Effect Visualizer DMXC3

Aus Deutsches DMXC-Wiki
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Books.png Effect Visualizer DMXC3 Artikel beschreibt
DMXControl 3.2.0
Inhaltsverzeichnis
Teil 1: Allgemeines
Teil 2: Quickstart
Teil 3: Tipps und Tricks
Teil 4: Programmfunktionen


Der Effect Visualizer in DMXControl 3 zeigt euch auf einfache Weise, wie sich ein Effekt und dessen Parameter auf die verschiedenen Eigenschaften auswirken.

Überblick

Der Effect Visualizer ist ein Tool, der Werte und die Effekte aus dem Pool der Effects and Filters animiert darstellen kann. Dabei zeigt der Effect Visualizer immer den gesamten Effekt, während dieser in der Stage View manchmal nicht vollständig zu erfassen ist.

Wichtige Merkmale

Nutzung

Im Fenster des Effect Visualizers musst du selbst keine Einstellung vornehmen. Der Inhalt wird ausschließlich über das Device Control bestimmt, indem du dort eine bestimmte Eigenschaft auswählst.

Häufige Missverständnisse

Kreiseffekt bei Moving Heads

Wird der Kreiseffekt auf die Position eines Moving Heads angewendet und ein bisschen in Breite und Höhe verkleinert, zeigt der Effect Visualizer trotzdem nicht die Figur, die der Moving Head tatsächlich fährt. Liegt der Kreiseffekt weiterhin im Mittelpunkt, ist im Effect Visualizer zwar ein Kreis zu sehen, der Moving Head selbst fährt ab eine Acht. Dies hängt mit der grundlegenden Konstruktion von Moving Heads selbst zusammen. Eine Acht entsteht immer dann, wen der Kopf auf der Tilt-Achse über den Mittelpunkt "überkippt", während sich die Pan-Achse in die gleiche Richtung weiterdreht. Damit der Moving Head am Ende wirklich einen Kreis fährt, darf der Kreis daher die horizontale Mittelachse nicht schneiden sondern maximal berühren.

Großer Rotanteil bei Sinus-Effekt auf Farbe

Wenn also ein Punkt am äußeren Rand des Kreises mit einer konstanten Geschwindigkeit läuft, beschreibt er über die Zeit ausgeplottet in der X-Achse einen Sinus[1]. Man kommt aber von diesem Sinus alleine nicht wieder auf den Kreis. Der Winkel auf dem Farbkreis ist aber durch den Hue-Wert gegeben. Was mit dem Sägezahn passiert ist, dass dieser auf den Hue-Wert gelegt wird. Damit hat man dann bereits die Umsetzung des Effekts auf den Farbkreis, weil so der Hue-Wert linear wächst und somit der Zeiger auf dem Farbkreis mit linearer Geschwindigkeit um den Kreis wandert. Wenn man jetzt auf den Hue-Wert einen Sinus legt, dann kommt genau oftmals beobachtete Verhalten heraus, dass der Regenbogen-Effekt mit einem Sinus immer einen sehr großen und langen Rotanteil aufweist.