DMXControl-Treffen 2021-2

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Informationen
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Autor: DMXControl Projects e.V.
Veranstaltungsdatum: 30.07.2021 - 02.08.2021
Location: Werk- und Kulturscheune (https://www.werkundkultur.de)
Ort: Loitsche
Teilnehmer: 17 dauernde Teilnehmer, 4 Tagesgäste
Webseite: www.dmxcontrol-projects.org

Nach über zwei Jahren mit insgesamt drei virtuellen Treffen im World Wide Web war nun die Zeit gekommen, dass die äußeren Umstände ein reales Treffen zuließen. Zuletzt konnten wir uns bei unserem Jubiläum in Berlin sehen. Nun ging es für uns erstmals in die Magdeburger Börde, genauer gesagt in die Werk- und Kulturscheune in Loitsche. Dieser kleine Ort mit rund 600 Einwohnern liegt gut 30 km nördlich von Magdeburg.

Gruppenfoto 2021
Gruppenfoto 2021


Bereits im Vorfeld stand schon fest, dass für einige von uns das Treffen direkt noch länger ausfallen sollte. Für unsere Video-Crew begann das Treffen in Teilen bereits am Dienstag. Im Rahmen dieser Marketingaktivitäten wurden im kleinen Team verschiedene Videos für unseren YouTube-Kanal vorbereitet und aufgenommen.

DMXControl-Treffen 2021 - Es brutzelt

Location

Dieses Mal fand das Treffen wie bereits gesagt in Sachsen-Anhalt statt. Auch wenn es dort keine Alpen zu bewundern gibt, entstand dort über Jahre wenigstens ein 120 m hoher künstlicher Berg aus dem örtlichen Kalibergbau - der offizielle Kalimandscharo.

Die Werk- und Kulturscheune in Loitsche ist ein in der Region bekannter Makerspace, eine Mitmachwerkstatt und Bildungsort sowie natürlich auch ein Raum für Kulturveranstaltungen. Auf der Webseite heißt es hierzu: "Die Werk- und Kulturscheune in Loitsche ist ein Ort, an dem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sinnhafte Freizeit erfahren, Bildung erleben und mit neuen Erlebnissen ihren Alltag meistern können."[1]

Die gesamte Einrichtung besteht aus der eigentlichen, liebevoll restaurierten Pfarrscheue selbst, sowie einem Anbau, in dem eine Gruppenküche, die Sanitäranlagen, zwei große Werkstatträume, ein Bandraum und der Schlafraum - besser gesagt der Schlafboden untergebracht sind. Die Scheune ist als großer Veranstaltungs- und Seminarraum konzipiert. Ganz zu unserer Freude gehört zu dieser Ausstattung auch eine DMX-gesteuerte Ambientebeleuchtung. Entsprechend dem Zeitgeist ist die Location nachhaltig gestaltet. Die Spiegelkugel wird zum Beispiel auf Wunsch mit Sonnenlicht betrieben:

Corona

Bekanntermaßen ließen es die äußeren Gegebenheiten nicht zu, dass wir an unserem traditionellen Termin an Himmelfahrt zusammen kamen. So starteten wir bereits im März mit der Suche nach einem Ausweichtermin, an dem hoffentlich die Lage entsprechend entspannter sein würde. Uns war aber von vorn herein klar, dass der Ausweichtermin bis ganz zum Schluss erst einmal ein Wunschtermin ist. Auf der einen Seite, dass an diesem Termin möglichst viele von uns zusammen kommen können und zum anderen, dass wir natürlich nicht in die Zukunft schauen konnten. Ob dieser so stattfinden kann und darf, entschied sich in dem Sinne kurzfristig. Zwar entspannte sich die Lage im Frühsommer zusehends, aber jederzeit hätte noch etwas unvorhergesehenes passieren können. Folglich plante das Team das Treffen nicht mit dem großen Vorlauf wie sonst. Stattdessen verfeinerten wir mit zunehmender Nähe zum potentiellen Treffenwochenende alles und betrachteten mehrfach unser Hygienekonzept. So deckten wir uns zum Beispiel mit ausreichend Test-Kits ein und beschafften weitere Hygieneartikel. Auch das Thema Impfung wurde auf freiwilliger Basis im Vorfeld angesprochen und in die Planung mit einbezogen.

Über den angedachten Zeitraum vom 30.07.2021 bis 02.08.2021 war die Lage glücklicherweise am Ende vergleichsweise überschaubar. Auch die allgemeinen Inzidenzwerte lagen vielerorts unter 10. Trotzdem mussten wir uns weiter mit dem Thema Corona und unserem im Vorfeld besprochenen Konzept auseinandersetzen, um die Veranstaltung durchzuführen. Erfreulicherweise genossen analog zum deutschlandweiten Durchschnitt gut die Hälfte der Teilnehmer bereits einen vollständigen Impfschutz. Für den Rest des Teams galt es, sowohl vor Abfahrt als auch auf der Veranstaltungen einen Test durchzuführen. Weiter verabredeten wir, dass das Einkaufsteam immer aus den gleichen Personen besteht. So verbrachten alle anderen das Treffen wie in Quarantäne, weil sonst niemand das Gelände verließ. Auf das Einladen von Gästen außerhalb des Teams verzichteten wir. Die genannten Tagesgäste waren ebenfalls Teammitglieder, die in erster Linie zur Vereinsversammlung anreisten. Unter diesen Gesichtspunkten konnten wir auf das Tragen von Masken verzichten.

Log-Buch

Donnerstag

Am Donnerstag reisten dann teils recht spontan und überraschend die ersten "regulären Teilnehmer" an. Diese Entscheidung fiel spontan, da der folgende Freitag schon langfristig als Urlaubstag geplant war. Daher begannen wir total anders als sonst - zwar auch an einem Donnerstag, endeten aber am Montag. Und das sogar ohne einen Brücken-Feiertag.

Für die Video-Crew blieb der Donnerstag aber weiterhin ein regulärer Videodrehtag. Auf Grund der guten Ergebnisse der Vortage haben wir beschlossen noch weitere Themen in unseren Drehplan mit aufzunehmen. Das hat nun zur Herausforderung geführt, dass eines der Videos im Vorfeld noch nicht einmal grob vorab besprochen war. Hierzu musste erst noch der komplette Text verfasst und in mehreren Proberunden final abgestimmt werden. Dies beanspruchte am Ende doch den gesamten Nachmittag. So starteten wir erst zu fortgeschrittener Zeit in die Produktion eines unserer komplexeren Videos. Wir konnten zwar bereits auf ein grundlegendes Konzept für den Videoaufbau von den anderen Videos zurückgreifen. Allerdings benötigte es ebenfalls einen entsprechend zeitaufwändigen Feinschliff, vor allem nachdem sich erst über den Tag der finale Umfang des Videos abzeichnete. Parallel galt es nämlich, ein zum Ablauf passendes Projekt in DMXControl 3 vorzubereiten. In der Summe starteten die Aufnahmen für dieses Video erst am späten Abend und ihr Ende steuerte zusehends auf den Tageswechsel zu. Es zeigte sich dann doch die Komplexität dieses Videos und die langsam nachlassende Konzentration. Der Tag in voller Konzentration war doch anstrengender als gedacht. Das alles natürlich unter den erschwerten Bedingungen, dass nun auch noch andere Vereinsmitglieder anwesend waren, die nicht zur Video-Crew gehörten und das Haus erkundeten.

Freitag

Der Freitag stand ebenfalls nochmal im Fokus von Videodrehs. Bereits am Vortag haben wir uns einen groben Fahrplan überlegt, den wir vor dem Beginn des eigentlichen Vereinstreffens erledigen wollten. Das bedeutete, dass wir nach Möglichkeit noch zwei weitere Videos drehen. Für beide galt es abermals, sowohl den grob vorbesprochenen Fahrplan in seinem Ablauf zu finalisieren und den Text hierzu entsprechend anzupassen. Darüber hinaus benötigten wir für beide Videos zwei Erweiterungen des DMXC-Projekts vom Vortag. Das erste Video des Tages hatten wir kurz nach Mittag im Kasten. Wir machten uns sofort daran das Videosetup für das letzte Video ein weiteres Mal umzubauen.

Der Freitag war von vornherein als Anreisetag geplant, da wir in diesem "Corona-armen" Zeitraum auf keinen Brückentag zurückgreifen konnten. Bei unsern bisherigen Treffen am üblichen "Himmelfahrt"-Wochenende ist normalerweise der Donnerstag der Anreisetag.

Wir mussten uns mit dem Dreh dieses siebten Videos auch deswegen beeilen, weil nach und nach alle anderen verbliebenen Teilnehmer eintrudelten. Da bekanntermaßen das Bedürfnis eines regen Austauschs nach über zwei Jahren recht hoch war, wollten wir dies durch den Videodreh nicht länger als notwendig unterbinden. Die Mikrofone waren doch sehr empfindlich und wir wollten tontechnisch ein konstantes Qualitätsniveau beibehalten.

Überhaupt sind die Bedingungen diesmal komplett anders. Abstandhalten beeinflusst sogar die Sitzordnung im "Bastel- und Tagungsbereich". Unmittelbar nach dem Fall der letzten Klappe begann das große Räumen. Das Videoteam hatte doch einen großen Teil der Scheune in Beschlag genommen. Nun musste aber die gesamte Fläche für rund 20 Personen hergerichtet werden, dass diese nun an PC, Laptop oder Hardware-Equipment basteln und arbeiten konnten. Dazu zählt auch eine recht zügige Einrichtung des DMXC-Repair-Cafes. Manche Teilnehmer wollten sich so lange aber nicht gedulden und richteten ein temporäres DMXC-Repair-Cafe unter freiem Himmel ein.

Zumindest das Wetter spielte mit und sorgte für Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Leider auch für die Mücken. Der Mückenkiller "Dr. Bruzzel" wurde zum wichtigsten Leuchtmittel des diesjährigen Treffens. Was sich daraus aber über das Treffen noch entwickelte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Immerhin kam er als Verstärkung hinzu, nach dem die vor Ort verfügbare Lampe bereits einiges zu tun hatte. Gerade wenn wir alle zusammen saßen, war es sehr angenehm, nicht sekündlich von Mücken heimgesucht zu werden. Und diese Zusammenkunft ließ auch nicht lange auf sich warten. Nachdem alle ihre Plätze eingenommen und ein bisschen eingerichtet hatten, stellten Moritz und Jens-Peter ein Projekt vor, welches sie in den Wochen zuvor ausgearbeitet haben. Hierbei drehte es sich um eine Mod für das Simulationsspiel "Satisfactory". Das Ergebnis könnt ihr euch auch auf unserem YouTube-Kanal ansehen.

Satisfactory Light Show mit DMXControl 3

Der weitere Abend bis zum nächsten Programmpunkt verlief ein wenig wie immer: Kennenlernen der neuen Teilnehmer und Austausch über die Zeit ohne persönlichen Kontakt. Natürlich wurden auch gleich die ersten Zeilen Code in die Entwicklungsumgebungen gehackt, nachdem die eigenen Arbeitsplätze auch durch zusätzliche Monitore ergänzt für das produktive Arbeiten hergerichtet waren. Die Eröffnung zum Abendessen hat unser Vorstand wieder gekonnt gut eingeleitet: Es gab für alle selbst gemachtes Pulled Pork aus dem Smoker, welches dann in verschiedensten Formen unter anderem auch als Burger bzw. Sandwich verzehrt werden konnte.


Technologieradar
Technologieradar

Die "Marketinganalyse" wurde dieses Jahr ja schon virtuell durchgeführt. Daher konnte sie wie bei unserem ersten Treffen verabredet durch etwas anderes ersetzt werden: Die Erstellung eines Technologie-Radars[2]. Dieses Hilfsmittel soll uns helfen, neue Technologien, Trends und Entwicklungen im Auge zu behalten. Das war selbstverständlich mit vielen Diskussionen und unterschiedlichen Meinungen verbunden. Wir mussten nämlich zum einen erst einmal eine Liste von Punkten erstellen, welche wir zukünftig "überwachen" wollen. Im zweiten Schritt galt es dann, diese Punkte möglichst nachvollziehbar verschiedenen Bereichen zuzuordnen und dann noch zu bestimmen, wie "nah" oder "fern" sie auf unserem Radar erscheinen. Wie es sich bewährt und ob es die Mühe Wert war, zeigt sich mit Sicherheit erst frühestens in einem Jahr.

Bis in die Nacht hinein wurde wie üblich programmiert, gefachsimpelt, Dinge repariert, diverse Spiele in einer virtuellen Umgebung gespielt und nicht zuletzt den Mücken beim Fliegen (Brutzeln) zugeschaut.

Samstag

Am Vormittag fand endlich wieder eine "echte" Vereinsversammlung statt. Turnusgemäß war nötig, einen neuen Vorstand sowie den Kassenprüfer zu wählen. Aus diesem Grund haben wir die Jahreshauptversammlung auch nicht im Rahmen unseres ersten Treffens an Himmelfahrt abgehalten. Gerade bei solchen offiziellen Vereinsregularien ist es angenehm, von Person zu Person sprechen zu können. Bis auf den Schriftführer wurden alle bisherigen Amtsinhaber bestätigt.

Nach einer kleinen Mittagspause gab es den ersten Workshop des Tages. Marcel hat uns einen kleinen Kurs über PlatformIO gegeben. Unsere Hardwareabteilung wollte die positiven Erfahrungen, die sie bei ihrem aktuellen Projekt damit haben, mit dem gesamten Team teilen. Parallel hierzu entstand ein erster Entwurf eines DMXControl-Projekts, um das Ambientelicht der Scheue intuitiver steuern zu können. Daran schloss sich unmittelbar ein Update zu einem unserer Hardwareprojekte an. Für den verbliebenen Nachmittag teilte sich die Gruppe für Arbeiten in Kleingruppen auf. Auch machte sich unser Einkaufsteam abermals auf den Weg in den nächstgelegenen Supermarkt, um für Lebensmittelnachschub und ein Abendessen zu sorgen. Der wichtigste Posten auf dem Einkaufszettel war hier allerdings ein gekühltes Süßprodukt, welches gut zugänglich im Kühlschrank an unserer Getränkebar verstaut werden konnte.

Der dritte Workshop des Abends startete dann nach dem Abendessen. Inhaltlich drehte sich dieser Workshop um das Thema WPF[3], genauer gesagt um eine Kurzeinführung. WPF ist ein Grafik-Framework und Fenstersystem und somit für die Gestaltung der Benutzeroberfläche zuständig. Seitdem das neue Softdesk in DMXControl 3.2 Einzug gehalten hat, ist dieses Framework nicht mehr wegzudenken. Es bietet an vielen Stellen zahlreiche Vorteile in Sachen Gestaltungsmöglichkeiten, Performance und vor allem der Tatsache, dass die Gestaltung von Elementen quasi live erfolgen kann. Eine anfängliche Hürde liegt hier an dem etwas komplexeren Aufbaus gegenüber Windows Forms, auf dessen Basis noch eine große Anzahl an Elementen der GUI von DMXControl 3 bestehen. Da unser Entwicklerteam aus dem technologischen Fortschritt heraus langsam, aber sicher keinen Bogen mehr um WPF machen kann, sollte dieser Workshop eben erste Grundlagen legen.

Zwischendrin und danach wurde natürlich weiter fleißig an den Rechnern entwickelt und programmiert.

Sonntag

Nach (und vor) dem Frühstück wurden wieder einige Programmierjobs erledigt. Auch das Marketingteam war aktiv, denn es hat das Videoequipment wieder verstaut und über die weitere Vorgehensweise konferiert. Nun gilt es nämlich, die produzierten Rohdaten in adäquate Videos zu bringen, damit wir sie nach und nach auf unserem YouTube-Kanal veröffentlichen können.

Für weitere Begeisterung über den Tag sorgte der eigentlich "entlassene" Patient "LED-Scheinwerfer aus der Saal-Anlage". Nachdem er am Samstag Abend ein weiteres Mal abmontiert wurde, trägt die Reparatur mit Bauteilen aus dem Fundus nun (hoffentlich) längerfristig ihre Früchte. Zumindest konnten wir über den Tag dann nichts weiter feststellen.

Unser durchaus beliebter Mückenbruzzler wurde dann am Abend doch noch verkabelt. Ihren Anfang fand diese Aktion in der Küche und in den Sanitärräumen. In der Scheue gab es auf Grund der hohen Arbeitsleistung nicht mehr genügend Versuchsmaterial. So wandere eine kleine Karawane, bewaffnet mit dem Mückenbruzzler selbst, einer Strommesszange und entsprechenden Verbindungsleitungen von Raum zu Raum, um aussagekräftige Messwerte zu evaluieren. Am Ende fand die Messung dann aber doch über ein Oszi statt, ob ein Einschlagevent erkannt werden kann. Die Lösung: Eine Spule um die Zuleitung der Hochspannungsgitter. Auf diese Weise konnten wir auch ohne ein Oszi die entsprechenden Informationen weiterverarbeiten.

Irgendwann nachts waren wir dann mit der Hardware- und Softwareentwicklung fertig. Ein ESP8266 mit der auf diesen Anwendungsfall abgestimmten Firmware reagiert auf das Signal und generiert daraufhin eine MQTT- (hier eher MosQTTo-) Nachricht. Schon länger bestand der Wunsch, das MQTT-Protokoll[4] auch in DMXControl 3 nutzbar zu machen, um beispielsweise Werte von intelligenten Sensoren einlesen zu können. Nun gab es also erstmals ein passendes Anwendungsbeispiel. Die MQTT-Nachricht wanderte an einen unserer Server im Internet. Von dort aus wurde die besagte Information dann an ein Plugin auf einer internen Testversion von DMXControl 3 weitergereicht. Weiter ging es per Art-Net auf einen zweiten Rechner mit DMXControl 3.2.2, welcher auf einer LED-Matrix eine Erfolgsmeldung ausgab und zeitgleich einen Soundschnipsel mit Applaus abspielte. Der erste Rechner steuerte dabei das Saallicht und generierte einen Flasheffekt. Nein, verrückt sind wir nicht, oder?

Leider mussten uns ein paar Teilnehmer an diesem Tag auch schon wieder verlassen - der Montag ist halt ein normaler Arbeitstag.

Montag

Am Montag war dann "nur noch" der große Aufräum- und Abreisetag. Die Werk- und Kulturscheune musste wieder aufgeräumt und die Technik zurückgebracht werden, die wir für den Videodreh des Marketing-Teams benötigten. Anschließend stand die lange Heimfahrt an, wobei die Letzten im Süden gegen 19 Uhr zu Hause angekommen sind.

Fazit

Das Vereinstreffen hat bei allen Vereinsmitgliedern dafür gesorgt, dass die Motivation und der Socializing-Akku wieder aufgefüllt sind. Die Online-Äquivalente machten zwar allen Beteiligten durchaus immer Spaß, können aber ein solches reales Treffen nicht ersetzen. Denn es sind diese spontanen Aktionen wie in diesem Jahr die Aktion mit der Mückenlampe, die in dieser Form nur bei einer physischen Zusammenkunft entstehen können. Somit war das Treffen also ein voller Erfolg.

Reparaturen

  • Duschablauf der Damendusche in Stand gesetzt.
  • Flügeltür der Scheune an gleich mehreren Punkten repariert:
    • Rechten Flügel in der Höhe neu eingestellt, da dieser zuvor schleifte und sich nur mit Nachdruck vernünftig schließen ließ.
    • Linken Flügel in Rotation verstellt, weil dieser klemmte.
    • Türgriff repariert. Dieser war außen locker und innen war der Spreizer defekt. Mittels eines zweckentfremdeten Hohlwanddübel, der entsprechend abgesägt wurde, war eine funktionsgerechte Remontage des Türgriffs wieder möglich.
  • Nicht funktionierenden LED-Scheinwerfer wieder eingesteckt und auf korrekte DMX-Adresse konfiguriert. Hier kam im Nachhinein doch noch ein elektrischer Fehler zum Vorschein, sodass dieser erneut abmontiert und repariert wurde.
  • Ein altes Lichtpult repariert.

Daten und Sonstiges

Kleine Erhebung des Bestands an Milchschnitte und Kinder-Pingui am Samstag: Verbrauch innerhalb von ca. 12 Stunden waren 65 Milchschnitten und 37 Pingui. Entweder jemand hamstert oder wir sollten uns dringend gesünder ernähren....

Zitate

  • Maik: "Verdammt, ich habe meine DMXC-Tasse vergessen." Nach einem kurzen Moment: "Ich könnte sie mir ja im Shop bestellen und liefern lassen - aber wer packt das Paket? Hmmm..." (Zur Erläuterung für alle die es nicht wissen: Maik ist unser fleißiger Kopf hinter dem Shop, er versendet normalerweise die Artikel.)
  • "Wieso sitzen wir alle beim Frühstück zusammen und nicht vor dem Rechner, das ist doch so normal?" - "Mit Corona ist es außergewöhnlich, zusammenzusitzen."
  • Beim Frühstück: "Wie wär's denn mit 'nem OnlyFans-Account? Da zeigen wir nackte Lampen." - "Ja passt, und viele Lüfter sind da auch mit dabei." ... Allgemeines Gelächter.
  • Ein Teilnehmer fragt nach Zahnseide. Vorschlag von jemandem: "Wir könnten dir einen Zahnstocher drucken." Dazu muss man wissen, dass unsere Location einen Makerspace mit zwei 3D-Druckern beinhaltet.
  • Nach Diskussion über das Bambus-Toilettenpapier eines Teilnehmers: "Wir könnten eine Toilettenpapierverkostung machen".
  • Aus persönlichem Interesse wurde ab Samstag Abend Protokoll über die grbutzelten Mücken geführt. Statt des händischen Zählen, kam der Vorschlag auf: "Wir klemmen an den Insektenkiller ein Mikrochip an und der meldet ein Event." Eine perfekte Idee. Patrick darauf: "Als Protokoll nehmen wir MosQTT!"
  • Arne implementiert neues Protokoll und fragt: "Können wir das ohne Authentifizierung machen? Hab ich noch nicht implementiert." Marcel darauf: "Server ohne Authentifizierung, woher kommst du denn?" Zwischenruf: "Von [bekannter Arbeitgeber von Arne]." ... Erneut allgemeines Gelächter.
  • "Ich finde das klasse, dass wir hier so Sachen in zwei Stunden einfach mal implementieren. In meiner Firma hätte das zwei Jahre gedauert." - "Dafür wär's dann auch zertifiziert."
  • "Wir beide haben den schwarzen Gürtel in Stackoverflow."
  • "Jeder von uns hat nur einen kleinen Teil gebaut." - "Aber 'nen Schaden haben wir alle gleich."

Links und Referenzen

  1. Vollständige Vorstellung des Projekts und den zugehörigen Räumlichkeiten: https://www.werkundkultur.de/die-scheune/
  2. Erläuterungen (in Englisch) anhand eines Beispiels der Plattform "My Porsche": https://medium.com/porschedev/technology-radar-vol-2-4833fb31e2fd
  3. Erläuterungen zur Windows Presentation Foundation (kurz WPF): https://de.wikipedia.org/wiki/Windows_Presentation_Foundation
  4. Weitere Erläuterungen zum MQTT-Protokoll: https://de.wikipedia.org/wiki/MQTT



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