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	<title>Deutsches DMXC-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-13T08:32:47Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=DMXControl_im_Soda_Cassel&amp;diff=11195</id>
		<title>DMXControl im Soda Cassel</title>
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		<updated>2014-03-28T09:10:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: /* Die Soda-Kommandobox */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dies ist nun unser zweites Projekt nach dem York, DMXControl in einem Kasseler Club einzuführen. Im [[DMXControl_im_York_Kassel_-_Kassels_angesagtestem_Club|Bericht vom York]] wurde das ein oder andere Mal der Club schon benannt: das Soda Cassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie bei unserem York-Projekt möchten wir auch dieses Projekt in einigen Bilden und noch mehr Wörtern festhalten. Der Bericht soll aber im Vergleich zum Bericht über das York-Projekt nicht (mehr) so umfangreich ausfallen. Aber dennoch sollen auch hier verschiedene Punkte erörtert werden, die im Rahmen des Soda-Projekts so passiert sind – oder auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Projektstart war das Soda in Bezug auf die lichttechnische Ausstattung eher einfach gestrickt. Im Laufe des Jahres 2012 hatten sich die Verantwortlichen dann aber dazu entschlossen, in diesem Bereich ein bisschen nachzurüsten und einen Teil der vorhandenen Lichtanlage zu erneuern. Mit der Erneuerung des Lichtdesigns musste zwangsläufig auch die Steuerung aufgerüstet werden, um den höheren Informationsbedarf der neuen Geräte zu decken. Und da kamen mein Bruder und ich erstmals in Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Soda arbeiten die gleichen LJs wie im York. Hier fiel sehr schnell der Vorschlag von meinem Bruder, zukünftig auch im Soda Cassel DMXControl als Steuersoftware einzusetzen. Und kaum war dieser Vorschlag ausgesprochen, hatten wir schon unser zweites Projekt am Start, DMXControl in einem Kasseler Club einzuführen. Dieses Projekt – so war uns von vornherein klar – würde und konnte nicht so wie das York-Projekt ablaufen. Denn im Gegensatz zum York wurde DMXControl im Soda nicht in eine vorhandene Lichtanlage eingebunden, sondern die Einführung von DMXControl im Soda Cassel musste im Rahmen des Umbaus der Lichtanlage im Soda erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der weiteren Planungsphase des Umbaus ergab es sich dann, dass wir nicht nur die Programmierung übernehmen, sondern uns auch maßgeblich am Entwurf des Lichtkonzepts beteiligten. Dies hatte den wesentlichen Vorteil, dass wir die Geräte und deren Kanalbelegungen vorzeitig kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Lichtkonzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprüngliche Ausstattung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8 Eurolite TS-250, 5-Kanal-Modus&lt;br /&gt;
* 2 Futurelight EVO-1&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 RGB long&lt;br /&gt;
* 2 Eurolite LED PAR-56 RGB Spot&lt;br /&gt;
* 1 Medialas SpookyBlue V3&lt;br /&gt;
* 64 Eurolite LED Bar&lt;br /&gt;
* 2 Eurolite BX4 LED-Blinder&lt;br /&gt;
* 1 Antari Z1200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Konzept ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgabe bei dem Entwurf des neuen Lichtkonzepts war, dass das neue Lichtkonzept den Gästen ins Auge fallen muss. Daher beschlossen wir, von den Scannern wegzugehen und auf zwei Arten von MovingHeads sowie LED-Pinspots umzusteigen. Mit den MovingHeads und den LED-Pinspots kann nun die Architektur des Clubs stärker betont werden. Ein weiterer, in dem Lichtkonzept zu berücksichtigender Punkt war die hohe Grundhelligkeit des Clubs. Folglich musste der Lichtoutput der neuen Geräte hoch sein. Im Detail haben wir folgende Geräte ausgesucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8 Eurolite TMH-60, 14-Kanal-Modus&lt;br /&gt;
* 6 Eurolite TMH-40, 23-Kanal-Modus (20 + 3)&lt;br /&gt;
* 14 Eurolite PST-Scan 15W QCL, 8-Kanal-Modus&lt;br /&gt;
* 64 Eurolite LED Bar 126/10 20°, 5-Kanal-Modus&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 long, 5 Kanäle&lt;br /&gt;
* 2 Antari Z1200, 1 Kanal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;6&amp;quot; caption=&amp;quot;Die Geräte für das neue Lichtkonzept&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_tmh-60.jpg|Eurolite TMH-60&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_tmh-40.jpg|Eurolite TMH-40&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_pst-scan_15w_qcl.jpg|Eurolite PST-Scan 15W QCL&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led bar-126_rgb_10mm.jpg |Eurolite LED Bar 126/10 20°&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led-par_rgb_10mm.jpg |Eurolite LED PAR-64 long&lt;br /&gt;
Datei:Antari_z-1200 ll.jpg|Antari Z1200&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansteuerung erfolgt nun wie im York auch über PC, Touchscreen sowie einem Midi-Controller. Auf Grund des großzügigeren Platzangebots können wir auf ein großes Midi-Keyboard zurückgreifen, wo neben den Keyboard-Tasten auch Fader, Drehregler und TouchPads verbaut sind.&lt;br /&gt;
Das erste halbe Jahr von DMXControl im York hat uns gezeigt, dass es bei den LJs eine kleine Anzahl an Effekten gibt, die besonders häufig verwendet werden. Bei den mechanischen Eingabegeräten (egal ob Tastatur oder Midi-Controller) zieht dies eine höhere Abnutzung mit sich. Im Soda kommen fortan für diese heißgeliebten Effekte anstelle von Tasten etc. nun die TouchPads zum Einsatz. Darüber hinaus müssen wir bei diesem Multifunktions-Midi-Keyboards nicht mehr MidiOX und MidiYoke zwischen schalten, was sich positiv auf Performance und vor allem positiv auf die Stabilität des Gesamtsystems auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmier-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unseren positiven Erfahrungen mit dem Programmier-Konzept aus dem York, stellte sich für uns gar nicht erst die Frage, im Soda irgendetwas anders zu machen – im Gegenteil. Durch die Rückmeldungen von meinem Bruder und seinen LJ-Kollegen setzte ich bei der Programmierung der Effekte für das Soda sogar noch ein paar Punkte um, welche der York-Programmierung noch fehlen (aber dann auch nach und nach umgesetzt werden sollen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Soda-Kommandobox ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Verbesserungen bzw. Änderungen gegenüber der York-Programmierung zählt insbesondere die Strukturierung der Kommandobox. Diese zeichnet im Soda besonders durch die Luftigkeit aus. Die Effekte für die fünf Gerätegruppen verteilen sich auf vier Seiten, wobei für die TMS und die TMW je eine Seite vorhanden ist. Die PST und LED teilen sich je eine Seite. Die LBB können dagegen wieder eine Seite ihr Eigen nennen. Eine Übersichtsseite mit den „besten“ Effekten aus allen Gerätegruppen gibt es nicht (mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;400&amp;quot; heights=&amp;quot;225&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; caption=&amp;quot;Kommandobox für das Soda Cassel (Stand 13.01.2013)&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DMXControl_Kommandobox_Soda_Seite_1.jpg|Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:DMXControl_Kommandobox_Soda_Seite_4.jpg|Seite 4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfbewegte Scheinwerfer sind von Haus aus deutlich träger als Spiegel-Scheinwerfer. Folglich danken es die Geräte mit einem dynamischeren Verhalten, wenn die Bewegungs-Effekte die Trägheit der Geräte berücksichtigen. Scannern ist es egal, wie der Bewegungs-Effekt aufgebaut ist. Sie sind für ruckartige Bewegungen wie geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Wunsch der MovingHeads sind wir (erstmals) nachgekommen und entlocken ihnen mit wenig Aufwand und einem kleinen Trick eine gewisse Grazilität – und zwar nun auch bei nur horizontal oder vertikal verlaufenden Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintergrund für diese neuen Bewegungen ist der Kreis, bestehend aus einer jeweils angepassten Anzahl an Schritten (in der Regel 36 Schritte). In einer Richtung platt gedrückt ergibt dieser wiederum eine horizontale oder vertikale Linie, wobei in den Randbereichen die Punkte einen zunehmend geringeren Abstand aufweisen. Da die Fahrzeit zwischen zwei Punkten gleich bleibt, aber die zurückzulegende Strecke abnimmt, sinkt auch die Geschwindigkeit in den Randbereichen ab. Der MovingHead kann die Pan bzw. Tilt-Bewegung gezielter abbremsen bzw. beschleunigen, wodurch wir unsere gewünschte Dynamik auch bei diesen Bewegungsszenen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Duplicate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Duplicate-Plugin_Konfiguration_TMW.jpg|thumb|175px]]Die TMW sind zwar Washer-MovingHead, aber durch die Möglichkeit jeden der drei Ringe einzeln anzusteuern ergab sich hier ein Programmierkonzept, welches erst in der Revision zwei als wirklich clubtauglich eingestuft werden konnte. Zwei Gründe erforderten die Überarbeitung der Programmierung der TMW. Erstens sind die TMW bereits bei 1 % der maximalen Helligkeit teilweise zu hell und zweitens führte die ursprüngliche Trennung der FAB- und FAW-Effekten in Effekte für alle Ringe und in Effekte für die einzelnen Ringe zu unschönen Ausgaben und zu diversen Knoten in den Köpfen der LJs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund, weshalb ich die FAB- und FAW-Effekte erst in zwei Gruppen aufgeteilt hatte, hing mit dem Programmieraufwand insbesondere für die FAW-Effekte zusammen. Sobald ich jeden der drei einzelnen Ring anspreche, müssen sofort neun Haken und bis zu neun Werte pro Gerät in den Szenen abgespeichert werden. Dies ist gerade dann unpraktisch, wenn alle Ringe sowieso die gleiche Farbe ausgeben sollen. Im Zuge der Überarbeitung der Programmierung musste dies aber gerade der Fall sein, da ansonsten die neue Helligkeitsregulierung über das Auswählen der „offenen“ Ringe nicht möglich wäre. Mit dem Ansprechen der einzelnen Ringe reduziert sich logischerweise die Anzahl der eingeschalteten LEDs, sodass die TMW mit der Revision zwei der Programmierung auch mal mit einer Helligkeit größer 1 % laufen können. Die größere Helligkeit bei geringerer Anzahl an LEDs äußert sich immer dann positiv, wenn irgendein Fade gesetzt ist und die Geräte nun die Möglichkeit haben, mehr als zwei Helligkeitsstufen zu durchfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jetzt aber trotzdem den Programmieraufwand gering zu halten und vor allem nicht bei jeder FAW-Szene mühsam 54 anstelle von nur 18 Werte setzen zu müssen, habe ich auf das Duplicate-Plugin zurück gegriffen. Hiermit verknüpfte ich die RGB-Kanäle für die Gesamt-Farbe mit den RGB-Kanälen für jeden einzelnen Ring. So belief sich das Umprogrammieren letztendlich nur auf ein „alte Haken löschen, neue Haken via Recall setzen“, nachdem ich im Effektsequenzer für die entsprechende Szene via Doppelklick die Vorschau aktiviert hatte. Auf diese Weise waren alle FAW-Effekte in unter einer Stunde an die Revision zwei der Programmierung für die TMW angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehr GES-Effekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im York als auch im Soda gibt es die GES-Effekte (auch als Gesamt-Effekte bezeichnet). Während die York-Programmierung sich in der ersten Ausführung nur auf Gesamt-Farbe-Effekte beschränkt, wo für alle Gerätegruppen die gleiche Farbe aufgerufen wird, geht die Soda-Programmierung noch einen Schritt weiter. Hier sind neben den Gesamt-Farbe-Effekten auch noch folgende weitere GES-Effekte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* GES FAB-2 ... (Gesamt-Farbe-Effekte, Typ 2): Abgestimmte, statische Farbkombination für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* GES FAW ... (Gesamt-Farbwechsel-Effekte): Gleicher / ähnlicher Farbwechsel für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* GES LLI ... (Gesamt-Lauflicht-Effekte): Gleiche / ähnliche Lauflicht- bzw. Shutter-Effekte für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* GES BEW ... (Gesamt-Bewegung-Effekte): Gleiche / ähnliche Bewegungen für alle MovingHeads.&lt;br /&gt;
* GES POS ... (Gesamt-Position-Effekte): Gleiche / ähnliche Position für alle MovingHeads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GES-Effekte sind in der Summe als Vorstufe der Lichtstimmungen zu sehen. Erst bei den Lichtstimmungen ändern sich dann alle Effektkategorien gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Simple Mode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Neuerung ist der vereinfachte Bedienungsmodus – kurz Simple Mode. Hervorgegangen ist diese Seite aus der Problematik, dass es bei Personalengpässen unter den eingearbeiteten LJs auch mal jemand ungeübtes das Licht im Soda machen muss. Und in einem solchen Fall ist es nicht möglich, der mit der Lichtsteuerung betrauten Person in gut zehn Minuten das ganze Bedienkonzept zu erklären. Durch eine gewisse Anzahl an vorgefertigten Lichtstimmungen sowie eine kleine Anzahl an One-Shot-Effekten (also BLI- und STR-Effekte) reduziert das erforderliche Hintergrundwissen für den „Ersatz-LJ“ erheblich. Alle diese Effekte finden sich auf einer eigenen Seite wieder. Darüber hinaus wird bei der Aktivierung des Simple Modes der Funktionsumfang des Midi-Keyboards eingeschränkt. Konkret bedeutet dies, dass in der zugehörigen Midi-Bank die Fader und Drehregler nicht belegt sind. Alles in allem muss man nur den Beat vorgeben und eine passende Lichtstimmung auswählen und ggf. mal ein Blinder- oder Strobe-Effekt abfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus programmiertechnischer Sicht ist zum Simple Mode noch kurz zu sagen (sofern der geschätzte Leser den York-Standard nicht kennt), dass sich die Lichtstimmungen keine eigenständige Effekte sind. Vielmehr starten die Lichtstimmungs-Effekte immer nur die Effekte, die dem LJ im Standard-Bedienungsmodus zur Verfügung stehen. Auf diese Weise reduzieren sich auch hier der Programmieraufwand und das Datenvolumen erheblich. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Lichtstimmungs-Effekte auch im Standard-Modus einzusetzen und nach eigenem Belieben leicht oder komplett zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testläufe der etwas anderen Art ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da binnen einer Woche der komplette Umbau des Lichtequipments erfolgen sollte und alles am ersten Abend einwandfrei laufen musste, verliefen die Testläufe für das Soda im Gegensatz zum York ganz anders. Für einen Teil der Testläufe wurden daher die heimatlichen Räume in Anspruch genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im heimatlichen Wohnzimmer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der nicht zu unterschätzenden Anzahl an Geräten und dem damit verbundenen Platzbedarf fand ein Testlauf im heimatlichen Wohnzimmer statt. Im Rahmen dieses Tests wurden dem Projekt zum einen die groben Programmierfehler ausgetrieben und zum anderen die gerätespezifischen Features ins Projekt eingepflegt. Bei den TMS bedeutete dies das Erstellen abgestimmter Goboeffekte, da wir es hier aus unserer Sicht erstmals mit zwei Goborädern, einem rotierendem Prisma und einen motorisierten Fokus zu tun bekamen. Für die TMW legten wir im Zuge der ersten Stufe verschiedene Farbkombinationen und Farbwechsel mit den Ringen an. Die dritte neue Gerätegruppe, die PST waren auf Grund von Lieferengpässen nicht eingetroffen, wodurch das Testen dieser Geräte ausfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor-Ort-Testläufe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit kleineren Vor-Ort-Tests haben wir die Programmierung der LBB im Soda überprüft, insbesondere aber die Kanalbelegung dieser Gerätegruppe. Denn durch die Anordnung der einzelnen LED-Bars konnten wir nicht nur einfache Lauflichter und Farbwechsel-Effekte vorbereiten, sondern auch den einen oder anderen „textbasierten“ Effekt. So ermöglicht uns die Anordnung der LED-Bars das Aufleuchten-Lassen von kurzen Wörtern oder von Buchstabensequenzen, die wiederum ein Wort ergeben. Hierzu musste aber die Realität mit der Visualisierung in EasyView und mit der Platzierung der Gerätesymbole in der grafischen Bühnenansicht von DMXControl übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Umbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung ist alles ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die neuen Geräte im Soda ihren Platz einnehmen konnten, waren verschiedene vorbereitende Tätigkeiten von Nöten. Hierzu zählte insbesondere die Anpassung der elektrischen Infrastruktur durch das Setzen weiterer Steckdosen. Die zusätzlichen Steckdosen machten den Einsatz von Verteilerleisten an der Traverse überflüssig, da diese ansonsten bedingt durch Architektur des Clubs auch von oben zu bestaunen wären. Neben der Anpassung der Spannungsversorgung wurden zudem Vorbereitungen für das Verlegen neuer DMX-Kabel für die neuen Geräte getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Umbauwoche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Testläufen mit den neuen Geräten in den heimischen vier Wänden und den kurzen Vor-Ort-Tests mit dem anderen Teil der Geräte fand der finale Testlauf und die Feinjustage endlich im Soda statt – und endlich auch im vollen Umfang. Doch zuvor galt es erst noch den Umbau des Sodas erfolgreich über die Bühne zu bringen. Der finale Umbau des Sodas mit dem Austausch der Geräte erfolgte in der Woche vom 29.10. bis 02.11.2012. So konnte das Soda bereits am Freitagabend seine Pforten ganz regulär öffnen – mit einem neuen Lichtkonzept und ohne explizit für Umbauarbeiten schließen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die neuen PST wie bereits angedeutet erst deutlich später eintreffen würden, war die Zielsetzung für diese Woche, dass „nur“ alle 14 MovingHeads sowie beide Nebelmaschinen an ihrem neuen Platz hängen und ihren Dienst ordnungsgemäß durchführten würden. Bedingt durch den einen oder anderen kleinen Defekt bei den MovingHeads waren wir erst am Donnerstag-Vormittag in der Lage, mit dem Einleuchten und der Feinjustage zu beginnen. Ein anderer Zeitrauber waren zuvor noch die Nebelmaschinen, die sehr zu unterem Erstaunen förmlich darauf bestanden, mit einem separaten DMX-Kabel vom Splitter aus kommend angesteuert zu werden. Vorher haben nicht nur die Nebelmaschinen ihren Dienst quittiert, sondern auch alle anderen Geräte in der jeweiligen DMX-Kette. Ein dritter zeitlicher Aufhänger war auf Grund von noch nicht vorhandener Beschriftung der einzelnen DMX-Kreise aufgekommen. Hier hatte ich zwecks Kontrolle der vom Interface ausgesendeten Timings einzelne DMX-Kreise vom Splitter abzogen. Beim Wiederherstellen der Ausgangskonfiguration habe ich dann einmal das falsche Kabel gegriffen – das Chaos war perfekt. Erst nach mehrmaligem Umstecken von DMX-Kabeln am Splitter und den Interfaces konnten wir die korrekte Ordnung wiederherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einleuchten zeichnete sich dann ebenfalls als eine sehr zeitintensive Tätigkeit aus, vor allem weil wir am Ende gerade bei den TMS viel mehr Position eingestellt haben, als im ersten Ansatz angedacht. Die Architektur des Clubs machte nämlich zum Teil neue, zum Teil auch komplett andere Positionen für die MovingHeads möglich. Dagegen waren die Bewegungen verhältnismäßig schnell an die örtlichen Gegebenheiten angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das neue Soda ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Lichtkonzept taucht das Soda bereits kurz nach der Öffnung des Club in ein ganz anderes Licht, in ein ruhiges Licht. Die große Anzahl an Geräten ermöglicht eine nahezu vollständige Ausleuchtung des Club, insbesondere durch die TMS mit ihren rotierenden Gobos und den rotierenden Dreifacetten-Weitwinkel-Prisma. Großartige Bewegungen sind in der Zeit kurz nach der Öffnung mit den neuen Geräten nicht mehr von Nöten. In dieser Zeit kommen auch die nun möglichen Interaktionen zwischen den MovingHeads und dem Tanzboden sehr gut zur Geltung. Mit abgestimmten SHU-Effekten für die TMS und LLI-Effekten für die LBB lässt ein ganz einzigartiger Effekt erzielen, den man aber selbst gesehen haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013-03-12 Soda Bild 6977.jpg|Eine mögliche Lichtstimmung während des Club-Openings&lt;br /&gt;
Datei:2013-03-12 Soda Bild 7041.jpg|Mit den MovingHeads können architektonische Elemente des Soda wie zum Beispiel die Galerie gezielt in Szene gesetzt werden&lt;br /&gt;
Datei:2013-03-12 Soda Bild 7083.jpg|Mit den PST kann man im wahrsten Sinne eine dynamische Zwischendecke einziehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Wochenende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorherigen Abschnitten habe ich bereits mehrfach erwähnt, dass das Soda an diesem Wochenende nicht nur wie sonst üblich am Samstag seine Pforten öffnen würde, sondern zusätzlich auch am Freitag. Das kam meinen Bruder und mir sehr gelegen, da wir so in der Lage waren, eventuelle am ersten Abend im Live-Betrieb auftretende Fehler direkt im Anschluss zu beheben und am darauffolgenden Abend wieder zu testen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freitag, 02.11.2012 – die HarmonyFM-Party ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Party war für das Soda eher ungewöhnlich. Der Radio-Sender HarmonyFM war im Rahmen seiner 80er-Jahre-Club-Tour im Soda zu Gast. Und bei dieser Party standen ausschließlich die größten Hits aus den Jahren 1980 bis 1989 auf der Playlist. Das sollte uns aber nicht daran hindern, dass Soda in ein neues Licht zu tauchen – im Gegenteil. Auch wenn der ein oder andere es nicht glauben mag, auch Titel aus den 80er-Jahren haben großes lichttechnischen Potenzial und dass haben wir bis auf das letzte herausgekitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir bislang nie richtig testen konnten, wie verhält sich das Projekt im Live-Betrieb? Denn erst wenn der Club geöffnet hat und die Gäste die Tanzfläche füllen, kommt richtiges Club-Feeling auf und erst dann die Situation des Live-Licht-Machen-Müssens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im York war der erste Abend etwas kniffeliger. Im Soda dagegen lief dagegen fast alles wie geschmiert. Wir hatten so gut wie keine Probleme mit Programmierfehlern. Einen kleinen Fehler konnte noch direkt während der ersten halben Stunde nach Öffnung des Clubs behoben werden – aber auch nur, weil die neuen Opening-Lichtstimmungen vorrangig statisch sind. Die Timer-Effekte für die Nebelmaschinen waren verkehrt herum aufgebaut, sodass das Ändern der Timer-Zeit immer direkt mit einem kräftigen Nebelausstoß verbunden war. Der andere Fehler machte sich dann erst im Laufe des Abends bemerkbar. Hier war es so, dass die TMW nicht mehr auf Aus-Befehle (insbesondere im Bereich der Farben) reagierten. Dieses Problem behoben wir mit einem richtigen Schließen des Effektsequenzers, welchen ich nach dem Umprogrammieren der Timer-Effekte für die Nebelmaschinen einfach nur ausgeblendet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von diesen beiden kleineren Problemen, die für die Gäste aber gar nicht sichtbar waren, war es ein sehr erfolgreicher Abend. Die neuen MovingHeads tauchten das Soda wie gewünscht in ein komplett anderes Licht. Und die neue Ansteuerung via DMXControl mit unserer Programmierung trug ihr übriges zu dem Erfolg des Abends bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samstag, 03.11.2012 – Female Temptation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem großen Erfolg am Freitag-Abend konnten wir bei dieser Party richtig loslegen. Doch bevor es losging und die Tore des Clubs geöffnet wurden, stand die Einweisung der anderen LJs auf dem Plan. Die Einweisung beinhaltete im Wesentlichen eine grobe Vorstellung der Geräte und eine Aufzählung der Unterschiede gegenüber der Programmierung im York, insbesondere die Belegung des Keyboards. Das grundlegende Programmierkonzept ist ja wie bereits erwähnt gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Effekte eingeschaltet waren, begannen die Augen der anderen LJs zu leuchten. Sie hatten das enorme Potenzial der neuen Geräte schnell erkannt und waren begeistert. Gleichzeitig bereitete sich auch ein wenig Beunruhigung aus, denn wie im York auch sind nun ein Vielfaches mehr an Effekten verfügbar, verteilt auf mehrere Seiten. Das Keyboard mit seinen 49 Tasten, neun Fadern, acht Drehpotis und acht TouchPads trug ebenfalls zu dieser Beunruhigung bei, vor allem auf Grund der nicht vorhandenen und auch nicht geplanten Beschriftung. Aus der Erfahrung vom ersten Abend ist etwas dergleichen dank der systematischen Gruppierung und Belegung aber nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Öffnen des Sodas mischten mein Bruder, ein LJ-Kollege und ich uns erst mal unter die Gäste. Hier war des Öfteren zu hören, dass im Soda irgendwas neu sein müsse. Denn erstmals gab es nur punktuelle Bewegung auf dem Boden bzw. an den Wänden in Form von rotierenden Gobos und der Tanzboden zeigte den Namen des Clubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell füllte sich auch der Club und man sah vielen Gästen an, dass sie nur einen günstigen Moment benötigten, um die Tanzfläche zu betreten. Dieser Punkt wird auch zukünftig eine Herausforderung für die LJs sein. Vom Grundsatz her ist ein Umschalten der Lichtstimmung und der Lichteffekte vom eher statischen Opening-Modus in den dynamischen und vor allem bunten Party-Modus nicht einfach so möglich. Hier ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, mit welchen Geräten und mit welchen Effekten man nach und nach in den Party-Modus übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das dann auch geschafft war, konnte die Party richtig losgehen. Nicht nur der DJ drehte mit der Musik auf (songtechnisch, nicht lautstärkebezogen), sondern auch mein Bruder und ich mit der neuen Lichtanlage. Spätestens jetzt mussten alle Gäste wissen, dass die Lichtanlage neu war. Die LED, welches bislang mit die hellsten Geräte im Soda waren, gingen insbesondere beim Abfeuern von Blinder- oder Strobe-Effekten mit den TMW sang und klanglos unter. Aber genau das wollten wir erreichen. Nur durch diese Leistungsreserven können wir zukünftig das Soda passend zur Musik in Szene setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-11-03_Soda_Bild_0799.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-11-03_Soda_Bild_0801.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-11-03_Soda_Bild_0802.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ziel ist erreicht! DMXControl ist erfolgreich in einem zweiten Club in Kassel angekommen – gemeinsamen mit einer richtig potenten teil-erneuerten Lichtanlage und einer effektvollen Programmierung für die neuen und die bestehenden Geräte. Zwar waren nach dem Umbau auch an diesem Projekt noch kleinere Nacharbeiten erforderlich wie zum Beispiel die erörterte Revision 2 der Programmierung für die TMW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinträchtigungen konnten wir wegen dieser offenen Punkte zum Glück nicht beklagen. Alles lief an den ersten beiden Abenden direkt auf Anhieb ohne Probleme und vor allem stabil. Insofern können sich die Entwickler, allen voran Stefan, nur selbst auf die Schulter klopfen, denn DMXControl ist aus unserer Sicht mittlerweile zu einer Lichtsteuerungssoftware geworden, die den „Großen“ in vielen Teilen nichts mehr nachsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Offizieller Auftritt vom [https://www.facebook.com/sodacassel &#039;&#039;&#039;Soda Cassel&#039;&#039;&#039;] bei Facebook mit vielen Bildern von Gästen und der Clubatmosphäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Kategorie:Anwenderberichte_2013&amp;diff=11194</id>
		<title>Kategorie:Anwenderberichte 2013</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Kategorie:Anwenderberichte_2013&amp;diff=11194"/>
		<updated>2014-03-23T20:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: Die Seite wurde neu angelegt: „Kategorie:Anwenderberichte“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:2013-12-14_DKr_2013_Bild_0961.jpg&amp;diff=10787</id>
		<title>Datei:2013-12-14 DKr 2013 Bild 0961.jpg</title>
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		<updated>2014-01-25T23:00:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2013&amp;diff=10786</id>
		<title>Die Kirche rockt 2013</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2013&amp;diff=10786"/>
		<updated>2014-01-25T23:00:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Technik &lt;br /&gt;
 | Licht1 = Lightmaxx Mini StudioPar&lt;br /&gt;
 | Licht1_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht2 = PAR64 Multilens á 500W&lt;br /&gt;
 | Licht2_Anzahl = 5&lt;br /&gt;
 | Licht3 = Theater-Spot á 650W&lt;br /&gt;
 | Licht3_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht4 = Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
 | Licht4_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Licht5 = Eurolite LED IP FL-10 COB (Outdoor-Strahler)&lt;br /&gt;
 | Licht5_Anzahl = 20&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1 = DMXControl 2.12.1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2 = 21,5&amp;quot;-Touchscreen&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3 = FX5-USB-Interface&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4 = Elation Uni Bar Single&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist nun ein Jahr vergangen und der Dezember stand wieder vor der Tür. Seit Mitte August war für den 14.12. ein Termin vorgemerkt: Die Kirche rockt 2013. Wie bei der Premiere für uns waren wir auch dieses Jahr dabei, um das Benefizkonzert zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Jahr kam der Wusch des Initiators auf, in das Konzert ein Akustik-Set einzubauen. Dementsprechend dezent musste auch der Aufbau für das Showlicht ausfallen. Große und aufwendige Konstruktionen mit Traversen wurden bei der ersten Vorbesprechung nicht nur von uns als unpassend für diesen Anlass empfunden, sondern auch von den Verantwortlichen. Aber wie das Ganze konkret aussehen würde, brauchte noch ein wenig Bedenkzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:DKr2013_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_1.jpg|thumb|300px]]Um das Lichtkonzept für Die Kirche rockt 2013 zu entwickeln, waren zum Glück keine Vorortbegehungen mehr erforderlich. Bereits im letzten Jahr hatten wir entsprechend Maß genommen und konnten nun auf diese Unterlagen zurückgreifen. Nach diversen Überlegungen und Rücksprachen haben wir ein Konzept mit dem Titel „Back to the roots“ entwickelt, wo wir einen ähnlichen Aufbau von vor zwei Jahren aufgreifen und erweitern. In der Summe sollten nun 16 LED-PARs eingesetzt werden, hinzu kamen wie in den Jahren zuvor auch das in der Kirche fest installierte Weißlicht sowie die drei LED-PARs der Kirche.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so nun also die beiden Aufbauten vergleicht, könnte nun der Gedanke naheliegen, dass auch die Programmierung der Lichtshow einfacher wird. Dies war aber nur bedingt der Fall. Im Nachhinein betrachtet hätte die Programmierung der MovingHeads und der PAR-Kannen nicht viel mehr Zeit in Anspruch genommen. Beim Aufbauen sähe das aber anders aus. Hier machen sich mehr Geräte auch zeitlich gesehen bemerkbar.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich des Programmierkonzepts gab es für dieses Jahr keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Nachdem die Visualisierung in EasyView stand, hatte ich wieder für jeden Song verschiedene Lichtstimmungen wie Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain und Outro programmiert und die Befehle-Effekte auf die Kommandobox gelegt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab für Die Kirche rockt 2013 aber auch eine kleine Neuerung zu verzeichnen. Bei diesem Konzert wollte die Band einige Songs mit einem Playback spielen, um diesen Song durch die Audiospur mit zusätzlichen Instrumenten mehr Volumen zu geben. Für mich ermöglichte der Einsatz des Playbacks bei diesen Songs – basierend auf dem oben angedeuteten Konzept – eine komplette Lichtshow inklusive des Akzent-Lichts wie Blinder- oder Strobe-Effekte vorzubereiten, wo ich dann am Konzertabend nur noch zum richtigen Zeitpunkt im Audio-Player auf Play drücken musste. Auf eine Verbindung des Laptops mit dem eigentlichen Playback und unserem Laptop für die Lichtsteuerung hatten wir dieses Jahr bewusst verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:2013-12-14_DKr_2013_Bild_0961.jpg|thumb|300px]]Der deutlich dezentere Aufbau im Inneren der evangelischen Kirche in Niederkaufungen bedurfte wie bereits angedeutet keine so umfangreiche Planung desselben wie im Vorjahr. Da auf Traversen und Stative verzichtet wurden und alle Geräte unmittelbar auf dem Boden standen – genauer gesagt auf einer Sitzbank, die teilweise durch die Transportcases der MSP erhöht wurde – waren die Geräte am Samstagmittag schnell aufgestellt. Und circa eine Stunde später waren die Geräte auch komplett verkabelt, sodass wir uns dem Licht-FOH widmen konnten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gab ein keine Änderung. Mit von der Partie waren wieder Laptop, Touchscreen, WLAN-Router, iPad mit TouchOSC und unsere zwei FX5-Interfaces. Der Aufbau dauerte auch nochmal knapp 30 Minuten inklusive des Adressierens der Geräte. Da die Band zu diesem Zeitpunkt aber schon fleißig mit den Proben beschäftigt war, konnten die Adressen nicht so einfach durch die Kirche gerufen werden. Um aber trotzdem die Adressen auf die Bühne zu bekommen, griffen wir kurzerhand zu unseren Mobiltelefonen und den zugehören Headsets und übermittelten die Daten während eines Telefonats. Darüber haben sich auch die mit in dem DMX-Kreis angeschlossenen Dimmer für Weißlicht-Scheinwerfer gefreut, die nach dem Einschalten zuvor ein wenig für wildes Geblinke sorgten. Einige von den MSPs befanden sich noch vom vorherigen Einsatz im Master-Slave-Modus und streuten deswegen undefiniert Signale in die DMX-Kette.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin konnte ich mit den finalen Test beginnen. Schnell zeigte sich, dass die Kommunikation zwischen iPad und DMXControl nicht zu meiner Zufriedenheit lief. Ein Scan der WLAN-Netzwerke zeigte, dass bei unserem Router besser ein anderer Kanal gewählt werden sollte. Als dies umgestellt war, arbeitete das iPad auch wieder wie gewünscht und es konnten die letzten Feineinstellungen am Projekt vorgenommen werden. Wie letztes Jahr auch habe ich die gesamte Lichtshow auf Basis unseres Standard-Projekts programmiert, um nicht bei null anfangen zu müssen – insbesondere hinsichtlich bereits vorhandener Farbwechsel- und Lauflicht-Effekte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine der letzten Dinge, die auf der Liste standen, war das Einstellen des Weißlichts. Die Werte aus dem letzten Jahr hatte ich zwar vorliegen, jedoch hatten wir damals die Theaterscheinwerfen mechanisch nicht 100-prozentig ausgerichtet. Folglich mussten wir diese Werte noch einmal korrigieren. Dummerweise hatte ich das Projekt danach nicht nochmal gespeichert, wodurch wir die Helligkeitswerte nach einem absturzbedingten Neustart von DMXControl noch ein zweites Mal einstellen mussten. Zu diesem Zeitpunkt standen die Zeiger der Uhren schon auf 18:24 Uhr. Somit wurde zwangsweise bis auf die letzte Minute an dem Projekt gebastelt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem drinnen der FOH für das Licht stand und sich alle Geräte sauber ansprechen ließen, widmete sich mein Bruder noch einem anderen Aufbau, während ich die letzten Feineinstellungen vornahm: die Beleuchtung der Kirche, des Gemeindehauses und des Pfarrhauses von außen. Seit Mitte des Jahres verfügen wir auch über LED-Outdoor-Strahler. Mit Farbfolien versehen tauchten sie mit der einbrechenden Dunkelheit die Gebäude in Gelb-, Orange- und Magentatönen und verliehen somit erstmals auch dem Außenbereich eine gewisse Gemütlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013-12-14_DKr_2013_Bild_0938.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2013-12-14_DKr_2013_Bild_0945.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2013-12-14_DKr_2013_Bild_0947.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzert ==&lt;br /&gt;
Pünktlich um 18:30 Uhr öffneten sich die Pforten der evangelischen Kirche in Niederkaufungen. Auf dem Vorplatz hatten sich schon zahlreiche Besucher eingefunden, die dann in einer nicht abreißen wollenden Schlange bis kurz vor Konzertbeginn um 19:00 Uhr in die Kirche strömten, um sich einen schönen Platz zu suchen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Jahr wurde auf ein Lightintro verzichtet. Stattdessen wurde direkt mit dem ersten Song „skyfall“ eine Brücke zum Vorjahr geschlagen, wo das Konzert mit „another way to die“ endete. Nicht nur auf der Bühne begann das Konzert mit dieser Ballade eher ruhig, sondern auch für mich, da zu diesem Song ein Playback mit Streich-Instrumenten gehörte und dieser nun bis auf leichte Korrekturen automatisch vom Audio-Player gesteuert ablief. Auch der Rest des Konzerts ging problemlos über die Bühne.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013-12-14_DKr_2013_Bild_0958.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2013-12-14_DKr_2013_Bild_0973.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2013-12-14_DKr_2013_Bild_0988.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Bilder vom Konzert und auch vom Aufbau sind in der Bildergalerie [https://www.facebook.com/media/set/?set=a.579728842080455.1073741831.121890931197584&amp;amp;type=1 DKr- So war&#039;s 2013] auf der [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offiziellen Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;] eingestellt. Diese Seite ist auch für Nicht-Facebook-Nutzer erreichbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Die Wirkung des Lichtkonzepts hat unsere Erwartungen wieder einmal übertroffen, trotz des augenscheinlich einfacheren Aufbaus. Gerade während des Akustiksets wäre alles andere unpassend gewesen – da waren sich alle Beteiligen nach dem Konzert einig.&lt;br /&gt;
Um das gesamte Arbeiten mit Playbacks zu vereinfachen, müssen wir uns für die Zukunft noch ein besseres System überlegen. Dass manuelle Starten des „leisen“ Playbacks am Licht-Laptop passte nach vereinzelten Korrekturen zwar, jedoch war diese Variante noch nicht die optimalste. Leichte Versatze sind gerade bei solchen Songs zu sehen, wo Blinder- und Strobe-Effekte an bestimmten Stellen abgefahren werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr positiv von den Gästen wurde auch unsere Outdoor-Beleuchtung der Gebäude auf dem Gelände aufgenommen, insbesondere weil nun erstmals gemütliches Licht indirekt auf den Innenhof und auf die Zufahrt fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* Die [http://www.diekircherockt.de &#039;&#039;&#039;offizielle Webseite zur Konzertreihe Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Die [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offizielle Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Zugehöriger Thread [http://www.dmxcontrol.de/forum/index.php?page=Thread&amp;amp;threadID=7983 &#039;&#039;&#039;Die Kirche rockt - der Thread zu den Wiki-Berichten und der Konzertreihe&#039;&#039;&#039;] im DMXControl-Forum&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/user/FSCEO Youtube-Channel der Firma F.S. Media Productions], der Produktionsfirma der DVDs und der eingestellten Ausschnitten vom Konzert-Mitschnitten der bisherigen DKr-Konzerte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<updated>2014-01-25T22:53:28Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2014-01-25T22:53:13Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
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&lt;hr /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: LightningBrothers verschob Seite Datei:2013-12-14 DKr Bild 0945.jpg nach Datei:2013-12-14 DKr 2013 Bild 0945.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<updated>2014-01-25T22:49:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: LightningBrothers verschob Seite Datei:2013-12-14 DKr Bild 0945.jpg nach Datei:2013-12-14 DKr 2013 Bild 0945.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<updated>2014-01-25T22:48:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: LightningBrothers verschob Seite Datei:2013-12-14 DKr Bild 0947.jpg nach Datei:2013-12-14 DKr 2013 Bild 0947.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Datei:2013-12-14 DKr 2013 Bild 0947.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<updated>2014-01-25T22:48:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: LightningBrothers verschob Seite Datei:2013-12-14 DKr Bild 0947.jpg nach Datei:2013-12-14 DKr 2013 Bild 0947.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2014-01-25T22:47:10Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<title>Datei:DKr2013 im Visualizer - Aufbau V2 Bild 1.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:DKr2013_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_1.jpg&amp;diff=10775"/>
		<updated>2014-01-25T22:46:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2013&amp;diff=10774</id>
		<title>Die Kirche rockt 2013</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2013&amp;diff=10774"/>
		<updated>2014-01-25T22:16:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Technik &lt;br /&gt;
 | Licht1 = Lightmaxx Mini StudioPar&lt;br /&gt;
 | Licht1_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht2 = PAR64 Multilens á 500W&lt;br /&gt;
 | Licht2_Anzahl = 5&lt;br /&gt;
 | Licht3 = Theater-Spot á 650W&lt;br /&gt;
 | Licht3_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht4 = Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
 | Licht4_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1 = DMXControl 2.12.1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2 = 21,5&amp;quot;-Touchscreen&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3 = FX5-USB-Interface&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4 = Elation Uni Bar Single&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist nun ein Jahr vergangen und der Dezember stand wieder vor der Tür. Seit Mitte August war für den 14.12. ein Termin vorgemerkt: Die Kirche rockt 2013. Wie bei der Premiere für uns waren wir auch dieses Jahr dabei, um das Benefizkonzert zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Jahr kam der Wusch des Initiators auf, in das Konzert ein Akustik-Set einzubauen. Dementsprechend dezent musste auch der Aufbau für das Showlicht ausfallen. Große und aufwendige Konstruktionen mit Traversen wurden bei der ersten Vorbesprechung nicht nur von uns als unpassend für diesen Anlass empfunden, sondern auch von den Verantwortlichen. Aber wie das Ganze konkret aussehen würde, brauchte noch ein wenig Bedenkzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Lichtkonzept für Die Kirche rockt 2013 zu entwickeln, waren zum Glück keine Vorortbegehungen mehr erforderlich. Bereits im letzten Jahr hatten wir entsprechend Maß genommen und konnten nun auf diese Unterlagen zurückgreifen. Nach diversen Überlegungen und Rücksprachen haben wir ein Konzept mit dem Titel „Back to the roots“ entwickelt, wo wir einen ähnlichen Aufbau von vor zwei Jahren aufgreifen und erweitern. In der Summe sollten nun 16 LED-PARs eingesetzt werden, hinzu kamen wie in den Jahren zuvor auch das in der Kirche fest installierte Weißlicht sowie die drei LED-PARs der Kirche.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man so nun also die beiden Aufbauten vergleicht, könnte nun der Gedanke naheliegen, dass auch die Programmierung der Lichtshow einfacher wird. Dies war aber nur bedingt der Fall. Im Nachhinein betrachtet hätte die Programmierung der MovingHeads und der PAR-Kannen nicht viel mehr Zeit in Anspruch genommen. Beim Aufbauen sähe das aber anders aus. Hier machen sich mehr Geräte auch zeitlich gesehen bemerkbar.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich des Programmierkonzepts gab es für dieses Jahr keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zum Vorjahr. Nachdem die Visualisierung in EasyView stand, hatte ich wieder für jeden Song verschiedene Lichtstimmungen wie Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain und Outro programmiert und die Befehle-Effekte auf die Kommandobox gelegt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab für Die Kirche rockt 2013 aber auch eine kleine Neuerung zu verzeichnen. Bei diesem Konzert wollte die Band einige Songs mit einem Playback spielen, um diesen Song durch die Audiospur mit zusätzlichen Instrumenten mehr Volumen zu geben. Für mich ermöglichte der Einsatz des Playbacks bei diesen Songs – basierend auf dem oben angedeuteten Konzept – eine komplette Lichtshow inklusive des Akzent-Lichts wie Blinder- oder Strobe-Effekte vorzubereiten, wo ich dann am Konzertabend nur noch zum richtigen Zeitpunkt im Audio-Player auf Play drücken musste. Auf eine Verbindung des Laptops mit dem eigentlichen Playback und unserem Laptop für die Lichtsteuerung hatten wir dieses Jahr bewusst verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutlich dezentere Aufbau im Inneren der evangelischen Kirche in Niederkaufungen bedurfte wie bereits angedeutet keine so umfangreiche Planung desselben wie im Vorjahr. Da auf Traversen und Stative verzichtet wurden und alle Geräte unmittelbar auf dem Boden standen – genauer gesagt auf einer Sitzbank, die teilweise durch die Transportcases der MSP erhöht wurde – waren die Geräte am Samstagmittag schnell aufgestellt. Und circa eine Stunde später waren die Geräte auch komplett verkabelt, sodass wir uns dem Licht-FOH widmen konnten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gab ein keine Änderung. Mit von der Partie waren wieder Laptop, Touchscreen, WLAN-Router, iPad mit TouchOSC und unsere zwei FX5-Interfaces. Der Aufbau dauerte auch nochmal knapp 30 Minuten inklusive des Adressierens der Geräte. Da die Band zu diesem Zeitpunkt aber schon fleißig mit den Proben beschäftigt war, konnten die Adressen nicht so einfach durch die Kirche gerufen werden. Um aber trotzdem die Adressen auf die Bühne zu bekommen, griffen wir kurzerhand zu unseren Mobiltelefonen und den zugehören Headsets und übermittelten die Daten während eines Telefonats. Darüber haben sich auch die mit in dem DMX-Kreis angeschlossenen Dimmer für Weißlicht-Scheinwerfer gefreut, die nach dem Einschalten zuvor ein wenig für wildes Geblinke sorgten. Einige von den MSPs befanden sich noch vom vorherigen Einsatz im Master-Slave-Modus und streuten deswegen undefiniert Signale in die DMX-Kette.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin konnte ich mit den finalen Test beginnen. Schnell zeigte sich, dass die Kommunikation zwischen iPad und DMXControl nicht zu meiner Zufriedenheit lief. Ein Scan der WLAN-Netzwerke zeigte, dass bei unserem Router besser ein anderer Kanal gewählt werden sollte. Als dies umgestellt war, arbeitete das iPad auch wieder wie gewünscht und es konnten die letzten Feineinstellungen am Projekt vorgenommen werden. Wie letztes Jahr auch habe ich die gesamte Lichtshow auf Basis unseres Standard-Projekts programmiert, um nicht bei null anfangen zu müssen – insbesondere hinsichtlich bereits vorhandener Farbwechsel- und Lauflicht-Effekte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine der letzten Dinge, die auf der Liste standen, war das Einstellen des Weißlichts. Die Werte aus dem letzten Jahr hatte ich zwar vorliegen, jedoch hatten wir damals die Theaterscheinwerfen mechanisch nicht 100-prozentig ausgerichtet. Folglich mussten wir diese Werte noch einmal korrigieren. Dummerweise hatte ich das Projekt danach nicht nochmal gespeichert, wodurch wir die Helligkeitswerte nach einem absturzbedingten Neustart von DMXControl noch ein zweites Mal einstellen mussten. Zu diesem Zeitpunkt standen die Zeiger der Uhren schon auf 18:24 Uhr. Somit wurde zwangsweise bis auf die letzte Minute an dem Projekt gebastelt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem drinnen der FOH für das Licht stand und sich alle Geräte sauber ansprechen ließen, widmete sich mein Bruder noch einem anderen Aufbau, während ich die letzten Feineinstellungen vornahm: die Beleuchtung der Kirche, des Gemeindehauses und des Pfarrhauses von außen. Seit Mitte des Jahres verfügen wir auch über LED-Outdoor-Strahler. Mit Farbfolien versehen tauchten sie mit der einbrechenden Dunkelheit die Gebäude in Gelb-, Orange- und Magentatönen und verliehen somit erstmals auch dem Außenbereich eine gewisse Gemütlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzert ==&lt;br /&gt;
Pünktlich um 18:30 Uhr öffneten sich die Pforten der evangelischen Kirche in Niederkaufungen. Auf dem Vorplatz hatten sich schon zahlreiche Besucher eingefunden, die dann in einer nicht abreißen wollenden Schlange bis kurz vor Konzertbeginn um 19:00 Uhr in die Kirche strömten, um sich einen schönen Platz zu suchen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Jahr wurde auf ein Lightintro verzichtet. Stattdessen wurde direkt mit dem ersten Song „skyfall“ eine Brücke zum Vorjahr geschlagen, wo das Konzert mit „another way to die“ endete. Nicht nur auf der Bühne begann das Konzert mit dieser Ballade eher ruhig, sondern auch für mich, da zu diesem Song ein Playback mit Streich-Instrumenten gehörte und dieser nun bis auf leichte Korrekturen automatisch vom Audio-Player gesteuert ablief. Auch der Rest des Konzerts ging problemlos über die Bühne.&lt;br /&gt;
Weitere Bilder vom Konzert sind in der Bildergalerie DKr – So war&#039;s 2013 auf der offiziellen Facebook-Seite von Die Kirche rockt eingestellt. Diese Seite ist auch für Nicht-Facebook-Nutzer erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
Die Wirkung des Lichtkonzepts hat unsere Erwartungen wieder einmal übertroffen, trotz des augenscheinlich einfacheren Aufbaus. Gerade während des Akustiksets wäre alles andere unpassend gewesen – da waren sich alle Beteiligen nach dem Konzert einig.&lt;br /&gt;
Um das gesamte Arbeiten mit Playbacks zu vereinfachen, müssen wir uns für die Zukunft noch ein besseres System überlegen. Dass manuelle Starten des „leisen“ Playbacks am Licht-Laptop passte nach vereinzelten Korrekturen zwar, jedoch war diese Variante noch nicht die optimalste. Leichte Versatze sind gerade bei solchen Songs zu sehen, wo Blinder- und Strobe-Effekte an bestimmten Stellen abgefahren werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr positiv von den Gästen wurde auch unsere Outdoor-Beleuchtung der Gebäude auf dem Gelände aufgenommen, insbesondere weil nun erstmals gemütliches Licht indirekt auf den Innenhof und auf die Zufahrt fiel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2013&amp;diff=10528</id>
		<title>Die Kirche rockt 2013</title>
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		<updated>2013-12-25T16:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Technik   | Licht1 = Lightmaxx Mini StudioPar  | Licht1_Anzahl = 16  | Licht2 = PAR64 Multilens á 500W  | Licht2_Anzahl = 5  | Licht3 = Theater-Spot…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Technik &lt;br /&gt;
 | Licht1 = Lightmaxx Mini StudioPar&lt;br /&gt;
 | Licht1_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht2 = PAR64 Multilens á 500W&lt;br /&gt;
 | Licht2_Anzahl = 5&lt;br /&gt;
 | Licht3 = Theater-Spot á 650W&lt;br /&gt;
 | Licht3_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht4 = Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
 | Licht4_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1 = DMXControl 2.12.1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2 = 21,5&amp;quot;-Touchscreen&lt;br /&gt;
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 | Steuerung_Licht3 = FX5-USB-Interface&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4 = Elation Uni Bar Single&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist nun ein Jahr vergangen und der Dezember stand wieder vor der Tür. Seit Mitte August war für den 14.12. ein Termin vorgemerkt: Die Kirche rockt 2013. Wie bei der Premiere für uns waren wir auch dieses Jahr dabei, um das Benefizkonzert zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Jahr kam der Wusch des Initiators auf, in das Konzert ein Akustik-Set einzubauen. Dementsprechend dezent musste auch der Aufbau für das Showlicht ausfallen. Große und aufwendige Konstruktionen mit Traversen wurden bei der ersten Vorbesprechung nicht nur von uns als unpassend für diesen Anlass empfunden, sondern auch von den Verantwortlichen. Aber wie das Ganze konkret aussehen würde, brauchte noch ein wenig Bedenkzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fortsetzung folgt!&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=9548</id>
		<title>Die Kirche rockt 2012</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=9548"/>
		<updated>2013-08-05T17:20:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Technik &lt;br /&gt;
 | Licht1 = BrightLight Indigo 150&lt;br /&gt;
 | Licht1_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht2 = Lightmaxx Mini StudioPar&lt;br /&gt;
 | Licht2_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht3 = PAR30 á 100W&lt;br /&gt;
 | Licht3_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht4 = HQPower VDP 1500&lt;br /&gt;
 | Licht4_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht5 = Windmaschine &lt;br /&gt;
 | Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht6 = PAR64 Multilens á 500W&lt;br /&gt;
 | Licht6_Anzahl = 5&lt;br /&gt;
 | Licht7 = Theater-Spot á 650W&lt;br /&gt;
 | Licht7_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht8 = Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
 | Licht8_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1 = DMXControl 2.12 Beta (vom 06.12.2012)&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2 = 21,5&amp;quot;-Touchscreen&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3 = FX5-USB-Interface&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4 = Eurolite EDX-4 Dimmerpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5 = Eurolite ERX-4 Switchpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine letzten beiden Berichte vom York und vom Soda handelten von der Einführung von DMXControl in zwei Kasseler Clubs. Nun hatten mein Bruder und ich erstmals die Gelegenheit, mit unserem eigenen Lichtequipment ein Benefizkonzert in Kaufungen in der Nähe von Kassel zu beleuchten. Dies war für uns gewissermaßen eine kleine Herausforderung, die wir aber gerne angenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nun viel Spaß beim Lesen, beim Bilder anschauen und Videos gucken! Beste Grüße, Stefan von den LightningBrothers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist „Die Kirche Rockt“? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt ist ein Benefizkonzert zu Gunsten verschiedener sozialer Projekte. Im Jahr 2007 fand dieses Konzert zum ersten Mal in der evangelischen Kirche Niederkaufungen statt – aus einer spontanen Idee heraus. Hauptakteur dieses ersten Konzerts und allen folgenden Konzerten ist die Band Pythagoras aus Kaufungen bei Kassel. Über die Jahre hinweg hat sich Die Kirche rockt in Kaufungen zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders etabliert und findet so im Jahr 2012 nun zum fünften Mal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Konzert, an dessen Ende die Spenden für ein bestimmtes Projekt gesammelt werden, wird das Konzert auch immer mit professionellem Videoequipment aufgezeichnet. Die Erlöse aus dem Verkauf der Konzert-DVD kommen ebenfalls dem Projekt zu gute, genauso wie die Einnahmen aus dem Wurst- und Glühweinverkauf für die Gäste nach dem Konzertende. Nachfolgend gibt es die drei Highlight-Videos aus Youtube vom Konzert aus 2011:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|jyyhVwsbxRc|260|left|&amp;quot;I need a dollar&amp;quot; by Pythagoras}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|mOJkFVju_40|260|left|&amp;quot;Loving you is killin me&amp;quot; by Pythagoras}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|ODKlzY0wAzg|260|left|&amp;quot;Crazy&amp;quot; by Pythagoras }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie läuft die Die Kirche rockt ab? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzert findet immer an einem Samstagabend im Dezember statt. An diesem Abend spielt die Band ca. zwei Stunden lang neben verschiedenen Cover-Versionen von Klassikern und aktuellen Chart-Hits auch immer wieder eigene Stücke. Ein wichtiger Bestandteil des Konzerts ist neben dem musikalischen Teil ein Imagefilm. In diesem Film wird den Gästen gezeigt, welchem Projekt die Spenden am Konzertende und die Einnahmen aus dem DVD-Verkauf sowie dem Bratwurst- und Glühweinverkauf zu Gute kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtige Grundlage dieses Konzert ist im Übrigen die Tatsache, dass alles auf Basis von ehrenamtlichen Tätigkeiten läuft – beginnend von der Organisation des Konzerts, über den Aufbau, Durchführung, Wurst- und Glühweinverkauf bis hin zur Produktion der DVD vom Konzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommen wir zu dieser Veranstaltung? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sicherlich feststellen, dass einige Dinge nie auf direktem Wege funktionieren, sondern immer ein paar Umwege benötigen. So war es auch bei uns in Bezug auf das Showlicht für diese Veranstaltung. Hier bedurfte es den besagten Umweg über die Silberhochzeit der Eltern eines Bandmitglieds, dessen Bruder mit meinem Bruder befreundet ist. Bei der Silberhochzeit haben wir mit einem kleinen Teil unseres Lichtequipments den Veranstaltungsort – den Garten und die Terrasse der Gastgeber – stimmungsvoll in Szene gesetzt. Und dass alles nicht nur zur größten Zufriedenheit der Gastgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unsere Installation ist auch der Kopf der Band und Initiator von Die Kirche rockt aufmerksam geworden. Er ist daraufhin mit dem Anliegen an uns herangetreten, ob wir in der Lage wären und Lust hätten, das diesjährige Konzert effektvoll und stimmungsvoll in Szene zu setzen. In den letzten Jahren spielte das Showlicht auch in Bezug auf die Anzahl an Geräten eine eher untergeordnete Rolle, was aber in diesem Jahr (erstmals) anders sein sollte. Da wir bislang eine solche Art von Veranstaltung noch nicht beleuchtet hatten, vereinbarten wir also eine Vorort-Begehung und ein damit verbundenen kleinen Testaufbau unserer Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbegehungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die erste im August ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen begannen bereits im August. Wir trafen uns an einem Abend mit einem der Musiker der Band, um den Ort des Geschehens genauer kennen zu lernen. Das Konzert findet dieses Jahr nun bereits zum fünften Mal statt. Für uns ist es aber eine Premiere und so sollte neben der Ideenfindung für einen ansprechenden Bühnenaufbau auch ausprobiert werden, ob unser Lichtequipment insbesondere in Bezug auf die Helligkeit für das Konzert ausreicht. Zu unserer Freude hatten unsere LED-PARs und MovingHeads trotz voll aufgedrehter Beleuchtung des Altarbereichs ausreichend Reserven, um sich über das Grundlicht hinwegzusetzen. So stand dem Projekt aus technischer Sicht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0368.jpg|Außenansicht des Kirchplatzes in Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0370.jpg|Blick in Richtung des Altars zu den probeweise aufgebauten MovingHeads und LED-PARs&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0372.jpg|Blick zurück vom Altarraum auf die Zuschauerbänke, die Empore und die Orgel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Punkt war die Gestaltung des Bühnenaufbaus. An dem Konzertabend stehen insgesamt zehn Musiker mit Schlagzeug, Keyboards, Gitarren und vielem mehr auf der Bühne, wodurch der Platz für Showlicht in Bodennähe fast gegen null tendiert. Hinzu kommt, dass während des Konzerts auch der ein oder andere Filmeinspieler (insbesondere der Imagefilm) per Beamer gezeigt werden soll, sodass neben dem gut ausgenutzten Bühnenboden auch darüber ein gewisser Korridor praktisch belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langen Überlegungen entwickelten wir die Lösung mit einem eckigen Traversenbogen mit einem hinteren dritten Standbein. So erhielten wir zum einen den benötigten Freiraum auf dem Bühnenboden und zum anderen konnten auf die Weise das gesamte Lichtequipment unaufdringlich montieren, da sich die Geräte nun nicht mehr im Hauptblickfeld der Zuschauer befinden. Ein weiterer Vorteil des dreibeinigen Traversenkarrees war, dass sich hieran neben dem Showlicht auch sehr einfach das ein oder andere Dekoobjekt wie Lampenschirme etc. befestigten lassen. Mit den Dekoobjekten und einer ansprechenden Verkleidung der Traversen mit Molton soll eine gewisse Gemütlichkeit, eine Art Wohnzimmer-Atmosphäre erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die zweite im Oktober ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hatten wir geplant, an dem von uns mit viel Kopfzerbrechen ausgetüftelten Lichtkonzept nichts mehr zu ändern, zumal es sich in Bezug auf die beengten Platzverhältnisse als günstigste Variante erwies. Doch wie heißt es schön: es kommt immer alles anders als man ursprünglich geplant hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober hatten wir endlich Zugriff auf unsere eigenen Traversen. Mein Bruder und ich nutzen direkt die Gelegenheit für verschiedene Probeaufbauten, wozu u. a. auch der Aufbau für Die Kirche rockt gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Höhe 2,50 m Oberkante Traversen war alles noch ganz einfach. Doch die zwei zusätzlichen Meter in vertikaler Richtung ließen sich dann aber deutlich schwieriger unterschieben als gedacht. Wenn es nur eine schwierige Montage gewesen wäre, wäre noch alles in Ordnung gewesen – helfende Hände lassen sich in der Regel schnell herbeirufen. Jedoch sahen wir nach dem Entfernen der Kurbelstative sofort, dass die Konstruktion sehr instabil stand und die Garantie gegen ein Umkippen nicht gegeben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-01_DKr_2012_Bild_0694.jpg|Probeaufbau des am Ende nicht stabil stehenden eckigen Traversenbogens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so waren wir gezwungen, uns ein komplett neues Lichtkonzept auszudenken. Da wir dies nicht im Alleingang beschließen wollten, verabredeten wir uns also nochmals mit einem Musiker der Band in der Kirche in Kaufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Vorortbegehung nutzen wir dann aber nicht nur, um über den neuen Aufbau zu sprechen, der dann schneller feststand als gedacht. Denn bereits am Abend des gescheiterten heimischen Probeaufbaus hatten wir uns direkt Gedanken über eine neue Variante gemacht. Am Ende landeten wir bei der Variante mit vier großen Pfeilern im Hintergrund, die alle durch auf dem Boden liegende Traversen miteinander verbunden waren. Dieses neue Konzept wurde mit offenen Augen und Ohren begeistert aufgenommen. Gleichzeitig beschlossen wir, in diesem Fall auf zusätzliche Dekoobjekte zu verzichten, da man zudem auch Gefallen an den silbernen Aluminiumtraversen gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen dieser zweiten Vorortbegehung nahmen wir zudem in der Kirche noch ein paar Maße auf und warfen einen genauen Blick auf die Elektrik. Für das diesjährige Konzert werden immerhin deutlich mehr elektrische Geräte aufgestellt als während eines normalen Gottesdienstes. In Bereich des Showlichts sprachen wir über eine Anschlussleistung von rund 5 kW. Jedoch zeigte sich bei einem Blick auf den Sicherungskasten sehr schnell, dass wir hier auf keinerlei Probleme stoßen werden. Denn trotz des Alters der Kirche entspricht die Elektrik dem aktuellen Stand der Technik. Neben zahlreichen einzeln abgesicherten, in der gesamten Kirche verteilten Schuko-Steckdosen stand uns auch ein 16A-CEE-Anschluss im Altarbereich zur Verfügung (der zweite Anschluss am FOH ist anderweitig belegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0696.jpg|Innenansicht des Sicherungskastens der evangelischen Kirche Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0700.jpg|Rechter Teil des Altarraums mit der Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ToDo-Liste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Konzertabend verwendeten wir unser „Standard-Projekt“ von DMXControl, in dem all unser Lichtequipment eingebunden ist. Das Anlegen eines neuen, eigenständigen Projekts für den Abend hätte einen viel größeren Programmieraufwand mit sich gezogen und somit vermeidbare doppelte Arbeit bedeutet. Zudem beinhaltete das Erweitern und Aufmotzen unseres Standard-Projekts noch die Option, richtig Live-Licht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor ich mich an das eigentliche Vorbereiten des Abends machen konnte, bedurfte das Projekt einer entsprechenden Überarbeitung. Hierzu zählte unter anderem:&lt;br /&gt;
* Anpassung der Helligkeitssteuerung für alle Gerätegruppen an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Einbindung der acht zusätzlichen MSPs und Erweiterung der entsprechenden Effekte.&lt;br /&gt;
* Anpassung der Farbwechsel für LED, MSP an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Umbau der Kommandobox für den Live-Betrieb ebenfalls entsprechend nach dem York-Standard mit aufeinander abgestimmten Gerätegruppen pro Seite (LED-PARs, MovingHeads) sowie Freiräumen für neue Geräte.&lt;br /&gt;
* Erstellung einer separaten Seite für das Konzert entsprechend der Setlist mit Lichtstimmungen für Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro sowie Positionen für MovingHeads.&lt;br /&gt;
* Ergänzung des Projekts um weitere Effekte für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* Umsetzung des geplanten Aufbaus inklusive der räumlichen Verhältnisse mit Magic 3D EasyView.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Punkt war der wichtigste auf meiner ToDo-Liste. Während beim York- und Soda-Projekt die Visualisierung vornehmlich für mich zur Überprüfung der neuen Effekte diente – diese aber sonst niemand gesehen hat – musste die Visualisierung von Die Kirche rockt letztendlich die gesamte Kirche abbilden. Mit dieser aufwendigen Visualisierung sollten sich alle Beteiligten durch verschiedene Screenshots und Videos vorab ein sehr genaues Bild vom Gesamtkonzept machen und frühzeitig eventuelle Änderungswünsche äußern. Nebenbei war es für mich möglich, die Positionen der MovingHeads sowie die Aktionsradien der Bewegungen genauer vorausplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;192&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;DieKircherockt 2012 im EasyView&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V1_Bild_1.jpg|Erste Version des Aufbaus für DKr2012 in EasyView&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_2.jpg|Zweiter und realisierter Aufbau im EasyView für DKr2012&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_5.jpg|Momentaufnahme eines Songs aus der Setlist für das Konzert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienkonzept für den Konzertabend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dreh- und Angelpunkt Kommandobox ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der ToDo-Liste bereits angedeutet habe ich entsprechend der im Vorfeld festgelegten Setlist für jeden Song verschiedene Lichtstimmungen programmiert: Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro. Diese Lichtstimmungen wurden dann immer an den entsprechenden Stellen durch Weiterschalten eines übergeordneten Befehle-Effekt oder manuell über die Kommandobox aufgerufen. Für den Konzertabend hatte ich zu diesem Zweck gemäß ToDo-Liste separate Seiten entworfen, die neben der Setlist auch zusätzliche Buttons zur Steuerung des Grundlichts enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Showlicht hatte ich zudem zwei Lichtstimmungen vorbereitet, die ich vor und nach dem Konzert sowie während des Konzerts zwischen den einzelnen Songs aktiviere. So konnte das Publikum auch auf visuellem Wege erkennen, dass ein Song beendet oder das Konzert am Ende angelangt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Akzentlicht wie Blinder- oder Strobe-Effekte habe ich auf das iPad meines Bruders mit TouchOSC zurückgegriffen. Aus Erfahrung hatte sich gezeigt, dass insbesondere Touchscreens mit optischer Abtastung für schnelle Abfolgen von Anschlägen nicht gut geeignet sind. Diese Effekte zählen nämlich zu denen, die am wenigsten voraus geplant werden können und immer situationsabhängig eingesetzt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lichtshow so gut wie ohne Audioplayer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sich jetzt fragen, wieso ich nicht auf den Audioplayer zurückgegriffen habe. Ich hatte mich bewusst gegen die Verlichtung mit dem Audioplayer entschieden, damit am Konzertabend immer die Möglichkeit bestand, auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können. Hierzu zählen unter anderem ein längeres Solo oder einer zusätzliche Wiederholung einer Textpassage. Zudem ließen sich auf diese Weise auch recht aufwendige Songs dank Copy&amp;amp;Paste im Effektsequenzer verhältnismäßig schnell verlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für das Lightintro habe ich auf den Audioplayer zurückgegriffen. Das hierfür extra komponierte Musikstück kam vom Band (also von der Festplatte), sodass hier kurzfristige Änderungen auszuschließen waren. Hier haben wir uns dann in der Aufbauwoche zudem dazu entschlossen, den Audioplayer auch als Signalquelle für das Lightintro zu verwenden, um die 100%ige Synchronität von Licht und Ton zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geräteliste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich vielleicht das ein oder andere Video aus den Vorjahren angeschaut hat, dem wir spätestens beim Lesen der folgenden Aufstellung ein Licht aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gestelltes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 BrightLight Indigo 150 (IND)&lt;br /&gt;
* 16 Lightmaxx Mini StudioPar (MSP)&lt;br /&gt;
* 16 PAR30 100 W (PAR)&lt;br /&gt;
* 1 HQPower VDP 1500 (VDP)&lt;br /&gt;
* 1 Windmaschine, via Switchpack (VET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des ersten DMX-Kreises mit dem gestellten Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brightlight_indigo_150.jpg|BrightLight Indigo 150 V2&lt;br /&gt;
Datei:Lightmaxx_platinum_led_mini_par_tri-led.jpg|Lightmaxx Platinum LED Mini PAR Tri-LED&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_par-30_spot.jpg|Eurolite PAR-30&lt;br /&gt;
Datei:Hq_power_vdp-1500_sm.jpg|HQ Power VDP-1500 SM&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorhandenes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5 PAR64 Multilens 500W&lt;br /&gt;
* 4 Theater-Spot 650 W&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des zweiten DMX-Kreises mit dem vorhandenen Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_ml-64_pro_gkv.jpg|Eurolite ML-64 Pro GKV (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_theatre_spot_650.jpg|Eurolite Theatre Spot 650 (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led_par-64_rgb_36x1w_floor.jpg|Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitplanung ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch die vielen Auf- und teilweise auch Umbaumaßnahmen in der Kirche und insbesondere durch die Menge an zusätzlichen technischen Geräten bedurfte es im Vorfeld einer Planung, wann was angeliefert und aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dienstag, 03.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Anlieferung des Licht-Equipments und Traversen und Einlagerung in der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittwoch, 04.12.2012 – Donnerstag, 06.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau der Traversen und des Lichtequipments&lt;br /&gt;
* Verkabelung&lt;br /&gt;
* Einleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freitag, 07.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau von Kameras, Videotechnik, Tontechnik&lt;br /&gt;
* Einbindung der Grundbeleuchtung im Projekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samstag, 08.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Bis 18:00 Uhr: Sound-Check, Generalproben&lt;br /&gt;
* Ab 18:30 Uhr: Einlass der Besucher&lt;br /&gt;
* 19:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr: Konzert&lt;br /&gt;
* Ab 21:30 Uhr: Abbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau des Licht- und Tonequipments ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt war Die Kirche Rockt 2012 unser erstes Live-Konzert, welches wir mit unserem Equipment standesgemäß in Szene setzen. Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen – hier sei nur das Schlagwort Traversenkarree genannt – hatten wir vereinbart, bereits unter der Woche das gesamte Lichtequipment aufzubauen. Am Freitagnachmittag bzw. Freitagabend sollte dann schon alles stehen und in Ruhe die ersten Probeläufe mit Playback absolviert sein. So ist es nicht nur für uns am Ende viel entspannter, sondern auch für die anderen Beteiligten, die wie in den letzten Jahren auch am Freitag ihr Equipment aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ausgedacht, so auch ausgeführt. Für den reinen Aufbau bis zum ersten Funktionstest hat mein Bruder mit einem Freund zwei entspannte Tage in der evangelischen Kirche Niederkaufungen zugebracht. Das bis dato großzügige Platzangebot auf der Szenenfläche wurde auch fleißig in Anspruch genommen, denn zwei unserer beschriebenen Türme hatten eine Höhe von 4,5 m und waren im oberen Teil logischerweise nur noch per Leiter zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Standfestigkeit des zweiten Lichtkonzepts zahlte sich die Umstellung aus. Der gesamte Aufbau stand um ein vielfaches Stabiler. Eine testweise in Schwingung gebrachte Säule mit den MSPs und den INDs war nach wenigen Sekunden wieder zur Ruhe gekommen. Auch ein kräftiges Gegenlehnen hat der Aufbau ohne Probleme aufgenommen – denn alle vier Türme waren für das Publikum teilweise sichtbar, teilweise unsichtbar miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Aufbautag beinhaltete vor allem das Einleuchten der Positionen und Bewegungen für die MovingHeads sowie das Einrichten des TouchOSC-Layouts in DMXControl. Das TouchOSC-Layout hatte ich erst ziemlich zum Schluss der Programmierung des Showlichtes erstellt, da ich dann auch erst den Umfang der Effekte kannte, die ich am Konzertabend manuell und live abfahren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Freitagabend fiel darüber hinaus die Entscheidung, bei den Proben und beim Konzert mit der Beta-Version von DMXControl 2.12 mit dem Build-Datum 06.12.2012 zu arbeiten. Diese Entscheidung basierte auf der Grundlage, dass ich zum einen bereits ohne Probleme die Programmierung des Showlichts vorgenommen habe und zum anderen die 2.12er-Version neben den allgemeinen Verbesserungen und Fehlerkorrekturen insbesondere mit der Version vom 06.12.2012 ein wichtiges Feature erhalten hatte, die sich in der Summe sehr positiv auf das Ergebnis auswirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das zweite Advent-Wochenende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Generalproben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generalproben waren für Samstag ab 10:00 Uhr angesetzt. Nach und nach entwickelten sich die Generalproben im Tagesverlauf zu einer sehr unterhaltsamen Angelegenheit. Und ganz nebenbei deckten die Proben verschiedene Fehler und erforderliche Änderungen in der Programmierung in der Lichtsteuerung auf. Nennenswerte Änderungen beliefen sich insbesondere auf andere Songabläufe, die in der Konzert-Version nicht der Video-Version entsprachen. Kleine Programmierfehler waren zum Beispiel vergessene Befehle in den Lichtstimmungen, damit zu Beginn jedes Songs auch immer nur die gewünschten Gerätegruppen an sind. Aber neben Fehlerkorrekturen in der Showlicht-Programmierung musste die Band selbst auch noch die eine oder andere Fehlerkorrektur vornehmen, insbesondere bei ein paar Noten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kleinen Pausen zwischendurch ergaben sich immer wieder Gespräche zwischen den Musikern und mir. Schnell wurde erwähnt, dass sie sehr beeindruckt von unserem Aufbau sind. Darüber hinaus waren sie zudem sehr erstaunt, dass der Aufbau so nah an der Visualisierung liegt (oder umgekehrt). Spätestens mit dieser Aussage hatte sich also meine Arbeit gelohnt, die Visualisierung (erstmals) so aufwendig zu gestalten.&lt;br /&gt;
Die letzten großen Programmiertätigkeiten waren dann das Anlegen von Effekten für das Grundlicht zum Ausleuchten der Bühne mit den PAR56 und die Programmierung eines Songs, für den ich anhand des Beispielvideos kein passendes Showlicht umsetzen konnte. In der Summe liefen die Generalproben und die Tests (wie üblich) bis ca. 15 min vor Einlassbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0147.jpg|Die evangelischen Kirche Niederkaufungen am Morgen des 08.12.2012&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0150.jpg|Das Showlicht in seinem vollen Ausmaß&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0151.jpg|Ein Detail&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Konzert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Türen der evangelischen Kirche Niederkaufungen für die Gäste geöffnet, die sich schon zahlreich vor der Kirche versammelt hatten. Zu diesem Anlass hatten wir das Grundlicht in der Kirche auf ein Minimum reduziert und die Bühne in ein Blau getaucht. Erst mit dem Beginn um 19:00 Uhr haben wir mehr Licht auf die Bühne gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da an lief alles so, wie wir uns es vorgestellt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0174.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0177.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0227.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Bilder vom Konzert und auch vom Aufbau sind in der Bildergalerie [https://www.facebook.com/media/set/?set=a.428554577197883.129312.121890931197584&amp;amp;type=3 DKr- So war&#039;s 2012] auf der [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offiziellen Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;] eingestellt. Diese Seite ist auch für Nicht-Facebook-Nutzer erreichbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die bewegten Impressionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Konzert sind am Ende vier Videos bei Youtube zu sehen. Einen Gesamteindruck vom Konzert bekommt man dagegen beim Anschauen der DVD, welche eine Spieldauer von über 1 Stunde und 20 Minuten hat. Bestandteil der Konzert-DVD ist auch selbstverständlich der Imagefilm über das Projekt, zu dessen Gunsten die gesammelten Spenden verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|Hxhj_u4QIlM|260|left|&amp;quot;Too close&amp;quot; by Pythagoras}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|lIh9_p8y8as|260|left|&amp;quot;Dir gehört mein Herz&amp;quot; by Pythagoras}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|KBsDeadPDic|260|left|&amp;quot;Faith&amp;quot; by Pythagoras feat. Christian Durstewitz }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|hKM6TNfB8xw|260|left|&amp;quot;Another way to die&amp;quot; by Pythagoras feat. Christian Durstewitz }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt 2012 war ein voller Erfolg. Alles lief rund und sehr zur Zufriedenheit der Band. Das Showlicht entsprach genau dem, was sie sich für diese Veranstaltung vorgestellt hatten: dezent und ruhig, wo es ruhig sein sollte und effektvoll und bunt, wenn die Songs temporeich waren. Ein Lob gab es auch von den Verantwortlichen von der Videoaufzeichnung, dass dieses Jahr insbesondere das Grundlicht sehr gut eingestellt war, sodass nach dem Einstellen der Kameras an die Lichtverhältnisse hier während des Konzerts keine Veränderungen mehr vorgenommen werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Hakler waren bei der Band und auch beim Licht vorhanden – beide hatten mal einen Einsatz verpasst – aber gerade diese Sachen machen solche Veranstaltungen persönlich und individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Die Kirche rockt 2012 neben wir für uns persönlich mit, dass für solche Veranstaltungen immer ein Hazer insbesondere für die MovingHeads zum Einsatz kommen muss, der über das gesamte Konzert hinweg für einen gleichmäßigen Dunst in der Veranstaltungsstätte sorgt. Eine normale Nebelmaschine ist hier zu aufdringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* Die [http://www.diekircherockt.de &#039;&#039;&#039;offizielle Webseite zur Konzertreihe Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Die [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offizielle Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Zugehöriger Thread [http://www.dmxcontrol.de/forum/index.php?page=Thread&amp;amp;threadID=7983 &#039;&#039;&#039;Die Kirche rockt - der Thread zu den Wiki-Berichten und der Konzertreihe&#039;&#039;&#039;] im DMXControl-Forum&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/user/FSCEO Youtube-Channel der Firma F.S. Media Productions], der Produktionsfirma der DVDs und der eingestellten Ausschnitten vom Konzert-Mitschnitten der bisherigen DKr-Konzerte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=9547</id>
		<title>Die Kirche rockt 2012</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=9547"/>
		<updated>2013-08-05T17:15:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Technik &lt;br /&gt;
 | Licht1 = BrightLight Indigo 150&lt;br /&gt;
 | Licht1_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht2 = Lightmaxx Mini StudioPar&lt;br /&gt;
 | Licht2_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht3 = PAR30 á 100W&lt;br /&gt;
 | Licht3_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht4 = HQPower VDP 1500&lt;br /&gt;
 | Licht4_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht5 = Windmaschine &lt;br /&gt;
 | Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht6 = PAR64 Multilens á 500W&lt;br /&gt;
 | Licht6_Anzahl = 5&lt;br /&gt;
 | Licht7 = Theater-Spot á 650W&lt;br /&gt;
 | Licht7_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht8 = Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
 | Licht8_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1 = DMXControl 2.12 Beta (vom 06.12.2012)&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2 = 21,5&amp;quot;-Touchscreen&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3 = FX5-USB-Interface&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4 = Eurolite EDX-4 Dimmerpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5 = Eurolite ERX-4 Switchpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine letzten beiden Berichte vom York und vom Soda handelten von der Einführung von DMXControl in zwei Kasseler Clubs. Nun hatten mein Bruder und ich erstmals die Gelegenheit, mit unserem eigenen Lichtequipment ein Benefizkonzert in Kaufungen in der Nähe von Kassel zu beleuchten. Dies war für uns gewissermaßen eine kleine Herausforderung, die wir aber gerne angenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nun viel Spaß beim Lesen, beim Bilder anschauen und Videos gucken! Beste Grüße, Stefan von den LightningBrothers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist „Die Kirche Rockt“? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt ist ein Benefizkonzert zu Gunsten verschiedener sozialer Projekte. Im Jahr 2007 fand dieses Konzert zum ersten Mal in der evangelischen Kirche Niederkaufungen statt – aus einer spontanen Idee heraus. Hauptakteur dieses ersten Konzerts und allen folgenden Konzerten ist die Band Pythagoras aus Kaufungen bei Kassel. Über die Jahre hinweg hat sich Die Kirche rockt in Kaufungen zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders etabliert und findet so im Jahr 2012 nun zum fünften Mal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Konzert, an dessen Ende die Spenden für ein bestimmtes Projekt gesammelt werden, wird das Konzert auch immer mit professionellem Videoequipment aufgezeichnet. Die Erlöse aus dem Verkauf der Konzert-DVD kommen ebenfalls dem Projekt zu gute, genauso wie die Einnahmen aus dem Wurst- und Glühweinverkauf für die Gäste nach dem Konzertende. Nachfolgend gibt es die drei Highlight-Videos aus Youtube vom Konzert aus 2011:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|jyyhVwsbxRc|260|left|&amp;quot;I need a dollar&amp;quot; by Pythagoras}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|mOJkFVju_40|260|left|&amp;quot;Loving you is killin me&amp;quot; by Pythagoras}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|ODKlzY0wAzg|260|left|&amp;quot;Crazy&amp;quot; by Pythagoras }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie läuft die Die Kirche rockt ab? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzert findet immer an einem Samstagabend im Dezember statt. An diesem Abend spielt die Band ca. zwei Stunden lang neben verschiedenen Cover-Versionen von Klassikern und aktuellen Chart-Hits auch immer wieder eigene Stücke. Ein wichtiger Bestandteil des Konzerts ist neben dem musikalischen Teil ein Imagefilm. In diesem Film wird den Gästen gezeigt, welchem Projekt die Spenden am Konzertende und die Einnahmen aus dem DVD-Verkauf sowie dem Bratwurst- und Glühweinverkauf zu Gute kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtige Grundlage dieses Konzert ist im Übrigen die Tatsache, dass alles auf Basis von ehrenamtlichen Tätigkeiten läuft – beginnend von der Organisation des Konzerts, über den Aufbau, Durchführung, Wurst- und Glühweinverkauf bis hin zur Produktion der DVD vom Konzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommen wir zu dieser Veranstaltung? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sicherlich feststellen, dass einige Dinge nie auf direktem Wege funktionieren, sondern immer ein paar Umwege benötigen. So war es auch bei uns in Bezug auf das Showlicht für diese Veranstaltung. Hier bedurfte es den besagten Umweg über die Silberhochzeit der Eltern eines Bandmitglieds, dessen Bruder mit meinem Bruder befreundet ist. Bei der Silberhochzeit haben wir mit einem kleinen Teil unseres Lichtequipments den Veranstaltungsort – den Garten und die Terrasse der Gastgeber – stimmungsvoll in Szene gesetzt. Und dass alles nicht nur zur größten Zufriedenheit der Gastgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unsere Installation ist auch der Kopf der Band und Initiator von Die Kirche rockt aufmerksam geworden. Er ist daraufhin mit dem Anliegen an uns herangetreten, ob wir in der Lage wären und Lust hätten, das diesjährige Konzert effektvoll und stimmungsvoll in Szene zu setzen. In den letzten Jahren spielte das Showlicht auch in Bezug auf die Anzahl an Geräten eine eher untergeordnete Rolle, was aber in diesem Jahr (erstmals) anders sein sollte. Da wir bislang eine solche Art von Veranstaltung noch nicht beleuchtet hatten, vereinbarten wir also eine Vorort-Begehung und ein damit verbundenen kleinen Testaufbau unserer Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbegehungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die erste im August ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen begannen bereits im August. Wir trafen uns an einem Abend mit einem der Musiker der Band, um den Ort des Geschehens genauer kennen zu lernen. Das Konzert findet dieses Jahr nun bereits zum fünften Mal statt. Für uns ist es aber eine Premiere und so sollte neben der Ideenfindung für einen ansprechenden Bühnenaufbau auch ausprobiert werden, ob unser Lichtequipment insbesondere in Bezug auf die Helligkeit für das Konzert ausreicht. Zu unserer Freude hatten unsere LED-PARs und MovingHeads trotz voll aufgedrehter Beleuchtung des Altarbereichs ausreichend Reserven, um sich über das Grundlicht hinwegzusetzen. So stand dem Projekt aus technischer Sicht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0368.jpg|Außenansicht des Kirchplatzes in Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0370.jpg|Blick in Richtung des Altars zu den probeweise aufgebauten MovingHeads und LED-PARs&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0372.jpg|Blick zurück vom Altarraum auf die Zuschauerbänke, die Empore und die Orgel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Punkt war die Gestaltung des Bühnenaufbaus. An dem Konzertabend stehen insgesamt zehn Musiker mit Schlagzeug, Keyboards, Gitarren und vielem mehr auf der Bühne, wodurch der Platz für Showlicht in Bodennähe fast gegen null tendiert. Hinzu kommt, dass während des Konzerts auch der ein oder andere Filmeinspieler (insbesondere der Imagefilm) per Beamer gezeigt werden soll, sodass neben dem gut ausgenutzten Bühnenboden auch darüber ein gewisser Korridor praktisch belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langen Überlegungen entwickelten wir die Lösung mit einem eckigen Traversenbogen mit einem hinteren dritten Standbein. So erhielten wir zum einen den benötigten Freiraum auf dem Bühnenboden und zum anderen konnten auf die Weise das gesamte Lichtequipment unaufdringlich montieren, da sich die Geräte nun nicht mehr im Hauptblickfeld der Zuschauer befinden. Ein weiterer Vorteil des dreibeinigen Traversenkarrees war, dass sich hieran neben dem Showlicht auch sehr einfach das ein oder andere Dekoobjekt wie Lampenschirme etc. befestigten lassen. Mit den Dekoobjekten und einer ansprechenden Verkleidung der Traversen mit Molton soll eine gewisse Gemütlichkeit, eine Art Wohnzimmer-Atmosphäre erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die zweite im Oktober ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hatten wir geplant, an dem von uns mit viel Kopfzerbrechen ausgetüftelten Lichtkonzept nichts mehr zu ändern, zumal es sich in Bezug auf die beengten Platzverhältnisse als günstigste Variante erwies. Doch wie heißt es schön: es kommt immer alles anders als man ursprünglich geplant hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober hatten wir endlich Zugriff auf unsere eigenen Traversen. Mein Bruder und ich nutzen direkt die Gelegenheit für verschiedene Probeaufbauten, wozu u. a. auch der Aufbau für Die Kirche rockt gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Höhe 2,50 m Oberkante Traversen war alles noch ganz einfach. Doch die zwei zusätzlichen Meter in vertikaler Richtung ließen sich dann aber deutlich schwieriger unterschieben als gedacht. Wenn es nur eine schwierige Montage gewesen wäre, wäre noch alles in Ordnung gewesen – helfende Hände lassen sich in der Regel schnell herbeirufen. Jedoch sahen wir nach dem Entfernen der Kurbelstative sofort, dass die Konstruktion sehr instabil stand und die Garantie gegen ein Umkippen nicht gegeben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-01_DKr_2012_Bild_0694.jpg|Probeaufbau des am Ende nicht stabil stehenden eckigen Traversenbogens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so waren wir gezwungen, uns ein komplett neues Lichtkonzept auszudenken. Da wir dies nicht im Alleingang beschließen wollten, verabredeten wir uns also nochmals mit einem Musiker der Band in der Kirche in Kaufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Vorortbegehung nutzen wir dann aber nicht nur, um über den neuen Aufbau zu sprechen, der dann schneller feststand als gedacht. Denn bereits am Abend des gescheiterten heimischen Probeaufbaus hatten wir uns direkt Gedanken über eine neue Variante gemacht. Am Ende landeten wir bei der Variante mit vier großen Pfeilern im Hintergrund, die alle durch auf dem Boden liegende Traversen miteinander verbunden waren. Dieses neue Konzept wurde mit offenen Augen und Ohren begeistert aufgenommen. Gleichzeitig beschlossen wir, in diesem Fall auf zusätzliche Dekoobjekte zu verzichten, da man zudem auch Gefallen an den silbernen Aluminiumtraversen gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen dieser zweiten Vorortbegehung nahmen wir zudem in der Kirche noch ein paar Maße auf und warfen einen genauen Blick auf die Elektrik. Für das diesjährige Konzert werden immerhin deutlich mehr elektrische Geräte aufgestellt als während eines normalen Gottesdienstes. In Bereich des Showlichts sprachen wir über eine Anschlussleistung von rund 5 kW. Jedoch zeigte sich bei einem Blick auf den Sicherungskasten sehr schnell, dass wir hier auf keinerlei Probleme stoßen werden. Denn trotz des Alters der Kirche entspricht die Elektrik dem aktuellen Stand der Technik. Neben zahlreichen einzeln abgesicherten, in der gesamten Kirche verteilten Schuko-Steckdosen stand uns auch ein 16A-CEE-Anschluss im Altarbereich zur Verfügung (der zweite Anschluss am FOH ist anderweitig belegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0696.jpg|Innenansicht des Sicherungskastens der evangelischen Kirche Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0700.jpg|Rechter Teil des Altarraums mit der Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ToDo-Liste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Konzertabend verwendeten wir unser „Standard-Projekt“ von DMXControl, in dem all unser Lichtequipment eingebunden ist. Das Anlegen eines neuen, eigenständigen Projekts für den Abend hätte einen viel größeren Programmieraufwand mit sich gezogen und somit vermeidbare doppelte Arbeit bedeutet. Zudem beinhaltete das Erweitern und Aufmotzen unseres Standard-Projekts noch die Option, richtig Live-Licht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor ich mich an das eigentliche Vorbereiten des Abends machen konnte, bedurfte das Projekt einer entsprechenden Überarbeitung. Hierzu zählte unter anderem:&lt;br /&gt;
* Anpassung der Helligkeitssteuerung für alle Gerätegruppen an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Einbindung der acht zusätzlichen MSPs und Erweiterung der entsprechenden Effekte.&lt;br /&gt;
* Anpassung der Farbwechsel für LED, MSP an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Umbau der Kommandobox für den Live-Betrieb ebenfalls entsprechend nach dem York-Standard mit aufeinander abgestimmten Gerätegruppen pro Seite (LED-PARs, MovingHeads) sowie Freiräumen für neue Geräte.&lt;br /&gt;
* Erstellung einer separaten Seite für das Konzert entsprechend der Setlist mit Lichtstimmungen für Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro sowie Positionen für MovingHeads.&lt;br /&gt;
* Ergänzung des Projekts um weitere Effekte für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* Umsetzung des geplanten Aufbaus inklusive der räumlichen Verhältnisse mit Magic 3D EasyView.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Punkt war der wichtigste auf meiner ToDo-Liste. Während beim York- und Soda-Projekt die Visualisierung vornehmlich für mich zur Überprüfung der neuen Effekte diente – diese aber sonst niemand gesehen hat – musste die Visualisierung von Die Kirche rockt letztendlich die gesamte Kirche abbilden. Mit dieser aufwendigen Visualisierung sollten sich alle Beteiligten durch verschiedene Screenshots und Videos vorab ein sehr genaues Bild vom Gesamtkonzept machen und frühzeitig eventuelle Änderungswünsche äußern. Nebenbei war es für mich möglich, die Positionen der MovingHeads sowie die Aktionsradien der Bewegungen genauer vorausplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;192&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;DieKircherockt 2012 im EasyView&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V1_Bild_1.jpg|Erste Version des Aufbaus für DKr2012 in EasyView&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_2.jpg|Zweiter und realisierter Aufbau im EasyView für DKr2012&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_5.jpg|Momentaufnahme eines Songs aus der Setlist für das Konzert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienkonzept für den Konzertabend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dreh- und Angelpunkt Kommandobox ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der ToDo-Liste bereits angedeutet habe ich entsprechend der im Vorfeld festgelegten Setlist für jeden Song verschiedene Lichtstimmungen programmiert: Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro. Diese Lichtstimmungen wurden dann immer an den entsprechenden Stellen durch Weiterschalten eines übergeordneten Befehle-Effekt oder manuell über die Kommandobox aufgerufen. Für den Konzertabend hatte ich zu diesem Zweck gemäß ToDo-Liste separate Seiten entworfen, die neben der Setlist auch zusätzliche Buttons zur Steuerung des Grundlichts enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Showlicht hatte ich zudem zwei Lichtstimmungen vorbereitet, die ich vor und nach dem Konzert sowie während des Konzerts zwischen den einzelnen Songs aktiviere. So konnte das Publikum auch auf visuellem Wege erkennen, dass ein Song beendet oder das Konzert am Ende angelangt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Akzentlicht wie Blinder- oder Strobe-Effekte habe ich auf das iPad meines Bruders mit TouchOSC zurückgegriffen. Aus Erfahrung hatte sich gezeigt, dass insbesondere Touchscreens mit optischer Abtastung für schnelle Abfolgen von Anschlägen nicht gut geeignet sind. Diese Effekte zählen nämlich zu denen, die am wenigsten voraus geplant werden können und immer situationsabhängig eingesetzt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lichtshow so gut wie ohne Audioplayer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sich jetzt fragen, wieso ich nicht auf den Audioplayer zurückgegriffen habe. Ich hatte mich bewusst gegen die Verlichtung mit dem Audioplayer entschieden, damit am Konzertabend immer die Möglichkeit bestand, auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können. Hierzu zählen unter anderem ein längeres Solo oder einer zusätzliche Wiederholung einer Textpassage. Zudem ließen sich auf diese Weise auch recht aufwendige Songs dank Copy&amp;amp;Paste im Effektsequenzer verhältnismäßig schnell verlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für das Lightintro habe ich auf den Audioplayer zurückgegriffen. Das hierfür extra komponierte Musikstück kam vom Band (also von der Festplatte), sodass hier kurzfristige Änderungen auszuschließen waren. Hier haben wir uns dann in der Aufbauwoche zudem dazu entschlossen, den Audioplayer auch als Signalquelle für das Lightintro zu verwenden, um die 100%ige Synchronität von Licht und Ton zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geräteliste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich vielleicht das ein oder andere Video aus den Vorjahren angeschaut hat, dem wir spätestens beim Lesen der folgenden Aufstellung ein Licht aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gestelltes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 BrightLight Indigo 150 (IND)&lt;br /&gt;
* 16 Lightmaxx Mini StudioPar (MSP)&lt;br /&gt;
* 16 PAR30 100 W (PAR)&lt;br /&gt;
* 1 HQPower VDP 1500 (VDP)&lt;br /&gt;
* 1 Windmaschine, via Switchpack (VET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des ersten DMX-Kreises mit dem gestellten Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brightlight_indigo_150.jpg|BrightLight Indigo 150 V2&lt;br /&gt;
Datei:Lightmaxx_platinum_led_mini_par_tri-led.jpg|Lightmaxx Platinum LED Mini PAR Tri-LED&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_par-30_spot.jpg|Eurolite PAR-30&lt;br /&gt;
Datei:Hq_power_vdp-1500_sm.jpg|HQ Power VDP-1500 SM&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorhandenes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5 PAR64 Multilens 500W&lt;br /&gt;
* 4 Theater-Spot 650 W&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des zweiten DMX-Kreises mit dem vorhandenen Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_ml-64_pro_gkv.jpg|Eurolite ML-64 Pro GKV (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_theatre_spot_650.jpg|Eurolite Theatre Spot 650 (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led_par-64_rgb_36x1w_floor.jpg|Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitplanung ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch die vielen Auf- und teilweise auch Umbaumaßnahmen in der Kirche und insbesondere durch die Menge an zusätzlichen technischen Geräten bedurfte es im Vorfeld einer Planung, wann was angeliefert und aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dienstag, 03.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Anlieferung des Licht-Equipments und Traversen und Einlagerung in der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittwoch, 04.12.2012 – Donnerstag, 06.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau der Traversen und des Lichtequipments&lt;br /&gt;
* Verkabelung&lt;br /&gt;
* Einleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freitag, 07.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau von Kameras, Videotechnik, Tontechnik&lt;br /&gt;
* Einbindung der Grundbeleuchtung im Projekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samstag, 08.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Bis 18:00 Uhr: Sound-Check, Generalproben&lt;br /&gt;
* Ab 18:30 Uhr: Einlass der Besucher&lt;br /&gt;
* 19:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr: Konzert&lt;br /&gt;
* Ab 21:30 Uhr: Abbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau des Licht- und Tonequipments ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt war Die Kirche Rockt 2012 unser erstes Live-Konzert, welches wir mit unserem Equipment standesgemäß in Szene setzen. Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen – hier sei nur das Schlagwort Traversenkarree genannt – hatten wir vereinbart, bereits unter der Woche das gesamte Lichtequipment aufzubauen. Am Freitagnachmittag bzw. Freitagabend sollte dann schon alles stehen und in Ruhe die ersten Probeläufe mit Playback absolviert sein. So ist es nicht nur für uns am Ende viel entspannter, sondern auch für die anderen Beteiligten, die wie in den letzten Jahren auch am Freitag ihr Equipment aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ausgedacht, so auch ausgeführt. Für den reinen Aufbau bis zum ersten Funktionstest hat mein Bruder mit einem Freund zwei entspannte Tage in der evangelischen Kirche Niederkaufungen zugebracht. Das bis dato großzügige Platzangebot auf der Szenenfläche wurde auch fleißig in Anspruch genommen, denn zwei unserer beschriebenen Türme hatten eine Höhe von 4,5 m und waren im oberen Teil logischerweise nur noch per Leiter zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Standfestigkeit des zweiten Lichtkonzepts zahlte sich die Umstellung aus. Der gesamte Aufbau stand um ein vielfaches Stabiler. Eine testweise in Schwingung gebrachte Säule mit den MSPs und den INDs war nach wenigen Sekunden wieder zur Ruhe gekommen. Auch ein kräftiges Gegenlehnen hat der Aufbau ohne Probleme aufgenommen – denn alle vier Türme waren für das Publikum teilweise sichtbar, teilweise unsichtbar miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Aufbautag beinhaltete vor allem das Einleuchten der Positionen und Bewegungen für die MovingHeads sowie das Einrichten des TouchOSC-Layouts in DMXControl. Das TouchOSC-Layout hatte ich erst ziemlich zum Schluss der Programmierung des Showlichtes erstellt, da ich dann auch erst den Umfang der Effekte kannte, die ich am Konzertabend manuell und live abfahren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Freitagabend fiel darüber hinaus die Entscheidung, bei den Proben und beim Konzert mit der Beta-Version von DMXControl 2.12 mit dem Build-Datum 06.12.2012 zu arbeiten. Diese Entscheidung basierte auf der Grundlage, dass ich zum einen bereits ohne Probleme die Programmierung des Showlichts vorgenommen habe und zum anderen die 2.12er-Version neben den allgemeinen Verbesserungen und Fehlerkorrekturen insbesondere mit der Version vom 06.12.2012 ein wichtiges Feature erhalten hatte, die sich in der Summe sehr positiv auf das Ergebnis auswirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das zweite Advent-Wochenende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Generalproben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generalproben waren für Samstag ab 10:00 Uhr angesetzt. Nach und nach entwickelten sich die Generalproben im Tagesverlauf zu einer sehr unterhaltsamen Angelegenheit. Und ganz nebenbei deckten die Proben verschiedene Fehler und erforderliche Änderungen in der Programmierung in der Lichtsteuerung auf. Nennenswerte Änderungen beliefen sich insbesondere auf andere Songabläufe, die in der Konzert-Version nicht der Video-Version entsprachen. Kleine Programmierfehler waren zum Beispiel vergessene Befehle in den Lichtstimmungen, damit zu Beginn jedes Songs auch immer nur die gewünschten Gerätegruppen an sind. Aber neben Fehlerkorrekturen in der Showlicht-Programmierung musste die Band selbst auch noch die eine oder andere Fehlerkorrektur vornehmen, insbesondere bei ein paar Noten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kleinen Pausen zwischendurch ergaben sich immer wieder Gespräche zwischen den Musikern und mir. Schnell wurde erwähnt, dass sie sehr beeindruckt von unserem Aufbau sind. Darüber hinaus waren sie zudem sehr erstaunt, dass der Aufbau so nah an der Visualisierung liegt (oder umgekehrt). Spätestens mit dieser Aussage hatte sich also meine Arbeit gelohnt, die Visualisierung (erstmals) so aufwendig zu gestalten.&lt;br /&gt;
Die letzten großen Programmiertätigkeiten waren dann das Anlegen von Effekten für das Grundlicht zum Ausleuchten der Bühne mit den PAR56 und die Programmierung eines Songs, für den ich anhand des Beispielvideos kein passendes Showlicht umsetzen konnte. In der Summe liefen die Generalproben und die Tests (wie üblich) bis ca. 15 min vor Einlassbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0147.jpg|Die evangelischen Kirche Niederkaufungen am Morgen des 08.12.2012&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0150.jpg|Das Showlicht in seinem vollen Ausmaß&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0151.jpg|Ein Detail&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Konzert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Türen der evangelischen Kirche Niederkaufungen für die Gäste geöffnet, die sich schon zahlreich vor der Kirche versammelt hatten. Zu diesem Anlass hatten wir das Grundlicht in der Kirche auf ein Minimum reduziert und die Bühne in ein Blau getaucht. Erst mit dem Beginn um 19:00 Uhr haben wir mehr Licht auf die Bühne gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da an lief alles so, wie wir uns es vorgestellt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0174.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0177.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0227.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Bilder vom Konzert und auch vom Aufbau sind in der Bildergalerie [https://www.facebook.com/media/set/?set=a.428554577197883.129312.121890931197584&amp;amp;type=3 DKr- So war&#039;s 2012] auf der [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offiziellen Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;] eingestellt. Diese Seite ist auch für Nicht-Facebook-Nutzer erreichbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die bewegten Impressionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Konzert sind am Ende vier Videos bei Youtube zu sehen. Einen Gesamteindruck vom Konzert bekommt man dagegen beim Anschauen der DVD, welche eine Spieldauer von über 1 Stunde und 20 Minuten hat. Bestandteil der Konzert-DVD ist auch selbstverständlich der Imagefilm über das Projekt, zu dessen Gunsten die gesammelten Spenden verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|Hxhj_u4QIlM|260|left|&amp;quot;Too close&amp;quot; by Pythagoras}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|lIh9_p8y8as|260|left|&amp;quot;Dir gehört mein Herz&amp;quot; by Pythagoras}}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|KBsDeadPDic|260|left|&amp;quot;Faith&amp;quot; by Pythagoras feat. Christian Durstewitz }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 280px&amp;quot; | {{#ev:youtube|hKM6TNfB8xw|260|left|&amp;quot;Another way to die&amp;quot; by Pythagoras feat. Christian Durstewitz }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt 2012 war ein voller Erfolg. Alles lief rund und sehr zur Zufriedenheit der Band. Das Showlicht entsprach genau dem, was sie sich für diese Veranstaltung vorgestellt hatten: dezent und ruhig, wo es ruhig sein sollte und effektvoll und bunt, wenn die Songs temporeich waren. Ein Lob gab es auch von den Verantwortlichen von der Videoaufzeichnung, dass dieses Jahr insbesondere das Grundlicht sehr gut eingestellt war, sodass nach dem Einstellen der Kameras an die Lichtverhältnisse hier während des Konzerts keine Veränderungen mehr vorgenommen werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Hakler waren bei der Band und auch beim Licht vorhanden – beide hatten mal einen Einsatz verpasst – aber gerade diese Sachen machen solche Veranstaltungen persönlich und individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Die Kirche rockt 2012 neben wir für uns persönlich mit, dass für solche Veranstaltungen immer ein Hazer insbesondere für die MovingHeads zum Einsatz kommen muss, der über das gesamte Konzert hinweg für einen gleichmäßigen Dunst in der Veranstaltungsstätte sorgt. Eine normale Nebelmaschine ist hier zu aufdringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* Die [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offizielle Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Zugehöriger Thread [http://www.dmxcontrol.de/forum/index.php?page=Thread&amp;amp;threadID=7983 &#039;&#039;&#039;Die Kirche rockt 2012 - der Thread zum Wiki-Bericht&#039;&#039;&#039;] im DMXControl-Forum&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/user/FSCEO Youtube-Channel der Firma F.S. Media Productions], der Produktionsfirma der DVDs und der eingestellten Ausschnitten vom Konzert-Mitschnitten der bisherigen DKr-Konzerte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=DMXControl_im_Soda_Cassel&amp;diff=8957</id>
		<title>DMXControl im Soda Cassel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=DMXControl_im_Soda_Cassel&amp;diff=8957"/>
		<updated>2013-04-28T11:30:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dies ist nun unser zweites Projekt nach dem York, DMXControl in einem Kasseler Club einzuführen. Im Bericht vom York wurde das ein oder andere Mal der Club schon benannt: das Soda Cassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie bei unserem York-Projekt möchten wir auch dieses Projekt in einigen Bilden und noch mehr Wörtern festhalten. Der Bericht soll aber im Vergleich zum Bericht über das York-Projekt nicht (mehr) so umfangreich ausfallen. Aber dennoch sollen auch hier verschiedene Punkte erörtert werden, die im Rahmen des Soda-Projekts so passiert sind – oder auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Projektstart war das Soda in Bezug auf die lichttechnische Ausstattung eher einfach gestrickt. Im Laufe des Jahres 2012 hatten sich die Verantwortlichen dann aber dazu entschlossen, in diesem Bereich ein bisschen nachzurüsten und einen Teil der vorhandenen Lichtanlage zu erneuern. Mit der Erneuerung des Lichtdesigns musste zwangsläufig auch die Steuerung aufgerüstet werden, um den höheren Informationsbedarf der neuen Geräte zu decken. Und da kamen mein Bruder und ich erstmals in Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Soda arbeiten die gleichen LJs wie im York. Hier fiel sehr schnell der Vorschlag von meinem Bruder, zukünftig auch im Soda Cassel DMXControl als Steuersoftware einzusetzen. Und kaum war dieser Vorschlag ausgesprochen, hatten wir schon unser zweites Projekt am Start, DMXControl in einem Kasseler Club einzuführen. Dieses Projekt – so war uns von vornherein klar – würde und konnte nicht so wie das York-Projekt ablaufen. Denn im Gegensatz zum York wurde DMXControl im Soda nicht in eine vorhandene Lichtanlage eingebunden, sondern die Einführung von DMXControl im Soda Cassel musste im Rahmen des Umbaus der Lichtanlage im Soda erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der weiteren Planungsphase des Umbaus ergab es sich dann, dass wir nicht nur die Programmierung übernehmen, sondern uns auch maßgeblich am Entwurf des Lichtkonzepts beteiligten. Dies hatte den wesentlichen Vorteil, dass wir die Geräte und deren Kanalbelegungen vorzeitig kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Lichtkonzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprüngliche Ausstattung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8 Eurolite TS-250, 5-Kanal-Modus&lt;br /&gt;
* 2 Futurelight EVO-1&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 RGB long&lt;br /&gt;
* 2 Eurolite LED PAR-56 RGB Spot&lt;br /&gt;
* 1 Medialas SpookyBlue V3&lt;br /&gt;
* 64 Eurolite LED Bar&lt;br /&gt;
* 2 Eurolite BX4 LED-Blinder&lt;br /&gt;
* 1 Antari Z1200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Konzept ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgabe bei dem Entwurf des neuen Lichtkonzepts war, dass das neue Lichtkonzept den Gästen ins Auge fallen muss. Daher beschlossen wir, von den Scannern wegzugehen und auf zwei Arten von MovingHeads sowie LED-Pinspots umzusteigen. Mit den MovingHeads und den LED-Pinspots kann nun die Architektur des Clubs stärker betont werden. Ein weiterer, in dem Lichtkonzept zu berücksichtigender Punkt war die hohe Grundhelligkeit des Clubs. Folglich musste der Lichtoutput der neuen Geräte hoch sein. Im Detail haben wir folgende Geräte ausgesucht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8 Eurolite TMH-60, 14-Kanal-Modus&lt;br /&gt;
* 6 Eurolite TMH-40, 23-Kanal-Modus (20 + 3)&lt;br /&gt;
* 14 Eurolite PST-Scan 15W QCL, 8-Kanal-Modus&lt;br /&gt;
* 64 Eurolite LED Bar 126/10 20°, 5-Kanal-Modus&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 long, 5 Kanäle&lt;br /&gt;
* 2 Antari Z1200, 1 Kanal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;6&amp;quot; caption=&amp;quot;Die Geräte für das neue Lichtkonzept&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_tmh-60.jpg|Eurolite TMH-60&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_tmh-40.jpg|Eurolite TMH-40&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_pst-scan_15w_qcl.jpg|Eurolite PST-Scan 15W QCL&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led bar-126_rgb_10mm.jpg |Eurolite LED Bar 126/10 20°&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led-par_rgb_10mm.jpg |Eurolite LED PAR-64 long&lt;br /&gt;
Datei:Antari_z-1200 ll.jpg|Antari Z1200&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansteuerung erfolgt nun wie im York auch über PC, Touchscreen sowie einem Midi-Controller. Auf Grund des großzügigeren Platzangebots können wir auf ein großes Midi-Keyboard zurückgreifen, wo neben den Keyboard-Tasten auch Fader, Drehregler und TouchPads verbaut sind.&lt;br /&gt;
Das erste halbe Jahr von DMXControl im York hat uns gezeigt, dass es bei den LJs eine kleine Anzahl an Effekten gibt, die besonders häufig verwendet werden. Bei den mechanischen Eingabegeräten (egal ob Tastatur oder Midi-Controller) zieht dies eine höhere Abnutzung mit sich. Im Soda kommen fortan für diese heißgeliebten Effekte anstelle von Tasten etc. nun die TouchPads zum Einsatz. Darüber hinaus müssen wir bei diesem Multifunktions-Midi-Keyboards nicht mehr MidiOX und MidiYoke zwischen schalten, was sich positiv auf Performance und vor allem positiv auf die Stabilität des Gesamtsystems auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmier-Konzept ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unseren positiven Erfahrungen mit dem Programmier-Konzept aus dem York, stellte sich für uns gar nicht erst die Frage, im Soda irgendetwas anders zu machen – im Gegenteil. Durch die Rückmeldungen von meinem Bruder und seinen LJ-Kollegen setzte ich bei der Programmierung der Effekte für das Soda sogar noch ein paar Punkte um, welche der York-Programmierung noch fehlen (aber dann auch nach und nach umgesetzt werden sollen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Soda-Kommandobox ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Verbesserungen bzw. Änderungen gegenüber der York-Programmierung zählt insbesondere die Strukturierung der Kommandobox. Diese zeichnet im Soda besonders durch die Luftigkeit aus. Die Effekte für die fünf Gerätegruppen verteilen sich auf vier Seiten, wobei für die TMS und die TMW je eine Seite vorhanden ist. Die PST und LED teilen sich je eine Seite. Die LBB können dagegen wieder eine Seite ihr Eigen nennen. Eine Übersichtsseite mit den „besten“ Effekten aus allen Gerätegruppen gibt es nicht (mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;400&amp;quot; heights=&amp;quot;225&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; caption=&amp;quot;Kommandobox für das Soda Cassel (Stand 13.01.2013)&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DMXControl_Kommandobox_Soda_Seite_4.jpg|Seite 1&lt;br /&gt;
Datei:DMXControl_Kommandobox_Soda_Seite_4.jpg|Seite 4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopfbewegte Scheinwerfer sind von Haus aus deutlich träger als Spiegel-Scheinwerfer. Folglich danken es die Geräte mit einem dynamischeren Verhalten, wenn die Bewegungs-Effekte die Trägheit der Geräte berücksichtigen. Scannern ist es egal, wie der Bewegungs-Effekt aufgebaut ist. Sie sind für ruckartige Bewegungen wie geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Wunsch der MovingHeads sind wir (erstmals) nachgekommen und entlocken ihnen mit wenig Aufwand und einem kleinen Trick eine gewisse Grazilität – und zwar nun auch bei nur horizontal oder vertikal verlaufenden Bewegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintergrund für diese neuen Bewegungen ist der Kreis, bestehend aus einer jeweils angepassten Anzahl an Schritten (in der Regel 36 Schritte). In einer Richtung platt gedrückt ergibt dieser wiederum eine horizontale oder vertikale Linie, wobei in den Randbereichen die Punkte einen zunehmend geringeren Abstand aufweisen. Da die Fahrzeit zwischen zwei Punkten gleich bleibt, aber die zurückzulegende Strecke abnimmt, sinkt auch die Geschwindigkeit in den Randbereichen ab. Der MovingHead kann die Pan bzw. Tilt-Bewegung gezielter abbremsen bzw. beschleunigen, wodurch wir unsere gewünschte Dynamik auch bei diesen Bewegungsszenen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Duplicate ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Duplicate-Plugin_Konfiguration_TMW.jpg|thumb|175px]]Die TMW sind zwar Washer-MovingHead, aber durch die Möglichkeit jeden der drei Ringe einzeln anzusteuern ergab sich hier ein Programmierkonzept, welches erst in der Revision zwei als wirklich clubtauglich eingestuft werden konnte. Zwei Gründe erforderten die Überarbeitung der Programmierung der TMW. Erstens sind die TMW bereits bei 1 % der maximalen Helligkeit teilweise zu hell und zweitens führte die ursprüngliche Trennung der FAB- und FAW-Effekten in Effekte für alle Ringe und in Effekte für die einzelnen Ringe zu unschönen Ausgaben und zu diversen Knoten in den Köpfen der LJs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund, weshalb ich die FAB- und FAW-Effekte erst in zwei Gruppen aufgeteilt hatte, hing mit dem Programmieraufwand insbesondere für die FAW-Effekte zusammen. Sobald ich jeden der drei einzelnen Ring anspreche, müssen sofort neun Haken und bis zu neun Werte pro Gerät in den Szenen abgespeichert werden. Dies ist gerade dann unpraktisch, wenn alle Ringe sowieso die gleiche Farbe ausgeben sollen. Im Zuge der Überarbeitung der Programmierung musste dies aber gerade der Fall sein, da ansonsten die neue Helligkeitsregulierung über das Auswählen der „offenen“ Ringe nicht möglich wäre. Mit dem Ansprechen der einzelnen Ringe reduziert sich logischerweise die Anzahl der eingeschalteten LEDs, sodass die TMW mit der Revision zwei der Programmierung auch mal mit einer Helligkeit größer 1 % laufen können. Die größere Helligkeit bei geringerer Anzahl an LEDs äußert sich immer dann positiv, wenn irgendein Fade gesetzt ist und die Geräte nun die Möglichkeit haben, mehr als zwei Helligkeitsstufen zu durchfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um jetzt aber trotzdem den Programmieraufwand gering zu halten und vor allem nicht bei jeder FAW-Szene mühsam 54 anstelle von nur 18 Werte setzen zu müssen, habe ich auf das Duplicate-Plugin zurück gegriffen. Hiermit verknüpfte ich die RGB-Kanäle für die Gesamt-Farbe mit den RGB-Kanälen für jeden einzelnen Ring. So belief sich das Umprogrammieren letztendlich nur auf ein „alte Haken löschen, neue Haken via Recall setzen“, nachdem ich im Effektsequenzer für die entsprechende Szene via Doppelklick die Vorschau aktiviert hatte. Auf diese Weise waren alle FAW-Effekte in unter einer Stunde an die Revision zwei der Programmierung für die TMW angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehr GES-Effekte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im York als auch im Soda gibt es die GES-Effekte (auch als Gesamt-Effekte bezeichnet). Während die York-Programmierung sich in der ersten Ausführung nur auf Gesamt-Farbe-Effekte beschränkt, wo für alle Gerätegruppen die gleiche Farbe aufgerufen wird, geht die Soda-Programmierung noch einen Schritt weiter. Hier sind neben den Gesamt-Farbe-Effekten auch noch folgende weitere GES-Effekte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* GES FAB-2 ... (Gesamt-Farbe-Effekte, Typ 2): Abgestimmte, statische Farbkombination für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* GES FAW ... (Gesamt-Farbwechsel-Effekte): Gleicher / ähnlicher Farbwechsel für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* GES LLI ... (Gesamt-Lauflicht-Effekte): Gleiche / ähnliche Lauflicht- bzw. Shutter-Effekte für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* GES BEW ... (Gesamt-Bewegung-Effekte): Gleiche / ähnliche Bewegungen für alle MovingHeads.&lt;br /&gt;
* GES POS ... (Gesamt-Position-Effekte): Gleiche / ähnliche Position für alle MovingHeads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GES-Effekte sind in der Summe als Vorstufe der Lichtstimmungen zu sehen. Erst bei den Lichtstimmungen ändern sich dann alle Effektkategorien gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Simple Mode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Neuerung ist der vereinfachte Bedienungsmodus – kurz Simple Mode. Hervorgegangen ist diese Seite aus der Problematik, dass es bei Personalengpässen unter den eingearbeiteten LJs auch mal jemand ungeübtes das Licht im Soda machen muss. Und in einem solchen Fall ist es nicht möglich, der mit der Lichtsteuerung betrauten Person in gut zehn Minuten das ganze Bedienkonzept zu erklären. Durch eine gewisse Anzahl an vorgefertigten Lichtstimmungen sowie eine kleine Anzahl an One-Shot-Effekten (also BLI- und STR-Effekte) reduziert das erforderliche Hintergrundwissen für den „Ersatz-LJ“ erheblich. Alle diese Effekte finden sich auf einer eigenen Seite wieder. Darüber hinaus wird bei der Aktivierung des Simple Modes der Funktionsumfang des Midi-Keyboards eingeschränkt. Konkret bedeutet dies, dass in der zugehörigen Midi-Bank die Fader und Drehregler nicht belegt sind. Alles in allem muss man nur den Beat vorgeben und eine passende Lichtstimmung auswählen und ggf. mal ein Blinder- oder Strobe-Effekt abfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus programmiertechnischer Sicht ist zum Simple Mode noch kurz zu sagen (sofern der geschätzte Leser den York-Standard nicht kennt), dass sich die Lichtstimmungen keine eigenständige Effekte sind. Vielmehr starten die Lichtstimmungs-Effekte immer nur die Effekte, die dem LJ im Standard-Bedienungsmodus zur Verfügung stehen. Auf diese Weise reduzieren sich auch hier der Programmieraufwand und das Datenvolumen erheblich. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Lichtstimmungs-Effekte auch im Standard-Modus einzusetzen und nach eigenem Belieben leicht oder komplett zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testläufe der etwas anderen Art ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da binnen einer Woche der komplette Umbau des Lichtequipments erfolgen sollte und alles am ersten Abend einwandfrei laufen musste, verliefen die Testläufe für das Soda im Gegensatz zum York ganz anders. Für einen Teil der Testläufe wurden daher die heimatlichen Räume in Anspruch genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im heimatlichen Wohnzimmer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der nicht zu unterschätzenden Anzahl an Geräten und dem damit verbundenen Platzbedarf fand ein Testlauf im heimatlichen Wohnzimmer statt. Im Rahmen dieses Tests wurden dem Projekt zum einen die groben Programmierfehler ausgetrieben und zum anderen die gerätespezifischen Features ins Projekt eingepflegt. Bei den TMS bedeutete dies das Erstellen abgestimmter Goboeffekte, da wir es hier aus unserer Sicht erstmals mit zwei Goborädern, einem rotierendem Prisma und einen motorisierten Fokus zu tun bekamen. Für die TMW legten wir im Zuge der ersten Stufe verschiedene Farbkombinationen und Farbwechsel mit den Ringen an. Die dritte neue Gerätegruppe, die PST waren auf Grund von Lieferengpässen nicht eingetroffen, wodurch das Testen dieser Geräte ausfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor-Ort-Testläufe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit kleineren Vor-Ort-Tests haben wir die Programmierung der LBB im Soda überprüft, insbesondere aber die Kanalbelegung dieser Gerätegruppe. Denn durch die Anordnung der einzelnen LED-Bars konnten wir nicht nur einfache Lauflichter und Farbwechsel-Effekte vorbereiten, sondern auch den einen oder anderen „textbasierten“ Effekt. So ermöglicht uns die Anordnung der LED-Bars das Aufleuchten-Lassen von kurzen Wörtern oder von Buchstabensequenzen, die wiederum ein Wort ergeben. Hierzu musste aber die Realität mit der Visualisierung in EasyView und mit der Platzierung der Gerätesymbole in der grafischen Bühnenansicht von DMXControl übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Umbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planung ist alles ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die neuen Geräte im Soda ihren Platz einnehmen konnten, waren verschiedene vorbereitende Tätigkeiten von Nöten. Hierzu zählte insbesondere die Anpassung der elektrischen Infrastruktur durch das Setzen weiterer Steckdosen. Die zusätzlichen Steckdosen machten den Einsatz von Verteilerleisten an der Traverse überflüssig, da diese ansonsten bedingt durch Architektur des Clubs auch von oben zu bestaunen wären. Neben der Anpassung der Spannungsversorgung wurden zudem Vorbereitungen für das Verlegen neuer DMX-Kabel für die neuen Geräte getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Umbauwoche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Testläufen mit den neuen Geräten in den heimischen vier Wänden und den kurzen Vor-Ort-Tests mit dem anderen Teil der Geräte fand der finale Testlauf und die Feinjustage endlich im Soda statt – und endlich auch im vollen Umfang. Doch zuvor galt es erst noch den Umbau des Sodas erfolgreich über die Bühne zu bringen. Der finale Umbau des Sodas mit dem Austausch der Geräte erfolgte in der Woche vom 29.10. bis 02.11.2012. So konnte das Soda bereits am Freitagabend seine Pforten ganz regulär öffnen – mit einem neuen Lichtkonzept und ohne explizit für Umbauarbeiten schließen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die neuen PST wie bereits angedeutet erst deutlich später eintreffen würden, war die Zielsetzung für diese Woche, dass „nur“ alle 14 MovingHeads sowie beide Nebelmaschinen an ihrem neuen Platz hängen und ihren Dienst ordnungsgemäß durchführten würden. Bedingt durch den einen oder anderen kleinen Defekt bei den MovingHeads waren wir erst am Donnerstag-Vormittag in der Lage, mit dem Einleuchten und der Feinjustage zu beginnen. Ein anderer Zeitrauber waren zuvor noch die Nebelmaschinen, die sehr zu unterem Erstaunen förmlich darauf bestanden, mit einem separaten DMX-Kabel vom Splitter aus kommend angesteuert zu werden. Vorher haben nicht nur die Nebelmaschinen ihren Dienst quittiert, sondern auch alle anderen Geräte in der jeweiligen DMX-Kette. Ein dritter zeitlicher Aufhänger war auf Grund von noch nicht vorhandener Beschriftung der einzelnen DMX-Kreise aufgekommen. Hier hatte ich zwecks Kontrolle der vom Interface ausgesendeten Timings einzelne DMX-Kreise vom Splitter abzogen. Beim Wiederherstellen der Ausgangskonfiguration habe ich dann einmal das falsche Kabel gegriffen – das Chaos war perfekt. Erst nach mehrmaligem Umstecken von DMX-Kabeln am Splitter und den Interfaces konnten wir die korrekte Ordnung wiederherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einleuchten zeichnete sich dann ebenfalls als eine sehr zeitintensive Tätigkeit aus, vor allem weil wir am Ende gerade bei den TMS viel mehr Position eingestellt haben, als im ersten Ansatz angedacht. Die Architektur des Clubs machte nämlich zum Teil neue, zum Teil auch komplett andere Positionen für die MovingHeads möglich. Dagegen waren die Bewegungen verhältnismäßig schnell an die örtlichen Gegebenheiten angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das neue Soda ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Lichtkonzept taucht das Soda bereits kurz nach der Öffnung des Club in ein ganz anderes Licht, in ein ruhiges Licht. Die große Anzahl an Geräten ermöglicht eine nahezu vollständige Ausleuchtung des Club, insbesondere durch die TMS mit ihren rotierenden Gobos und den rotierenden Dreifacetten-Weitwinkel-Prisma. Großartige Bewegungen sind in der Zeit kurz nach der Öffnung mit den neuen Geräten nicht mehr von Nöten. In dieser Zeit kommen auch die nun möglichen Interaktionen zwischen den MovingHeads und dem Tanzboden sehr gut zur Geltung. Mit abgestimmten SHU-Effekten für die TMS und LLI-Effekten für die LBB lässt ein ganz einzigartiger Effekt erzielen, den man aber selbst gesehen haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2013-03-12 Soda Bild 6977.jpg|Eine mögliche Lichtstimmung während des Club-Openings&lt;br /&gt;
Datei:2013-03-12 Soda Bild 7041.jpg|Mit den MovingHeads können architektonische Elemente des Soda wie zum Beispiel die Galerie gezielt in Szene gesetzt werden&lt;br /&gt;
Datei:2013-03-12 Soda Bild 7083.jpg|Mit den PST kann man im wahrsten Sinne eine dynamische Zwischendecke einziehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das erste Wochenende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vorherigen Abschnitten habe ich bereits mehrfach erwähnt, dass das Soda an diesem Wochenende nicht nur wie sonst üblich am Samstag seine Pforten öffnen würde, sondern zusätzlich auch am Freitag. Das kam meinen Bruder und mir sehr gelegen, da wir so in der Lage waren, eventuelle am ersten Abend im Live-Betrieb auftretende Fehler direkt im Anschluss zu beheben und am darauffolgenden Abend wieder zu testen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freitag, 02.11.2012 – die HarmonyFM-Party ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Party war für das Soda eher ungewöhnlich. Der Radio-Sender HarmonyFM war im Rahmen seiner 80er-Jahre-Club-Tour im Soda zu Gast. Und bei dieser Party standen ausschließlich die größten Hits aus den Jahren 1980 bis 1989 auf der Playlist. Das sollte uns aber nicht daran hindern, dass Soda in ein neues Licht zu tauchen – im Gegenteil. Auch wenn der ein oder andere es nicht glauben mag, auch Titel aus den 80er-Jahren haben großes lichttechnischen Potenzial und dass haben wir bis auf das letzte herausgekitzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir bislang nie richtig testen konnten, wie verhält sich das Projekt im Live-Betrieb? Denn erst wenn der Club geöffnet hat und die Gäste die Tanzfläche füllen, kommt richtiges Club-Feeling auf und erst dann die Situation des Live-Licht-Machen-Müssens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im York war der erste Abend etwas kniffeliger. Im Soda dagegen lief dagegen fast alles wie geschmiert. Wir hatten so gut wie keine Probleme mit Programmierfehlern. Einen kleinen Fehler konnte noch direkt während der ersten halben Stunde nach Öffnung des Clubs behoben werden – aber auch nur, weil die neuen Opening-Lichtstimmungen vorrangig statisch sind. Die Timer-Effekte für die Nebelmaschinen waren verkehrt herum aufgebaut, sodass das Ändern der Timer-Zeit immer direkt mit einem kräftigen Nebelausstoß verbunden war. Der andere Fehler machte sich dann erst im Laufe des Abends bemerkbar. Hier war es so, dass die TMW nicht mehr auf Aus-Befehle (insbesondere im Bereich der Farben) reagierten. Dieses Problem behoben wir mit einem richtigen Schließen des Effektsequenzers, welchen ich nach dem Umprogrammieren der Timer-Effekte für die Nebelmaschinen einfach nur ausgeblendet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von diesen beiden kleineren Problemen, die für die Gäste aber gar nicht sichtbar waren, war es ein sehr erfolgreicher Abend. Die neuen MovingHeads tauchten das Soda wie gewünscht in ein komplett anderes Licht. Und die neue Ansteuerung via DMXControl mit unserer Programmierung trug ihr übriges zu dem Erfolg des Abends bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samstag, 03.11.2012 – Female Temptation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem großen Erfolg am Freitag-Abend konnten wir bei dieser Party richtig loslegen. Doch bevor es losging und die Tore des Clubs geöffnet wurden, stand die Einweisung der anderen LJs auf dem Plan. Die Einweisung beinhaltete im Wesentlichen eine grobe Vorstellung der Geräte und eine Aufzählung der Unterschiede gegenüber der Programmierung im York, insbesondere die Belegung des Keyboards. Das grundlegende Programmierkonzept ist ja wie bereits erwähnt gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Effekte eingeschaltet waren, begannen die Augen der anderen LJs zu leuchten. Sie hatten das enorme Potenzial der neuen Geräte schnell erkannt und waren begeistert. Gleichzeitig bereitete sich auch ein wenig Beunruhigung aus, denn wie im York auch sind nun ein Vielfaches mehr an Effekten verfügbar, verteilt auf mehrere Seiten. Das Keyboard mit seinen 49 Tasten, neun Fadern, acht Drehpotis und acht TouchPads trug ebenfalls zu dieser Beunruhigung bei, vor allem auf Grund der nicht vorhandenen und auch nicht geplanten Beschriftung. Aus der Erfahrung vom ersten Abend ist etwas dergleichen dank der systematischen Gruppierung und Belegung aber nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Öffnen des Sodas mischten mein Bruder, ein LJ-Kollege und ich uns erst mal unter die Gäste. Hier war des Öfteren zu hören, dass im Soda irgendwas neu sein müsse. Denn erstmals gab es nur punktuelle Bewegung auf dem Boden bzw. an den Wänden in Form von rotierenden Gobos und der Tanzboden zeigte den Namen des Clubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell füllte sich auch der Club und man sah vielen Gästen an, dass sie nur einen günstigen Moment benötigten, um die Tanzfläche zu betreten. Dieser Punkt wird auch zukünftig eine Herausforderung für die LJs sein. Vom Grundsatz her ist ein Umschalten der Lichtstimmung und der Lichteffekte vom eher statischen Opening-Modus in den dynamischen und vor allem bunten Party-Modus nicht einfach so möglich. Hier ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, mit welchen Geräten und mit welchen Effekten man nach und nach in den Party-Modus übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das dann auch geschafft war, konnte die Party richtig losgehen. Nicht nur der DJ drehte mit der Musik auf (songtechnisch, nicht lautstärkebezogen), sondern auch mein Bruder und ich mit der neuen Lichtanlage. Spätestens jetzt mussten alle Gäste wissen, dass die Lichtanlage neu war. Die LED, welches bislang mit die hellsten Geräte im Soda waren, gingen insbesondere beim Abfeuern von Blinder- oder Strobe-Effekten mit den TMW sang und klanglos unter. Aber genau das wollten wir erreichen. Nur durch diese Leistungsreserven können wir zukünftig das Soda passend zur Musik in Szene setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-11-03_Soda_Bild_0799.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-11-03_Soda_Bild_0801.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-11-03_Soda_Bild_0802.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ziel ist erreicht! DMXControl ist erfolgreich in einem zweiten Club in Kassel angekommen – gemeinsamen mit einer richtig potenten teil-erneuerten Lichtanlage und einer effektvollen Programmierung für die neuen und die bestehenden Geräte. Zwar waren nach dem Umbau auch an diesem Projekt noch kleinere Nacharbeiten erforderlich wie zum Beispiel die erörterte Revision 2 der Programmierung für die TMW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinträchtigungen konnten wir wegen dieser offenen Punkte zum Glück nicht beklagen. Alles lief an den ersten beiden Abenden direkt auf Anhieb ohne Probleme und vor allem stabil. Insofern können sich die Entwickler, allen voran Stefan, nur selbst auf die Schulter klopfen, denn DMXControl ist aus unserer Sicht mittlerweile zu einer Lichtsteuerungssoftware geworden, die den „Großen“ in vielen Teilen nichts mehr nachsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Offizieller Auftritt vom [https://www.facebook.com/sodacassel &#039;&#039;&#039;Soda Cassel&#039;&#039;&#039;] bei Facebook mit vielen Bildern von Gästen und der Clubatmosphäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=8956</id>
		<title>Die Kirche rockt 2012</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=8956"/>
		<updated>2013-04-28T11:30:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Technik &lt;br /&gt;
 | Licht1 = BrightLight Indigo 150&lt;br /&gt;
 | Licht1_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht2 = Lightmaxx Mini StudioPar&lt;br /&gt;
 | Licht2_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht3 = PAR30 á 100W&lt;br /&gt;
 | Licht3_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht4 = HQPower VDP 1500&lt;br /&gt;
 | Licht4_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht5 = Windmaschine &lt;br /&gt;
 | Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht6 = PAR64 Multilens á 500W&lt;br /&gt;
 | Licht6_Anzahl = 5&lt;br /&gt;
 | Licht7 = Theater-Spot á 650W&lt;br /&gt;
 | Licht7_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht8 = Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
 | Licht8_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1 = DMXControl 2.12 Beta (vom 06.12.2012)&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2 = 21,5&amp;quot;-Touchscreen&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3 = FX5-USB-Interface&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4 = Eurolite EDX-4 Dimmerpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5 = Eurolite ERX-4 Switchpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine letzten beiden Berichte vom York und vom Soda handelten von der Einführung von DMXControl in zwei Kasseler Clubs. Nun hatten mein Bruder und ich erstmals die Gelegenheit, mit unserem eigenen Lichtequipment ein Benefizkonzert in Kaufungen in der Nähe von Kassel zu beleuchten. Dies war für uns gewissermaßen eine kleine Herausforderung, die wir aber gerne angenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nun viel Spaß beim Lesen, beim Bilder anschauen und Videos gucken! Beste Grüße, Stefan von den LightningBrothers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist „Die Kirche Rockt“? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt ist ein Benefizkonzert zu Gunsten verschiedener sozialer Projekte. Im Jahr 2007 fand dieses Konzert zum ersten Mal in der evangelischen Kirche Niederkaufungen statt – aus einer spontanen Idee heraus. Hauptakteur dieses ersten Konzerts und allen folgenden Konzerten ist die Band Pythagoras aus Kaufungen bei Kassel. Über die Jahre hinweg hat sich Die Kirche rockt in Kaufungen zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders etabliert und findet so im Jahr 2012 nun zum fünften Mal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Konzert, an dessen Ende die Spenden für ein bestimmtes Projekt gesammelt werden, wird das Konzert auch immer mit professionellem Videoequipment aufgezeichnet. Die Erlöse aus dem Verkauf der Konzert-DVD kommen ebenfalls dem Projekt zu gute, genauso wie die Einnahmen aus dem Wurst- und Glühweinverkauf für die Gäste nach dem Konzertende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;285&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_I_need_a_dollar.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;I need a dollar&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_Loving_you_is_killin_me.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;loving you is killin me&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_Crazy.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;crazy&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vom Konzert aus 2011 gibt es bei YouTube folgende Videos (von denen die oben gezeigten Screenshots stammen):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=jyyhVwsbxRc &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I need a dollar&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=mOJkFVju_40 &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Loving you is killin me&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=ODKlzY0wAzg &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Crazy&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie läuft die Die Kirche rockt ab? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzert findet immer an einem Samstagabend im Dezember statt. An diesem Abend spielt die Band ca. zwei Stunden lang neben verschiedenen Cover-Versionen von Klassikern und aktuellen Chart-Hits auch immer wieder eigene Stücke. Ein wichtiger Bestandteil des Konzerts ist neben dem musikalischen Teil ein Imagefilm. In diesem Film wird den Gästen gezeigt, welchem Projekt die Spenden am Konzertende und die Einnahmen aus dem DVD-Verkauf sowie dem Bratwurst- und Glühweinverkauf zu Gute kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtige Grundlage dieses Konzert ist im Übrigen die Tatsache, dass alles auf Basis von ehrenamtlichen Tätigkeiten läuft – beginnend von der Organisation des Konzerts, über den Aufbau, Durchführung, Wurst- und Glühweinverkauf bis hin zur Produktion der DVD vom Konzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommen wir zu dieser Veranstaltung? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sicherlich feststellen, dass einige Dinge nie auf direktem Wege funktionieren, sondern immer ein paar Umwege benötigen. So war es auch bei uns in Bezug auf das Showlicht für diese Veranstaltung. Hier bedurfte es den besagten Umweg über die Silberhochzeit der Eltern eines Bandmitglieds, dessen Bruder mit meinem Bruder befreundet ist. Bei der Silberhochzeit haben wir mit einem kleinen Teil unseres Lichtequipments den Veranstaltungsort – den Garten und die Terrasse der Gastgeber – stimmungsvoll in Szene gesetzt. Und dass alles nicht nur zur größten Zufriedenheit der Gastgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unsere Installation ist auch der Kopf der Band und Initiator von Die Kirche rockt aufmerksam geworden. Er ist daraufhin mit dem Anliegen an uns herangetreten, ob wir in der Lage wären und Lust hätten, das diesjährige Konzert effektvoll und stimmungsvoll in Szene zu setzen. In den letzten Jahren spielte das Showlicht auch in Bezug auf die Anzahl an Geräten eine eher untergeordnete Rolle, was aber in diesem Jahr (erstmals) anders sein sollte. Da wir bislang eine solche Art von Veranstaltung noch nicht beleuchtet hatten, vereinbarten wir also eine Vorort-Begehung und ein damit verbundenen kleinen Testaufbau unserer Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbegehungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die erste im August ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen begannen bereits im August. Wir trafen uns an einem Abend mit einem der Musiker der Band, um den Ort des Geschehens genauer kennen zu lernen. Das Konzert findet dieses Jahr nun bereits zum fünften Mal statt. Für uns ist es aber eine Premiere und so sollte neben der Ideenfindung für einen ansprechenden Bühnenaufbau auch ausprobiert werden, ob unser Lichtequipment insbesondere in Bezug auf die Helligkeit für das Konzert ausreicht. Zu unserer Freude hatten unsere LED-PARs und MovingHeads trotz voll aufgedrehter Beleuchtung des Altarbereichs ausreichend Reserven, um sich über das Grundlicht hinwegzusetzen. So stand dem Projekt aus technischer Sicht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0368.jpg|Außenansicht des Kirchplatzes in Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0370.jpg|Blick in Richtung des Altars zu den probeweise aufgebauten MovingHeads und LED-PARs&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0372.jpg|Blick zurück vom Altarraum auf die Zuschauerbänke, die Empore und die Orgel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Punkt war die Gestaltung des Bühnenaufbaus. An dem Konzertabend stehen insgesamt zehn Musiker mit Schlagzeug, Keyboards, Gitarren und vielem mehr auf der Bühne, wodurch der Platz für Showlicht in Bodennähe fast gegen null tendiert. Hinzu kommt, dass während des Konzerts auch der ein oder andere Filmeinspieler (insbesondere der Imagefilm) per Beamer gezeigt werden soll, sodass neben dem gut ausgenutzten Bühnenboden auch darüber ein gewisser Korridor praktisch belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langen Überlegungen entwickelten wir die Lösung mit einem eckigen Traversenbogen mit einem hinteren dritten Standbein. So erhielten wir zum einen den benötigten Freiraum auf dem Bühnenboden und zum anderen konnten auf die Weise das gesamte Lichtequipment unaufdringlich montieren, da sich die Geräte nun nicht mehr im Hauptblickfeld der Zuschauer befinden. Ein weiterer Vorteil des dreibeinigen Traversenkarrees war, dass sich hieran neben dem Showlicht auch sehr einfach das ein oder andere Dekoobjekt wie Lampenschirme etc. befestigten lassen. Mit den Dekoobjekten und einer ansprechenden Verkleidung der Traversen mit Molton soll eine gewisse Gemütlichkeit, eine Art Wohnzimmer-Atmosphäre erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die zweite im Oktober ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hatten wir geplant, an dem von uns mit viel Kopfzerbrechen ausgetüftelten Lichtkonzept nichts mehr zu ändern, zumal es sich in Bezug auf die beengten Platzverhältnisse als günstigste Variante erwies. Doch wie heißt es schön: es kommt immer alles anders als man ursprünglich geplant hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober hatten wir endlich Zugriff auf unsere eigenen Traversen. Mein Bruder und ich nutzen direkt die Gelegenheit für verschiedene Probeaufbauten, wozu u. a. auch der Aufbau für Die Kirche rockt gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Höhe 2,50 m Oberkante Traversen war alles noch ganz einfach. Doch die zwei zusätzlichen Meter in vertikaler Richtung ließen sich dann aber deutlich schwieriger unterschieben als gedacht. Wenn es nur eine schwierige Montage gewesen wäre, wäre noch alles in Ordnung gewesen – helfende Hände lassen sich in der Regel schnell herbeirufen. Jedoch sahen wir nach dem Entfernen der Kurbelstative sofort, dass die Konstruktion sehr instabil stand und die Garantie gegen ein Umkippen nicht gegeben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-01_DKr_2012_Bild_0694.jpg|Probeaufbau des am Ende nicht stabil stehenden eckigen Traversenbogens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so waren wir gezwungen, uns ein komplett neues Lichtkonzept auszudenken. Da wir dies nicht im Alleingang beschließen wollten, verabredeten wir uns also nochmals mit einem Musiker der Band in der Kirche in Kaufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Vorortbegehung nutzen wir dann aber nicht nur, um über den neuen Aufbau zu sprechen, der dann schneller feststand als gedacht. Denn bereits am Abend des gescheiterten heimischen Probeaufbaus hatten wir uns direkt Gedanken über eine neue Variante gemacht. Am Ende landeten wir bei der Variante mit vier großen Pfeilern im Hintergrund, die alle durch auf dem Boden liegende Traversen miteinander verbunden waren. Dieses neue Konzept wurde mit offenen Augen und Ohren begeistert aufgenommen. Gleichzeitig beschlossen wir, in diesem Fall auf zusätzliche Dekoobjekte zu verzichten, da man zudem auch Gefallen an den silbernen Aluminiumtraversen gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen dieser zweiten Vorortbegehung nahmen wir zudem in der Kirche noch ein paar Maße auf und warfen einen genauen Blick auf die Elektrik. Für das diesjährige Konzert werden immerhin deutlich mehr elektrische Geräte aufgestellt als während eines normalen Gottesdienstes. In Bereich des Showlichts sprachen wir über eine Anschlussleistung von rund 5 kW. Jedoch zeigte sich bei einem Blick auf den Sicherungskasten sehr schnell, dass wir hier auf keinerlei Probleme stoßen werden. Denn trotz des Alters der Kirche entspricht die Elektrik dem aktuellen Stand der Technik. Neben zahlreichen einzeln abgesicherten, in der gesamten Kirche verteilten Schuko-Steckdosen stand uns auch ein 16A-CEE-Anschluss im Altarbereich zur Verfügung (der zweite Anschluss am FOH ist anderweitig belegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0696.jpg|Innenansicht des Sicherungskastens der evangelischen Kirche Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0700.jpg|Rechter Teil des Altarraums mit der Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ToDo-Liste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Konzertabend verwendeten wir unser „Standard-Projekt“ von DMXControl, in dem all unser Lichtequipment eingebunden ist. Das Anlegen eines neuen, eigenständigen Projekts für den Abend hätte einen viel größeren Programmieraufwand mit sich gezogen und somit vermeidbare doppelte Arbeit bedeutet. Zudem beinhaltete das Erweitern und Aufmotzen unseres Standard-Projekts noch die Option, richtig Live-Licht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor ich mich an das eigentliche Vorbereiten des Abends machen konnte, bedurfte das Projekt einer entsprechenden Überarbeitung. Hierzu zählte unter anderem:&lt;br /&gt;
* Anpassung der Helligkeitssteuerung für alle Gerätegruppen an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Einbindung der acht zusätzlichen MSPs und Erweiterung der entsprechenden Effekte.&lt;br /&gt;
* Anpassung der Farbwechsel für LED, MSP an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Umbau der Kommandobox für den Live-Betrieb ebenfalls entsprechend nach dem York-Standard mit aufeinander abgestimmten Gerätegruppen pro Seite (LED-PARs, MovingHeads) sowie Freiräumen für neue Geräte.&lt;br /&gt;
* Erstellung einer separaten Seite für das Konzert entsprechend der Setlist mit Lichtstimmungen für Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro sowie Positionen für MovingHeads.&lt;br /&gt;
* Ergänzung des Projekts um weitere Effekte für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* Umsetzung des geplanten Aufbaus inklusive der räumlichen Verhältnisse mit Magic 3D EasyView.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Punkt war der wichtigste auf meiner ToDo-Liste. Während beim York- und Soda-Projekt die Visualisierung vornehmlich für mich zur Überprüfung der neuen Effekte diente – diese aber sonst niemand gesehen hat – musste die Visualisierung von Die Kirche rockt letztendlich die gesamte Kirche abbilden. Mit dieser aufwendigen Visualisierung sollten sich alle Beteiligten durch verschiedene Screenshots und Videos vorab ein sehr genaues Bild vom Gesamtkonzept machen und frühzeitig eventuelle Änderungswünsche äußern. Nebenbei war es für mich möglich, die Positionen der MovingHeads sowie die Aktionsradien der Bewegungen genauer vorausplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;192&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;DieKircherockt 2012 im EasyView&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V1_Bild_1.jpg|Erste Version des Aufbaus für DKr2012 in EasyView&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_2.jpg|Zweiter und realisierter Aufbau im EasyView für DKr2012&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_5.jpg|Momentaufnahme eines Songs aus der Setlist für das Konzert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienkonzept für den Konzertabend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dreh- und Angelpunkt Kommandobox ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der ToDo-Liste bereits angedeutet habe ich entsprechend der im Vorfeld festgelegten Setlist für jeden Song verschiedene Lichtstimmungen programmiert: Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro. Diese Lichtstimmungen wurden dann immer an den entsprechenden Stellen durch Weiterschalten eines übergeordneten Befehle-Effekt oder manuell über die Kommandobox aufgerufen. Für den Konzertabend hatte ich zu diesem Zweck gemäß ToDo-Liste separate Seiten entworfen, die neben der Setlist auch zusätzliche Buttons zur Steuerung des Grundlichts enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Showlicht hatte ich zudem zwei Lichtstimmungen vorbereitet, die ich vor und nach dem Konzert sowie während des Konzerts zwischen den einzelnen Songs aktiviere. So konnte das Publikum auch auf visuellem Wege erkennen, dass ein Song beendet oder das Konzert am Ende angelangt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Akzentlicht wie Blinder- oder Strobe-Effekte habe ich auf das iPad meines Bruders mit TouchOSC zurückgegriffen. Aus Erfahrung hatte sich gezeigt, dass insbesondere Touchscreens mit optischer Abtastung für schnelle Abfolgen von Anschlägen nicht gut geeignet sind. Diese Effekte zählen nämlich zu denen, die am wenigsten voraus geplant werden können und immer situationsabhängig eingesetzt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lichtshow so gut wie ohne Audioplayer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sich jetzt fragen, wieso ich nicht auf den Audioplayer zurückgegriffen habe. Ich hatte mich bewusst gegen die Verlichtung mit dem Audioplayer entschieden, damit am Konzertabend immer die Möglichkeit bestand, auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können. Hierzu zählen unter anderem ein längeres Solo oder einer zusätzliche Wiederholung einer Textpassage. Zudem ließen sich auf diese Weise auch recht aufwendige Songs dank Copy&amp;amp;Paste im Effektsequenzer verhältnismäßig schnell verlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für das Lightintro habe ich auf den Audioplayer zurückgegriffen. Das hierfür extra komponierte Musikstück kam vom Band (also von der Festplatte), sodass hier kurzfristige Änderungen auszuschließen waren. Hier haben wir uns dann in der Aufbauwoche zudem dazu entschlossen, den Audioplayer auch als Signalquelle für das Lightintro zu verwenden, um die 100%ige Synchronität von Licht und Ton zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geräteliste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich vielleicht das ein oder andere Video aus den Vorjahren angeschaut hat, dem wir spätestens beim Lesen der folgenden Aufstellung ein Licht aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gestelltes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 BrightLight Indigo 150 (IND)&lt;br /&gt;
* 16 Lightmaxx Mini StudioPar (MSP)&lt;br /&gt;
* 16 PAR30 100 W (PAR)&lt;br /&gt;
* 1 HQPower VDP 1500 (VDP)&lt;br /&gt;
* 1 Windmaschine, via Switchpack (VET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des ersten DMX-Kreises mit dem gestellten Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brightlight_indigo_150.jpg|BrightLight Indigo 150 V2&lt;br /&gt;
Datei:Lightmaxx_platinum_led_mini_par_tri-led.jpg|Lightmaxx Platinum LED Mini PAR Tri-LED&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_par-30_spot.jpg|Eurolite PAR-30&lt;br /&gt;
Datei:Hq_power_vdp-1500_sm.jpg|HQ Power VDP-1500 SM&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorhandenes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5 PAR64 Multilens 500W&lt;br /&gt;
* 4 Theater-Spot 650 W&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des zweiten DMX-Kreises mit dem vorhandenen Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_ml-64_pro_gkv.jpg|Eurolite ML-64 Pro GKV (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_theatre_spot_650.jpg|Eurolite Theatre Spot 650 (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led_par-64_rgb_36x1w_floor.jpg|Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitplanung ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch die vielen Auf- und teilweise auch Umbaumaßnahmen in der Kirche und insbesondere durch die Menge an zusätzlichen technischen Geräten bedurfte es im Vorfeld einer Planung, wann was angeliefert und aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dienstag, 03.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Anlieferung des Licht-Equipments und Traversen und Einlagerung in der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittwoch, 04.12.2012 – Donnerstag, 06.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau der Traversen und des Lichtequipments&lt;br /&gt;
* Verkabelung&lt;br /&gt;
* Einleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freitag, 07.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau von Kameras, Videotechnik, Tontechnik&lt;br /&gt;
* Einbindung der Grundbeleuchtung im Projekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samstag, 08.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Bis 18:00 Uhr: Sound-Check, Generalproben&lt;br /&gt;
* Ab 18:30 Uhr: Einlass der Besucher&lt;br /&gt;
* 19:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr: Konzert&lt;br /&gt;
* Ab 21:30 Uhr: Abbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau des Licht- und Tonequipments ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt war Die Kirche Rockt 2012 unser erstes Live-Konzert, welches wir mit unserem Equipment standesgemäß in Szene setzen. Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen – hier sei nur das Schlagwort Traversenkarree genannt – hatten wir vereinbart, bereits unter der Woche das gesamte Lichtequipment aufzubauen. Am Freitagnachmittag bzw. Freitagabend sollte dann schon alles stehen und in Ruhe die ersten Probeläufe mit Playback absolviert sein. So ist es nicht nur für uns am Ende viel entspannter, sondern auch für die anderen Beteiligten, die wie in den letzten Jahren auch am Freitag ihr Equipment aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ausgedacht, so auch ausgeführt. Für den reinen Aufbau bis zum ersten Funktionstest hat mein Bruder mit einem Freund zwei entspannte Tage in der evangelischen Kirche Niederkaufungen zugebracht. Das bis dato großzügige Platzangebot auf der Szenenfläche wurde auch fleißig in Anspruch genommen, denn zwei unserer beschriebenen Türme hatten eine Höhe von 4,5 m und waren im oberen Teil logischerweise nur noch per Leiter zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Standfestigkeit des zweiten Lichtkonzepts zahlte sich die Umstellung aus. Der gesamte Aufbau stand um ein vielfaches Stabiler. Eine testweise in Schwingung gebrachte Säule mit den MSPs und den INDs war nach wenigen Sekunden wieder zur Ruhe gekommen. Auch ein kräftiges Gegenlehnen hat der Aufbau ohne Probleme aufgenommen – denn alle vier Türme waren für das Publikum teilweise sichtbar, teilweise unsichtbar miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Aufbautag beinhaltete vor allem das Einleuchten der Positionen und Bewegungen für die MovingHeads sowie das Einrichten des TouchOSC-Layouts in DMXControl. Das TouchOSC-Layout hatte ich erst ziemlich zum Schluss der Programmierung des Showlichtes erstellt, da ich dann auch erst den Umfang der Effekte kannte, die ich am Konzertabend manuell und live abfahren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Freitagabend fiel darüber hinaus die Entscheidung, bei den Proben und beim Konzert mit der Beta-Version von DMXControl 2.12 mit dem Build-Datum 06.12.2012 zu arbeiten. Diese Entscheidung basierte auf der Grundlage, dass ich zum einen bereits ohne Probleme die Programmierung des Showlichts vorgenommen habe und zum anderen die 2.12er-Version neben den allgemeinen Verbesserungen und Fehlerkorrekturen insbesondere mit der Version vom 06.12.2012 ein wichtiges Feature erhalten hatte, die sich in der Summe sehr positiv auf das Ergebnis auswirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das zweite Advent-Wochenende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Generalproben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generalproben waren für Samstag ab 10:00 Uhr angesetzt. Nach und nach entwickelten sich die Generalproben im Tagesverlauf zu einer sehr unterhaltsamen Angelegenheit. Und ganz nebenbei deckten die Proben verschiedene Fehler und erforderliche Änderungen in der Programmierung in der Lichtsteuerung auf. Nennenswerte Änderungen beliefen sich insbesondere auf andere Songabläufe, die in der Konzert-Version nicht der Video-Version entsprachen. Kleine Programmierfehler waren zum Beispiel vergessene Befehle in den Lichtstimmungen, damit zu Beginn jedes Songs auch immer nur die gewünschten Gerätegruppen an sind. Aber neben Fehlerkorrekturen in der Showlicht-Programmierung musste die Band selbst auch noch die eine oder andere Fehlerkorrektur vornehmen, insbesondere bei ein paar Noten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kleinen Pausen zwischendurch ergaben sich immer wieder Gespräche zwischen den Musikern und mir. Schnell wurde erwähnt, dass sie sehr beeindruckt von unserem Aufbau sind. Darüber hinaus waren sie zudem sehr erstaunt, dass der Aufbau so nah an der Visualisierung liegt (oder umgekehrt). Spätestens mit dieser Aussage hatte sich also meine Arbeit gelohnt, die Visualisierung (erstmals) so aufwendig zu gestalten.&lt;br /&gt;
Die letzten großen Programmiertätigkeiten waren dann das Anlegen von Effekten für das Grundlicht zum Ausleuchten der Bühne mit den PAR56 und die Programmierung eines Songs, für den ich anhand des Beispielvideos kein passendes Showlicht umsetzen konnte. In der Summe liefen die Generalproben und die Tests (wie üblich) bis ca. 15 min vor Einlassbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0147.jpg|Die evangelischen Kirche Niederkaufungen am Morgen des 08.12.2012&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0150.jpg|Das Showlicht in seinem vollen Ausmaß&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0151.jpg|Ein Detail&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Konzert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Türen der evangelischen Kirche Niederkaufungen für die Gäste geöffnet, die sich schon zahlreich vor der Kirche versammelt hatten. Zu diesem Anlass hatten wir das Grundlicht in der Kirche auf ein Minimum reduziert und die Bühne in ein Blau getaucht. Erst mit dem Beginn um 19:00 Uhr haben wir mehr Licht auf die Bühne gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da an lief alles so, wie wir uns es vorgestellt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0174.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0177.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0227.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Bilder vom Konzert und auch vom Aufbau sind in der Bildergalerie [https://www.facebook.com/media/set/?set=a.428554577197883.129312.121890931197584&amp;amp;type=3 DKr- So war&#039;s 2012] auf der [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offiziellen Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;] eingestellt. Diese Seite ist auch für Nicht-Facebook-Nutzer erreichbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt 2012 war ein voller Erfolg. Alles lief rund und sehr zur Zufriedenheit der Band. Das Showlicht entsprach genau dem, was sie sich für diese Veranstaltung vorgestellt hatten: dezent und ruhig, wo es ruhig sein sollte und effektvoll und bunt, wenn die Songs temporeich waren. Ein Lob gab es auch von den Verantwortlichen von der Videoaufzeichnung, dass dieses Jahr insbesondere das Grundlicht sehr gut eingestellt war, sodass nach dem Einstellen der Kameras an die Lichtverhältnisse hier während des Konzerts keine Veränderungen mehr vorgenommen werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Hakler waren bei der Band und auch beim Licht vorhanden – beide hatten mal einen Einsatz verpasst – aber gerade diese Sachen machen solche Veranstaltungen persönlich und individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Die Kirche rockt 2012 neben wir für uns persönlich mit, dass für solche Veranstaltungen immer ein Hazer insbesondere für die MovingHeads zum Einsatz kommen muss, der über das gesamte Konzert hinweg für einen gleichmäßigen Dunst in der Veranstaltungsstätte sorgt. Eine normale Nebelmaschine ist hier zu aufdringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* Die [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offizielle Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Zugehöriger Thread [http://www.dmxcontrol.de/forum/index.php?page=Thread&amp;amp;threadID=7983 &#039;&#039;&#039;Die Kirche rockt 2012 - der Thread zum Wiki-Bericht&#039;&#039;&#039;] im DMXControl-Forum&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/user/FSCEO Youtube-Channel der Firma F.S. Media Productions], der Produktionsfirma der DVDs und der eingestellten Ausschnitten vom Konzert-Mitschnitten der bisherigen DKr-Konzerte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:DMXControl_Kommandobox_Soda_Seite_4.jpg&amp;diff=8955</id>
		<title>Datei:DMXControl Kommandobox Soda Seite 4.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:DMXControl_Kommandobox_Soda_Seite_4.jpg&amp;diff=8955"/>
		<updated>2013-04-28T11:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:DMXControl_Kommandobox_Soda_Seite_1.jpg&amp;diff=8954</id>
		<title>Datei:DMXControl Kommandobox Soda Seite 1.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:DMXControl_Kommandobox_Soda_Seite_1.jpg&amp;diff=8954"/>
		<updated>2013-04-28T11:15:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<title>Datei:Duplicate-Plugin Konfiguration TMW.jpg</title>
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		<updated>2013-04-28T11:07:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2013-04-28T10:57:52Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2013-04-28T10:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2013-04-28T10:57:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2013-04-28T10:45:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: Mit den PST kann man im wahrsten Sinne eine dynamische Zwischendecke einziehen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit den PST kann man im wahrsten Sinne eine dynamische Zwischendecke einziehen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<updated>2013-04-28T10:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: Mit den MovingHeads können architektonische Elemente des Soda wie zum Beispiel die Galerie gezielt in Szene gesetzt werden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit den MovingHeads können architektonische Elemente des Soda wie zum Beispiel die Galerie gezielt in Szene gesetzt werden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
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		<updated>2013-04-28T10:42:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: Eine mögliche Lichtstimmung während des Club-Openings&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine mögliche Lichtstimmung während des Club-Openings&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:Eurolite_tmh-60.jpg&amp;diff=8946</id>
		<title>Datei:Eurolite tmh-60.jpg</title>
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		<updated>2013-04-28T10:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:Eurolite_tmh-40.jpg&amp;diff=8945</id>
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		<updated>2013-04-28T10:29:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:Eurolite_pst-scan_15w_qcl.jpg&amp;diff=8944</id>
		<title>Datei:Eurolite pst-scan 15w qcl.jpg</title>
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		<updated>2013-04-28T10:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:Eurolite_led-par_rgb_10mm.jpg&amp;diff=8943</id>
		<title>Datei:Eurolite led-par rgb 10mm.jpg</title>
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		<updated>2013-04-28T10:28:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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		<updated>2013-04-28T10:28:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:Antari_z-1200_ll.jpg&amp;diff=8941</id>
		<title>Datei:Antari z-1200 ll.jpg</title>
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		<updated>2013-04-28T10:27:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=8423</id>
		<title>Die Kirche rockt 2012</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=8423"/>
		<updated>2013-01-16T20:45:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Technik &lt;br /&gt;
 | Licht1 = BrightLight Indigo 150&lt;br /&gt;
 | Licht1_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht2 = Lightmaxx Mini StudioPar&lt;br /&gt;
 | Licht2_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht3 = PAR30 á 100W&lt;br /&gt;
 | Licht3_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht4 = HQPower VDP 1500&lt;br /&gt;
 | Licht4_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht5 = Windmaschine &lt;br /&gt;
 | Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht6 = PAR64 Multilens á 500W&lt;br /&gt;
 | Licht6_Anzahl = 5&lt;br /&gt;
 | Licht7 = Theater-Spot á 650W&lt;br /&gt;
 | Licht7_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht8 = Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
 | Licht8_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1 = DMXControl 2.12 Beta (vom 06.12.2012)&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2 = 21,5&amp;quot;-Touchscreen&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3 = FX5-USB-Interface&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4 = Eurolite EDX-4 Dimmerpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5 = Eurolite ERX-4 Switchpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine letzten beiden Berichte vom York und vom Soda handelten von der Einführung von DMXControl in zwei Kasseler Clubs. Nun hatten mein Bruder und ich erstmals die Gelegenheit, mit unserem eigenen Lichtequipment ein Benefizkonzert in Kaufungen in der Nähe von Kassel zu beleuchten. Dies war für uns gewissermaßen eine kleine Herausforderung, die wir aber gerne angenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nun viel Spaß beim Lesen, beim Bilder anschauen und Videos gucken! Beste Grüße, Stefan von den LightningBrothers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist „Die Kirche Rockt“? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt ist ein Benefizkonzert zu Gunsten verschiedener sozialer Projekte. Im Jahr 2007 fand dieses Konzert zum ersten Mal in der evangelischen Kirche Niederkaufungen statt – aus einer spontanen Idee heraus. Hauptakteur dieses ersten Konzerts und allen folgenden Konzerten ist die Band Pythagoras aus Kaufungen bei Kassel. Über die Jahre hinweg hat sich Die Kirche rockt in Kaufungen zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders etabliert und findet so im Jahr 2012 nun zum fünften Mal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Konzert, an dessen Ende die Spenden für ein bestimmtes Projekt gesammelt werden, wird das Konzert auch immer mit professionellem Videoequipment aufgezeichnet. Die Erlöse aus dem Verkauf der Konzert-DVD kommen ebenfalls dem Projekt zu gute, genauso wie die Einnahmen aus dem Wurst- und Glühweinverkauf für die Gäste nach dem Konzertende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;285&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_I_need_a_dollar.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;I need a dollar&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_Loving_you_is_killin_me.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;loving you is killin me&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_Crazy.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;crazy&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vom Konzert aus 2011 gibt es bei YouTube folgende Videos (von denen die oben gezeigten Screenshots stammen):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=jyyhVwsbxRc &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I need a dollar&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=mOJkFVju_40 &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Loving you is killin me&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=ODKlzY0wAzg &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Crazy&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie läuft die Die Kirche rockt ab? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzert findet immer an einem Samstagabend im Dezember statt. An diesem Abend spielt die Band ca. zwei Stunden lang neben verschiedenen Cover-Versionen von Klassikern und aktuellen Chart-Hits auch immer wieder eigene Stücke. Ein wichtiger Bestandteil des Konzerts ist neben dem musikalischen Teil ein Imagefilm. In diesem Film wird den Gästen gezeigt, welchem Projekt die Spenden am Konzertende und die Einnahmen aus dem DVD-Verkauf sowie dem Bratwurst- und Glühweinverkauf zu Gute kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtige Grundlage dieses Konzert ist im Übrigen die Tatsache, dass alles auf Basis von ehrenamtlichen Tätigkeiten läuft – beginnend von der Organisation des Konzerts, über den Aufbau, Durchführung, Wurst- und Glühweinverkauf bis hin zur Produktion der DVD vom Konzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommen wir zu dieser Veranstaltung? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sicherlich feststellen, dass einige Dinge nie auf direktem Wege funktionieren, sondern immer ein paar Umwege benötigen. So war es auch bei uns in Bezug auf das Showlicht für diese Veranstaltung. Hier bedurfte es den besagten Umweg über die Silberhochzeit der Eltern eines Bandmitglieds, dessen Bruder mit meinem Bruder befreundet ist. Bei der Silberhochzeit haben wir mit einem kleinen Teil unseres Lichtequipments den Veranstaltungsort – den Garten und die Terrasse der Gastgeber – stimmungsvoll in Szene gesetzt. Und dass alles nicht nur zur größten Zufriedenheit der Gastgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unsere Installation ist auch der Kopf der Band und Initiator von Die Kirche rockt aufmerksam geworden. Er ist daraufhin mit dem Anliegen an uns herangetreten, ob wir in der Lage wären und Lust hätten, das diesjährige Konzert effektvoll und stimmungsvoll in Szene zu setzen. In den letzten Jahren spielte das Showlicht auch in Bezug auf die Anzahl an Geräten eine eher untergeordnete Rolle, was aber in diesem Jahr (erstmals) anders sein sollte. Da wir bislang eine solche Art von Veranstaltung noch nicht beleuchtet hatten, vereinbarten wir also eine Vorort-Begehung und ein damit verbundenen kleinen Testaufbau unserer Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbegehungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die erste im August ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen begannen bereits im August. Wir trafen uns an einem Abend mit einem der Musiker der Band, um den Ort des Geschehens genauer kennen zu lernen. Das Konzert findet dieses Jahr nun bereits zum fünften Mal statt. Für uns ist es aber eine Premiere und so sollte neben der Ideenfindung für einen ansprechenden Bühnenaufbau auch ausprobiert werden, ob unser Lichtequipment insbesondere in Bezug auf die Helligkeit für das Konzert ausreicht. Zu unserer Freude hatten unsere LED-PARs und MovingHeads trotz voll aufgedrehter Beleuchtung des Altarbereichs ausreichend Reserven, um sich über das Grundlicht hinwegzusetzen. So stand dem Projekt aus technischer Sicht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0368.jpg|Außenansicht des Kirchplatzes in Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0370.jpg|Blick in Richtung des Altars zu den probeweise aufgebauten MovingHeads und LED-PARs&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0372.jpg|Blick zurück vom Altarraum auf die Zuschauerbänke, die Empore und die Orgel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Punkt war die Gestaltung des Bühnenaufbaus. An dem Konzertabend stehen insgesamt zehn Musiker mit Schlagzeug, Keyboards, Gitarren und vielem mehr auf der Bühne, wodurch der Platz für Showlicht in Bodennähe fast gegen null tendiert. Hinzu kommt, dass während des Konzerts auch der ein oder andere Filmeinspieler (insbesondere der Imagefilm) per Beamer gezeigt werden soll, sodass neben dem gut ausgenutzten Bühnenboden auch darüber ein gewisser Korridor praktisch belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langen Überlegungen entwickelten wir die Lösung mit einem eckigen Traversenbogen mit einem hinteren dritten Standbein. So erhielten wir zum einen den benötigten Freiraum auf dem Bühnenboden und zum anderen konnten auf die Weise das gesamte Lichtequipment unaufdringlich montieren, da sich die Geräte nun nicht mehr im Hauptblickfeld der Zuschauer befinden. Ein weiterer Vorteil des dreibeinigen Traversenkarrees war, dass sich hieran neben dem Showlicht auch sehr einfach das ein oder andere Dekoobjekt wie Lampenschirme etc. befestigten lassen. Mit den Dekoobjekten und einer ansprechenden Verkleidung der Traversen mit Molton soll eine gewisse Gemütlichkeit, eine Art Wohnzimmer-Atmosphäre erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die zweite im Oktober ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hatten wir geplant, an dem von uns mit viel Kopfzerbrechen ausgetüftelten Lichtkonzept nichts mehr zu ändern, zumal es sich in Bezug auf die beengten Platzverhältnisse als günstigste Variante erwies. Doch wie heißt es schön: es kommt immer alles anders als man ursprünglich geplant hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober hatten wir endlich Zugriff auf unsere eigenen Traversen. Mein Bruder und ich nutzen direkt die Gelegenheit für verschiedene Probeaufbauten, wozu u. a. auch der Aufbau für Die Kirche rockt gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Höhe 2,50 m Oberkante Traversen war alles noch ganz einfach. Doch die zwei zusätzlichen Meter in vertikaler Richtung ließen sich dann aber deutlich schwieriger unterschieben als gedacht. Wenn es nur eine schwierige Montage gewesen wäre, wäre noch alles in Ordnung gewesen – helfende Hände lassen sich in der Regel schnell herbeirufen. Jedoch sahen wir nach dem Entfernen der Kurbelstative sofort, dass die Konstruktion sehr instabil stand und die Garantie gegen ein Umkippen nicht gegeben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-01_DKr_2012_Bild_0694.jpg|Probeaufbau des am Ende nicht stabil stehenden eckigen Traversenbogens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so waren wir gezwungen, uns ein komplett neues Lichtkonzept auszudenken. Da wir dies nicht im Alleingang beschließen wollten, verabredeten wir uns also nochmals mit einem Musiker der Band in der Kirche in Kaufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Vorortbegehung nutzen wir dann aber nicht nur, um über den neuen Aufbau zu sprechen, der dann schneller feststand als gedacht. Denn bereits am Abend des gescheiterten heimischen Probeaufbaus hatten wir uns direkt Gedanken über eine neue Variante gemacht. Am Ende landeten wir bei der Variante mit vier großen Pfeilern im Hintergrund, die alle durch auf dem Boden liegende Traversen miteinander verbunden waren. Dieses neue Konzept wurde mit offenen Augen und Ohren begeistert aufgenommen. Gleichzeitig beschlossen wir, in diesem Fall auf zusätzliche Dekoobjekte zu verzichten, da man zudem auch Gefallen an den silbernen Aluminiumtraversen gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen dieser zweiten Vorortbegehung nahmen wir zudem in der Kirche noch ein paar Maße auf und warfen einen genauen Blick auf die Elektrik. Für das diesjährige Konzert werden immerhin deutlich mehr elektrische Geräte aufgestellt als während eines normalen Gottesdienstes. In Bereich des Showlichts sprachen wir über eine Anschlussleistung von rund 5 kW. Jedoch zeigte sich bei einem Blick auf den Sicherungskasten sehr schnell, dass wir hier auf keinerlei Probleme stoßen werden. Denn trotz des Alters der Kirche entspricht die Elektrik dem aktuellen Stand der Technik. Neben zahlreichen einzeln abgesicherten, in der gesamten Kirche verteilten Schuko-Steckdosen stand uns auch ein 16A-CEE-Anschluss im Altarbereich zur Verfügung (der zweite Anschluss am FOH ist anderweitig belegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0696.jpg|Innenansicht des Sicherungskastens der evangelischen Kirche Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0700.jpg|Rechter Teil des Altarraums mit der Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ToDo-Liste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Konzertabend verwendeten wir unser „Standard-Projekt“ von DMXControl, in dem all unser Lichtequipment eingebunden ist. Das Anlegen eines neuen, eigenständigen Projekts für den Abend hätte einen viel größeren Programmieraufwand mit sich gezogen und somit vermeidbare doppelte Arbeit bedeutet. Zudem beinhaltete das Erweitern und Aufmotzen unseres Standard-Projekts noch die Option, richtig Live-Licht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor ich mich an das eigentliche Vorbereiten des Abends machen konnte, bedurfte das Projekt einer entsprechenden Überarbeitung. Hierzu zählte unter anderem:&lt;br /&gt;
* Anpassung der Helligkeitssteuerung für alle Gerätegruppen an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Einbindung der acht zusätzlichen MSPs und Erweiterung der entsprechenden Effekte.&lt;br /&gt;
* Anpassung der Farbwechsel für LED, MSP an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Umbau der Kommandobox für den Live-Betrieb ebenfalls entsprechend nach dem York-Standard mit aufeinander abgestimmten Gerätegruppen pro Seite (LED-PARs, MovingHeads) sowie Freiräumen für neue Geräte.&lt;br /&gt;
* Erstellung einer separaten Seite für das Konzert entsprechend der Setlist mit Lichtstimmungen für Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro sowie Positionen für MovingHeads.&lt;br /&gt;
* Ergänzung des Projekts um weitere Effekte für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* Umsetzung des geplanten Aufbaus inklusive der räumlichen Verhältnisse mit Magic 3D EasyView.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Punkt war der wichtigste auf meiner ToDo-Liste. Während beim York- und Soda-Projekt die Visualisierung vornehmlich für mich zur Überprüfung der neuen Effekte diente – diese aber sonst niemand gesehen hat – musste die Visualisierung von Die Kirche rockt letztendlich die gesamte Kirche abbilden. Mit dieser aufwendigen Visualisierung sollten sich alle Beteiligten durch verschiedene Screenshots und Videos vorab ein sehr genaues Bild vom Gesamtkonzept machen und frühzeitig eventuelle Änderungswünsche äußern. Nebenbei war es für mich möglich, die Positionen der MovingHeads sowie die Aktionsradien der Bewegungen genauer vorausplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;192&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;DieKircherockt 2012 im EasyVeiw&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V1_Bild_1.jpg|Erste Version des Aufbaus für DKr2012 in EasyView&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_2.jpg|Zweiter und realisierter Aufbau im EasyView für DKr2012&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_5.jpg|Momentaufnahme eines Songs aus der Setlist für das Konzert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienkonzept für den Konzertabend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dreh- und Angelpunkt Kommandobox ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der ToDo-Liste bereits angedeutet habe ich entsprechend der im Vorfeld festgelegten Setlist für jeden Song verschiedene Lichtstimmungen programmiert: Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro. Diese Lichtstimmungen wurden dann immer an den entsprechenden Stellen durch Weiterschalten eines übergeordneten Befehle-Effekt oder manuell über die Kommandobox aufgerufen. Für den Konzertabend hatte ich zu diesem Zweck gemäß ToDo-Liste separate Seiten entworfen, die neben der Setlist auch zusätzliche Buttons zur Steuerung des Grundlichts enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Showlicht hatte ich zudem zwei Lichtstimmungen vorbereitet, die ich vor und nach dem Konzert sowie während des Konzerts zwischen den einzelnen Songs aktiviere. So konnte das Publikum auch auf visuellem Wege erkennen, dass ein Song beendet oder das Konzert am Ende angelangt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Akzentlicht wie Blinder- oder Strobe-Effekte habe ich auf das iPad meines Bruders mit TouchOSC zurückgegriffen. Aus Erfahrung hatte sich gezeigt, dass insbesondere Touchscreens mit optischer Abtastung für schnelle Abfolgen von Anschlägen nicht gut geeignet sind. Diese Effekte zählen nämlich zu denen, die am wenigsten voraus geplant werden können und immer situationsabhängig eingesetzt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lichtshow so gut wie ohne Audioplayer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sich jetzt fragen, wieso ich nicht auf den Audioplayer zurückgegriffen habe. Ich hatte mich bewusst gegen die Verlichtung mit dem Audioplayer entschieden, damit am Konzertabend immer die Möglichkeit bestand, auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können. Hierzu zählen unter anderem ein längeres Solo oder einer zusätzliche Wiederholung einer Textpassage. Zudem ließen sich auf diese Weise auch recht aufwendige Songs dank Copy&amp;amp;Paste im Effektsequenzer verhältnismäßig schnell verlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für das Lightintro habe ich auf den Audioplayer zurückgegriffen. Das hierfür extra komponierte Musikstück kam vom Band (also von der Festplatte), sodass hier kurzfristige Änderungen auszuschließen waren. Hier haben wir uns dann in der Aufbauwoche zudem dazu entschlossen, den Audioplayer auch als Signalquelle für das Lightintro zu verwenden, um die 100%ige Synchronität von Licht und Ton zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geräteliste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich vielleicht das ein oder andere Video aus den Vorjahren angeschaut hat, dem wir spätestens beim Lesen der folgenden Aufstellung ein Licht aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gestelltes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 BrightLight Indigo 150 (IND)&lt;br /&gt;
* 16 Lightmaxx Mini StudioPar (MSP)&lt;br /&gt;
* 16 PAR30 100 W (PAR)&lt;br /&gt;
* 1 HQPower VDP 1500 (VDP)&lt;br /&gt;
* 1 Windmaschine, via Switchpack (VET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des ersten DMX-Kreises mit dem gestellten Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brightlight_indigo_150.jpg|BrightLight Indigo 150 V2&lt;br /&gt;
Datei:Lightmaxx_platinum_led_mini_par_tri-led.jpg|Lightmaxx Platinum LED Mini PAR Tri-LED&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_par-30_spot.jpg|Eurolite PAR-30&lt;br /&gt;
Datei:Hq_power_vdp-1500_sm.jpg|HQ Power VDP-1500 SM.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorhandenes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5 PAR64 Multilens 500W&lt;br /&gt;
* 4 Theater-Spot 650 W&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des zweiten DMX-Kreises mit dem vorhandenen Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_ml-64_pro_gkv.jpg|Eurolite ML-64 Pro GKV (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_theatre_spot_650.jpg|Eurolite Theatre Spot 650 (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led_par-64_rgb_36x1w_floor.jpg|Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitplanung ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch die vielen Auf- und teilweise auch Umbaumaßnahmen in der Kirche und insbesondere durch die Menge an zusätzlichen technischen Geräten bedurfte es im Vorfeld einer Planung, wann was angeliefert und aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dienstag, 03.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Anlieferung des Licht-Equipments und Traversen und Einlagerung in der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittwoch, 04.12.2012 – Donnerstag, 06.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau der Traversen und des Lichtequipments&lt;br /&gt;
* Verkabelung&lt;br /&gt;
* Einleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freitag, 07.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau von Kameras, Videotechnik, Tontechnik&lt;br /&gt;
* Einbindung der Grundbeleuchtung im Projekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samstag, 08.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Bis 18:00 Uhr: Sound-Check, Generalproben&lt;br /&gt;
* Ab 18:30 Uhr: Einlass der Besucher&lt;br /&gt;
* 19:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr: Konzert&lt;br /&gt;
* Ab 21:30 Uhr: Abbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau des Licht- und Tonequipments ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt war Die Kirche Rockt 2012 unser erstes Live-Konzert, welches wir mit unserem Equipment standesgemäß in Szene setzen. Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen – hier sei nur das Schlagwort Traversenkarree genannt – hatten wir vereinbart, bereits unter der Woche das gesamte Lichtequipment aufzubauen. Am Freitagnachmittag bzw. Freitagabend sollte dann schon alles stehen und in Ruhe die ersten Probeläufe mit Playback absolviert sein. So ist es nicht nur für uns am Ende viel entspannter, sondern auch für die anderen Beteiligten, die wie in den letzten Jahren auch am Freitag ihr Equipment aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ausgedacht, so auch ausgeführt. Für den reinen Aufbau bis zum ersten Funktionstest hat mein Bruder mit einem Freund zwei entspannte Tage in der evangelischen Kirche Niederkaufungen zugebracht. Das bis dato großzügige Platzangebot auf der Szenenfläche wurde auch fleißig in Anspruch genommen, denn zwei unserer beschriebenen Türme hatten eine Höhe von 4,5 m und waren im oberen Teil logischerweise nur noch per Leiter zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Standfestigkeit des zweiten Lichtkonzepts zahlte sich die Umstellung aus. Der gesamte Aufbau stand um ein vielfaches Stabiler. Eine testweise in Schwingung gebrachte Säule mit den MSPs und den INDs war nach wenigen Sekunden wieder zur Ruhe gekommen. Auch ein kräftiges Gegenlehnen hat der Aufbau ohne Probleme aufgenommen – denn alle vier Türme waren für das Publikum teilweise sichtbar, teilweise unsichtbar miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Aufbautag beinhaltete vor allem das Einleuchten der Positionen und Bewegungen für die MovingHeads sowie das Einrichten des TouchOSC-Layouts in DMXControl. Das TouchOSC-Layout hatte ich erst ziemlich zum Schluss der Programmierung des Showlichtes erstellt, da ich dann auch erst den Umfang der Effekte kannte, die ich am Konzertabend manuell und live abfahren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Freitagabend fiel darüber hinaus die Entscheidung, bei den Proben und beim Konzert mit der Beta-Version von DMXControl 2.12 mit dem Build-Datum 06.12.2012 zu arbeiten. Diese Entscheidung basierte auf der Grundlage, dass ich zum einen bereits ohne Probleme die Programmierung des Showlichts vorgenommen habe und zum anderen die 2.12er-Version neben den allgemeinen Verbesserungen und Fehlerkorrekturen insbesondere mit der Version vom 06.12.2012 ein wichtiges Feature erhalten hatte, die sich in der Summe sehr positiv auf das Ergebnis auswirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das zweite Advent-Wochenende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Generalproben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generalproben waren für Samstag ab 10:00 Uhr angesetzt. Nach und nach entwickelten sich die Generalproben im Tagesverlauf zu einer sehr unterhaltsamen Angelegenheit. Und ganz nebenbei deckten die Proben verschiedene Fehler und erforderliche Änderungen in der Programmierung in der Lichtsteuerung auf. Nennenswerte Änderungen beliefen sich insbesondere auf andere Songabläufe, die in der Konzert-Version nicht der Video-Version entsprachen. Kleine Programmierfehler waren zum Beispiel vergessene Befehle in den Lichtstimmungen, damit zu Beginn jedes Songs auch immer nur die gewünschten Gerätegruppen an sind. Aber neben Fehlerkorrekturen in der Showlicht-Programmierung musste die Band selbst auch noch die eine oder andere Fehlerkorrektur vornehmen, insbesondere bei ein paar Noten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kleinen Pausen zwischendurch ergaben sich immer wieder Gespräche zwischen den Musikern und mir. Schnell wurde erwähnt, dass sie sehr beeindruckt von unserem Aufbau sind. Darüber hinaus waren sie zudem sehr erstaunt, dass der Aufbau so nah an der Visualisierung liegt (oder umgekehrt). Spätestens mit dieser Aussage hatte sich also meine Arbeit gelohnt, die Visualisierung (erstmals) so aufwendig zu gestalten.&lt;br /&gt;
Die letzten großen Programmiertätigkeiten waren dann das Anlegen von Effekten für das Grundlicht zum Ausleuchten der Bühne mit den PAR56 und die Programmierung eines Songs, für den ich anhand des Beispielvideos kein passendes Showlicht umsetzen konnte. In der Summe liefen die Generalproben und die Tests (wie üblich) bis ca. 15 min vor Einlassbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0147.jpg|Die evangelischen Kirche Niederkaufungen am Morgen des 08.12.2012&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0150.jpg|Das Showlicht in seinem vollen Ausmaß&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0151.jpg|Ein Detail&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Konzert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Türen der evangelischen Kirche Niederkaufungen für die Gäste geöffnet, die sich schon zahlreich vor der Kirche versammelt hatten. Zu diesem Anlass hatten wir das Grundlicht in der Kirche auf ein Minimum reduziert und die Bühne in ein Blau getaucht. Erst mit dem Beginn um 19:00 Uhr haben wir mehr Licht auf die Bühne gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da an lief alles so, wie wir uns es vorgestellt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0174.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0177.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0227.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Bilder vom Konzert und auch vom Aufbau sind in der Bildergalerie [https://www.facebook.com/media/set/?set=a.428554577197883.129312.121890931197584&amp;amp;type=3 DKr- So war&#039;s 2012] auf der [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offiziellen Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;] eingestellt. Diese Seite ist auch für Nicht-Facebook-Nutzer erreichbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt 2012 war ein voller Erfolg. Alles lief rund und sehr zur Zufriedenheit der Band. Das Showlicht entsprach genau dem, was sie sich für diese Veranstaltung vorgestellt hatten: dezent und ruhig, wo es ruhig sein sollte und effektvoll und bunt, wenn die Songs temporeich waren. Ein Lob gab es auch von den Verantwortlichen von der Videoaufzeichnung, dass dieses Jahr insbesondere das Grundlicht sehr gut eingestellt war, sodass nach dem Einstellen der Kameras an die Lichtverhältnisse hier während des Konzerts keine Veränderungen mehr vorgenommen werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Hakler waren bei der Band und auch beim Licht vorhanden – beide hatten mal einen Einsatz verpasst – aber gerade diese Sachen machen solche Veranstaltungen persönlich und individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Die Kirche rockt 2012 neben wir für uns persönlich mit, dass für solche Veranstaltungen immer ein Hazer insbesondere für die MovingHeads zum Einsatz kommen muss, der über das gesamte Konzert hinweg für einen gleichmäßigen Dunst in der Veranstaltungsstätte sorgt. Eine normale Nebelmaschine ist hier zu aufdringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* Die [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offizielle Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Zugehöriger Thread [http://www.dmxcontrol.de/forum/index.php?page=Thread&amp;amp;threadID=7983 &#039;&#039;&#039;Die Kirche rockt 2012 - der Thread zum Wiki-Bericht&#039;&#039;&#039;] im DMXControl-Forum&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/user/FSCEO Youtube-Channel der Firma F.S. Media Productions], der Produktionsfirma der DVDs und der eingestellten Ausschnitten vom Konzert-Mitschnitten der bisherigen DKr-Konzerte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0151.jpg&amp;diff=8422</id>
		<title>Datei:2012-12-08 DKr 2012 Bild 0151.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0151.jpg&amp;diff=8422"/>
		<updated>2013-01-16T20:31:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0150.jpg&amp;diff=8421</id>
		<title>Datei:2012-12-08 DKr 2012 Bild 0150.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0150.jpg&amp;diff=8421"/>
		<updated>2013-01-16T20:30:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0147.jpg&amp;diff=8420</id>
		<title>Datei:2012-12-08 DKr 2012 Bild 0147.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0147.jpg&amp;diff=8420"/>
		<updated>2013-01-16T20:30:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=8351</id>
		<title>Die Kirche rockt 2012</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=8351"/>
		<updated>2013-01-09T14:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Technik &lt;br /&gt;
 | Licht1 = BrightLight Indigo 150&lt;br /&gt;
 | Licht1_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht2 = Lightmaxx Mini StudioPar&lt;br /&gt;
 | Licht2_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht3 = PAR30 á 100W&lt;br /&gt;
 | Licht3_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht4 = HQPower VDP 1500&lt;br /&gt;
 | Licht4_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht5 = Windmaschine &lt;br /&gt;
 | Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht6 = PAR64 Multilens á 500W&lt;br /&gt;
 | Licht6_Anzahl = 5&lt;br /&gt;
 | Licht7 = Theater-Spot á 650W&lt;br /&gt;
 | Licht7_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht8 = Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
 | Licht8_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1 = DMXControl 2.12 Beta (vom 06.12.2012)&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2 = 21,5&amp;quot;-Touchscreen&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3 = FX5-USB-Interface&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4 = Eurolite EDX-4 Dimmerpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5 = Eurolite ERX-4 Switchpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine letzten beiden Berichte vom York und vom Soda handelten von der Einführung von DMXControl in zwei Kasseler Clubs. Nun hatten mein Bruder und ich erstmals die Gelegenheit, mit unserem eigenen Lichtequipment ein Benefizkonzert in Kaufungen in der Nähe von Kassel zu beleuchten. Dies war für uns gewissermaßen eine kleine Herausforderung, die wir aber gerne angenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nun viel Spaß beim Lesen, beim Bilder anschauen und Videos gucken! Beste Grüße, Stefan von den LightningBrothers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist „Die Kirche Rockt“? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt ist ein Benefizkonzert zu Gunsten verschiedener sozialer Projekte. Im Jahr 2007 fand dieses Konzert zum ersten Mal in der evangelischen Kirche Niederkaufungen statt – aus einer spontanen Idee heraus. Hauptakteur dieses ersten Konzerts und allen folgenden Konzerten ist die Band Pythagoras aus Kaufungen bei Kassel. Über die Jahre hinweg hat sich Die Kirche rockt in Kaufungen zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders etabliert und findet so im Jahr 2012 nun zum fünften Mal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Konzert, an dessen Ende die Spenden für ein bestimmtes Projekt gesammelt werden, wird das Konzert auch immer mit professionellem Videoequipment aufgezeichnet. Die Erlöse aus dem Verkauf der Konzert-DVD kommen ebenfalls dem Projekt zu gute, genauso wie die Einnahmen aus dem Wurst- und Glühweinverkauf für die Gäste nach dem Konzertende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;285&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_I_need_a_dollar.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;I need a dollar&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_Loving_you_is_killin_me.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;loving you is killin me&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_Crazy.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;crazy&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vom Konzert aus 2011 gibt es bei YouTube folgende Videos (von denen die oben gezeigten Screenshots stammen):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=jyyhVwsbxRc &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I need a dollar&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=mOJkFVju_40 &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Loving you is killin me&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=ODKlzY0wAzg &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Crazy&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie läuft die Die Kirche rockt ab? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzert findet immer an einem Samstagabend im Dezember statt. An diesem Abend spielt die Band ca. zwei Stunden lang neben verschiedenen Cover-Versionen von Klassikern und aktuellen Chart-Hits auch immer wieder eigene Stücke. Ein wichtiger Bestandteil des Konzerts ist neben dem musikalischen Teil ein Imagefilm. In diesem Film wird den Gästen gezeigt, welchem Projekt die Spenden am Konzertende und die Einnahmen aus dem DVD-Verkauf sowie dem Bratwurst- und Glühweinverkauf zu Gute kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtige Grundlage dieses Konzert ist im Übrigen die Tatsache, dass alles auf Basis von ehrenamtlichen Tätigkeiten läuft – beginnend von der Organisation des Konzerts, über den Aufbau, Durchführung, Wurst- und Glühweinverkauf bis hin zur Produktion der DVD vom Konzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommen wir zu dieser Veranstaltung? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sicherlich feststellen, dass einige Dinge nie auf direktem Wege funktionieren, sondern immer ein paar Umwege benötigen. So war es auch bei uns in Bezug auf das Showlicht für diese Veranstaltung. Hier bedurfte es den besagten Umweg über die Silberhochzeit der Eltern eines Bandmitglieds, dessen Bruder mit meinem Bruder befreundet ist. Bei der Silberhochzeit haben wir mit einem kleinen Teil unseres Lichtequipments den Veranstaltungsort – den Garten und die Terrasse der Gastgeber – stimmungsvoll in Szene gesetzt. Und dass alles nicht nur zur größten Zufriedenheit der Gastgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unsere Installation ist auch der Kopf der Band und Initiator von Die Kirche rockt aufmerksam geworden. Er ist daraufhin mit dem Anliegen an uns herangetreten, ob wir in der Lage wären und Lust hätten, das diesjährige Konzert effektvoll und stimmungsvoll in Szene zu setzen. In den letzten Jahren spielte das Showlicht auch in Bezug auf die Anzahl an Geräten eine eher untergeordnete Rolle, was aber in diesem Jahr (erstmals) anders sein sollte. Da wir bislang eine solche Art von Veranstaltung noch nicht beleuchtet hatten, vereinbarten wir also eine Vorort-Begehung und ein damit verbundenen kleinen Testaufbau unserer Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbegehungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die erste im August ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen begannen bereits im August. Wir trafen uns an einem Abend mit einem der Musiker der Band, um den Ort des Geschehens genauer kennen zu lernen. Das Konzert findet dieses Jahr nun bereits zum fünften Mal statt. Für uns ist es aber eine Premiere und so sollte neben der Ideenfindung für einen ansprechenden Bühnenaufbau auch ausprobiert werden, ob unser Lichtequipment insbesondere in Bezug auf die Helligkeit für das Konzert ausreicht. Zu unserer Freude hatten unsere LED-PARs und MovingHeads trotz voll aufgedrehter Beleuchtung des Altarbereichs ausreichend Reserven, um sich über das Grundlicht hinwegzusetzen. So stand dem Projekt aus technischer Sicht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0368.jpg|Außenansicht des Kirchplatzes in Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0370.jpg|Blick in Richtung des Altars zu den probeweise aufgebauten MovingHeads und LED-PARs&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0372.jpg|Blick zurück vom Altarraum auf die Zuschauerbänke, die Empore und die Orgel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Punkt war die Gestaltung des Bühnenaufbaus. An dem Konzertabend stehen insgesamt zehn Musiker mit Schlagzeug, Keyboards, Gitarren und vielem mehr auf der Bühne, wodurch der Platz für Showlicht in Bodennähe fast gegen null tendiert. Hinzu kommt, dass während des Konzerts auch der ein oder andere Filmeinspieler (insbesondere der Imagefilm) per Beamer gezeigt werden soll, sodass neben dem gut ausgenutzten Bühnenboden auch darüber ein gewisser Korridor praktisch belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langen Überlegungen entwickelten wir die Lösung mit einem eckigen Traversenbogen mit einem hinteren dritten Standbein. So erhielten wir zum einen den benötigten Freiraum auf dem Bühnenboden und zum anderen konnten auf die Weise das gesamte Lichtequipment unaufdringlich montieren, da sich die Geräte nun nicht mehr im Hauptblickfeld der Zuschauer befinden. Ein weiterer Vorteil des dreibeinigen Traversenkarrees war, dass sich hieran neben dem Showlicht auch sehr einfach das ein oder andere Dekoobjekt wie Lampenschirme etc. befestigten lassen. Mit den Dekoobjekten und einer ansprechenden Verkleidung der Traversen mit Molton soll eine gewisse Gemütlichkeit, eine Art Wohnzimmer-Atmosphäre erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die zweite im Oktober ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hatten wir geplant, an dem von uns mit viel Kopfzerbrechen ausgetüftelten Lichtkonzept nichts mehr zu ändern, zumal es sich in Bezug auf die beengten Platzverhältnisse als günstigste Variante erwies. Doch wie heißt es schön: es kommt immer alles anders als man ursprünglich geplant hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober hatten wir endlich Zugriff auf unsere eigenen Traversen. Mein Bruder und ich nutzen direkt die Gelegenheit für verschiedene Probeaufbauten, wozu u. a. auch der Aufbau für Die Kirche rockt gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Höhe 2,50 m Oberkante Traversen war alles noch ganz einfach. Doch die zwei zusätzlichen Meter in vertikaler Richtung ließen sich dann aber deutlich schwieriger unterschieben als gedacht. Wenn es nur eine schwierige Montage gewesen wäre, wäre noch alles in Ordnung gewesen – helfende Hände lassen sich in der Regel schnell herbeirufen. Jedoch sahen wir nach dem Entfernen der Kurbelstative sofort, dass die Konstruktion sehr instabil stand und die Garantie gegen ein Umkippen nicht gegeben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-01_DKr_2012_Bild_0694.jpg|Probeaufbau des am Ende nicht stabil stehenden eckigen Traversenbogens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so waren wir gezwungen, uns ein komplett neues Lichtkonzept auszudenken. Da wir dies nicht im Alleingang beschließen wollten, verabredeten wir uns also nochmals mit einem Musiker der Band in der Kirche in Kaufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Vorortbegehung nutzen wir dann aber nicht nur, um über den neuen Aufbau zu sprechen, der dann schneller feststand als gedacht. Denn bereits am Abend des gescheiterten heimischen Probeaufbaus hatten wir uns direkt Gedanken über eine neue Variante gemacht. Am Ende landeten wir bei der Variante mit vier großen Pfeilern im Hintergrund, die alle durch auf dem Boden liegende Traversen miteinander verbunden waren. Dieses neue Konzept wurde mit offenen Augen und Ohren begeistert aufgenommen. Gleichzeitig beschlossen wir, in diesem Fall auf zusätzliche Dekoobjekte zu verzichten, da man zudem auch Gefallen an den silbernen Aluminiumtraversen gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen dieser zweiten Vorortbegehung nahmen wir zudem in der Kirche noch ein paar Maße auf und warfen einen genauen Blick auf die Elektrik. Für das diesjährige Konzert werden immerhin deutlich mehr elektrische Geräte aufgestellt als während eines normalen Gottesdienstes. In Bereich des Showlichts sprachen wir über eine Anschlussleistung von rund 5 kW. Jedoch zeigte sich bei einem Blick auf den Sicherungskasten sehr schnell, dass wir hier auf keinerlei Probleme stoßen werden. Denn trotz des Alters der Kirche entspricht die Elektrik dem aktuellen Stand der Technik. Neben zahlreichen einzeln abgesicherten, in der gesamten Kirche verteilten Schuko-Steckdosen stand uns auch ein 16A-CEE-Anschluss im Altarbereich zur Verfügung (der zweite Anschluss am FOH ist anderweitig belegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0696.jpg|Innenansicht des Sicherungskastens der evangelischen Kirche Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0700.jpg|Rechter Teil des Altarraums mit der Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ToDo-Liste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Konzertabend verwendeten wir unser „Standard-Projekt“ von DMXControl, in dem all unser Lichtequipment eingebunden ist. Das Anlegen eines neuen, eigenständigen Projekts für den Abend hätte einen viel größeren Programmieraufwand mit sich gezogen und somit vermeidbare doppelte Arbeit bedeutet. Zudem beinhaltete das Erweitern und Aufmotzen unseres Standard-Projekts noch die Option, richtig Live-Licht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor ich mich an das eigentliche Vorbereiten des Abends machen konnte, bedurfte das Projekt einer entsprechenden Überarbeitung. Hierzu zählte unter anderem:&lt;br /&gt;
* Anpassung der Helligkeitssteuerung für alle Gerätegruppen an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Einbindung der acht zusätzlichen MSPs und Erweiterung der entsprechenden Effekte.&lt;br /&gt;
* Anpassung der Farbwechsel für LED, MSP an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Umbau der Kommandobox für den Live-Betrieb ebenfalls entsprechend nach dem York-Standard mit aufeinander abgestimmten Gerätegruppen pro Seite (LED-PARs, MovingHeads) sowie Freiräumen für neue Geräte.&lt;br /&gt;
* Erstellung einer separaten Seite für das Konzert entsprechend der Setlist mit Lichtstimmungen für Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro sowie Positionen für MovingHeads.&lt;br /&gt;
* Ergänzung des Projekts um weitere Effekte für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* Umsetzung des geplanten Aufbaus inklusive der räumlichen Verhältnisse mit Magic 3D EasyView.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Punkt war der wichtigste auf meiner ToDo-Liste. Während beim York- und Soda-Projekt die Visualisierung vornehmlich für mich zur Überprüfung der neuen Effekte diente – diese aber sonst niemand gesehen hat – musste die Visualisierung von Die Kirche rockt letztendlich die gesamte Kirche abbilden. Mit dieser aufwendigen Visualisierung sollten sich alle Beteiligten durch verschiedene Screenshots und Videos vorab ein sehr genaues Bild vom Gesamtkonzept machen und frühzeitig eventuelle Änderungswünsche äußern. Nebenbei war es für mich möglich, die Positionen der MovingHeads sowie die Aktionsradien der Bewegungen genauer vorausplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;192&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;DieKircherockt 2012 im EasyVeiw&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V1_Bild_1.jpg|Erste Version des Aufbaus für DKr2012 in EasyView&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_2.jpg|Zweiter und realisierter Aufbau im EasyView für DKr2012&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_5.jpg|Momentaufnahme eines Songs aus der Setlist für das Konzert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienkonzept für den Konzertabend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dreh- und Angelpunkt Kommandobox ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der ToDo-Liste bereits angedeutet habe ich entsprechend der im Vorfeld festgelegten Setlist für jeden Song verschiedene Lichtstimmungen programmiert: Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro. Diese Lichtstimmungen wurden dann immer an den entsprechenden Stellen durch Weiterschalten eines übergeordneten Befehle-Effekt oder manuell über die Kommandobox aufgerufen. Für den Konzertabend hatte ich zu diesem Zweck gemäß ToDo-Liste separate Seiten entworfen, die neben der Setlist auch zusätzliche Buttons zur Steuerung des Grundlichts enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Showlicht hatte ich zudem zwei Lichtstimmungen vorbereitet, die ich vor und nach dem Konzert sowie während des Konzerts zwischen den einzelnen Songs aktiviere. So konnte das Publikum auch auf visuellem Wege erkennen, dass ein Song beendet oder das Konzert am Ende angelangt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Akzentlicht wie Blinder- oder Strobe-Effekte habe ich auf das iPad meines Bruders mit TouchOSC zurückgegriffen. Aus Erfahrung hatte sich gezeigt, dass insbesondere Touchscreens mit optischer Abtastung für schnelle Abfolgen von Anschlägen nicht gut geeignet sind. Diese Effekte zählen nämlich zu denen, die am wenigsten voraus geplant werden können und immer situationsabhängig eingesetzt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lichtshow so gut wie ohne Audioplayer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sich jetzt fragen, wieso ich nicht auf den Audioplayer zurückgegriffen habe. Ich hatte mich bewusst gegen die Verlichtung mit dem Audioplayer entschieden, damit am Konzertabend immer die Möglichkeit bestand, auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können. Hierzu zählen unter anderem ein längeres Solo oder einer zusätzliche Wiederholung einer Textpassage. Zudem ließen sich auf diese Weise auch recht aufwendige Songs dank Copy&amp;amp;Paste im Effektsequenzer verhältnismäßig schnell verlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für das Lightintro habe ich auf den Audioplayer zurückgegriffen. Das hierfür extra komponierte Musikstück kam vom Band (also von der Festplatte), sodass hier kurzfristige Änderungen auszuschließen waren. Hier haben wir uns dann in der Aufbauwoche zudem dazu entschlossen, den Audioplayer auch als Signalquelle für das Lightintro zu verwenden, um die 100%ige Synchronität von Licht und Ton zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geräteliste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich vielleicht das ein oder andere Video aus den Vorjahren angeschaut hat, dem wir spätestens beim Lesen der folgenden Aufstellung ein Licht aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gestelltes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 BrightLight Indigo 150 (IND)&lt;br /&gt;
* 16 Lightmaxx Mini StudioPar (MSP)&lt;br /&gt;
* 16 PAR30 100 W (PAR)&lt;br /&gt;
* 1 HQPower VDP 1500 (VDP)&lt;br /&gt;
* 1 Windmaschine, via Switchpack (VET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des ersten DMX-Kreises mit dem gestellten Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brightlight_indigo_150.jpg|BrightLight Indigo 150 V2&lt;br /&gt;
Datei:Lightmaxx_platinum_led_mini_par_tri-led.jpg|Lightmaxx Platinum LED Mini PAR Tri-LED&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_par-30_spot.jpg|Eurolite PAR-30&lt;br /&gt;
Datei:Hq_power_vdp-1500_sm.jpg|HQ Power VDP-1500 SM.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorhandenes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5 PAR64 Multilens 500W&lt;br /&gt;
* 4 Theater-Spot 650 W&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des zweiten DMX-Kreises mit dem vorhandenen Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_ml-64_pro_gkv.jpg|Eurolite ML-64 Pro GKV (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_theatre_spot_650.jpg|Eurolite Theatre Spot 650 (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led_par-64_rgb_36x1w_floor.jpg|Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitplanung ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch die vielen Auf- und teilweise auch Umbaumaßnahmen in der Kirche und insbesondere durch die Menge an zusätzlichen technischen Geräten bedurfte es im Vorfeld einer Planung, wann was angeliefert und aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dienstag, 03.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Anlieferung des Licht-Equipments und Traversen und Einlagerung in der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittwoch, 04.12.2012 – Donnerstag, 06.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau der Traversen und des Lichtequipments&lt;br /&gt;
* Verkabelung&lt;br /&gt;
* Einleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freitag, 07.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau von Kameras, Videotechnik, Tontechnik&lt;br /&gt;
* Einbindung der Grundbeleuchtung im Projekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samstag, 08.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Bis 18:00 Uhr: Sound-Check, Generalproben&lt;br /&gt;
* Ab 18:30 Uhr: Einlass der Besucher&lt;br /&gt;
* 19:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr: Konzert&lt;br /&gt;
* Ab 21:30 Uhr: Abbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau des Licht- und Tonequipments ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt war Die Kirche Rockt 2012 unser erstes Live-Konzert, welches wir mit unserem Equipment standesgemäß in Szene setzen. Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen – hier sei nur das Schlagwort Traversenkarree genannt – hatten wir vereinbart, bereits unter der Woche das gesamte Lichtequipment aufzubauen. Am Freitagnachmittag bzw. Freitagabend sollte dann schon alles stehen und in Ruhe die ersten Probeläufe mit Playback absolviert sein. So ist es nicht nur für uns am Ende viel entspannter, sondern auch für die anderen Beteiligten, die wie in den letzten Jahren auch am Freitag ihr Equipment aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ausgedacht, so auch ausgeführt. Für den reinen Aufbau bis zum ersten Funktionstest hat mein Bruder mit einem Freund zwei entspannte Tage in der evangelischen Kirche Niederkaufungen zugebracht. Das bis dato großzügige Platzangebot auf der Szenenfläche wurde auch fleißig in Anspruch genommen, denn zwei unserer beschriebenen Türme hatten eine Höhe von 4,5 m und waren im oberen Teil logischerweise nur noch per Leiter zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Standfestigkeit des zweiten Lichtkonzepts zahlte sich die Umstellung aus. Der gesamte Aufbau stand um ein vielfaches Stabiler. Eine testweise in Schwingung gebrachte Säule mit den MSPs und den INDs war nach wenigen Sekunden wieder zur Ruhe gekommen. Auch ein kräftiges Gegenlehnen hat der Aufbau ohne Probleme aufgenommen – denn alle vier Türme waren für das Publikum teilweise sichtbar, teilweise unsichtbar miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Aufbautag beinhaltete vor allem das Einleuchten der Positionen und Bewegungen für die MovingHeads sowie das Einrichten des TouchOSC-Layouts in DMXControl. Das TouchOSC-Layout hatte ich erst ziemlich zum Schluss der Programmierung des Showlichtes erstellt, da ich dann auch erst den Umfang der Effekte kannte, die ich am Konzertabend manuell und live abfahren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Freitagabend fiel darüber hinaus die Entscheidung, bei den Proben und beim Konzert mit der Beta-Version von DMXControl 2.12 mit dem Build-Datum 06.12.2012 zu arbeiten. Diese Entscheidung basierte auf der Grundlage, dass ich zum einen bereits ohne Probleme die Programmierung des Showlichts vorgenommen habe und zum anderen die 2.12er-Version neben den allgemeinen Verbesserungen und Fehlerkorrekturen insbesondere mit der Version vom 06.12.2012 ein wichtiges Feature erhalten hatte, die sich in der Summe sehr positiv auf das Ergebnis auswirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das zweite Advent-Wochenende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Generalproben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generalproben waren für Samstag ab 10:00 Uhr angesetzt. Nach und nach entwickelten sich die Generalproben im Tagesverlauf zu einer sehr unterhaltsamen Angelegenheit. Und ganz nebenbei deckten die Proben verschiedene Fehler und erforderliche Änderungen in der Programmierung in der Lichtsteuerung auf. Nennenswerte Änderungen beliefen sich insbesondere auf andere Songabläufe, die in der Konzert-Version nicht der Video-Version entsprachen. Kleine Programmierfehler waren zum Beispiel vergessene Befehle in den Lichtstimmungen, damit zu Beginn jedes Songs auch immer nur die gewünschten Gerätegruppen an sind. Aber neben Fehlerkorrekturen in der Showlicht-Programmierung musste die Band selbst auch noch die eine oder andere Fehlerkorrektur vornehmen, insbesondere bei ein paar Noten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kleinen Pausen zwischendurch ergaben sich immer wieder Gespräche zwischen den Musikern und mir. Schnell wurde erwähnt, dass sie sehr beeindruckt von unserem Aufbau sind. Darüber hinaus waren sie zudem sehr erstaunt, dass der Aufbau so nah an der Visualisierung liegt (oder umgekehrt). Spätestens mit dieser Aussage hatte sich also meine Arbeit gelohnt, die Visualisierung (erstmals) so aufwendig zu gestalten.&lt;br /&gt;
Die letzten großen Programmiertätigkeiten waren dann das Anlegen von Effekten für das Grundlicht zum Ausleuchten der Bühne mit den PAR56 und die Programmierung eines Songs, für den ich anhand des Beispielvideos kein passendes Showlicht umsetzen konnte. In der Summe liefen die Generalproben und die Tests (wie üblich) bis ca. 15 min vor Einlassbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Konzert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Türen der evangelischen Kirche Niederkaufungen für die Gäste geöffnet, die sich schon zahlreich vor der Kirche versammelt hatten. Zu diesem Anlass hatten wir das Grundlicht in der Kirche auf ein Minimum reduziert und die Bühne in ein Blau getaucht. Erst mit dem Beginn um 19:00 Uhr haben wir mehr Licht auf die Bühne gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da an lief alles so, wie wir uns es vorgestellt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0174.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0177.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0227.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Bilder vom Konzert und auch vom Aufbau sind in der Bildergalerie [https://www.facebook.com/media/set/?set=a.428554577197883.129312.121890931197584&amp;amp;type=3 DKr- So war&#039;s 2012] auf der [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offiziellen Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;] eingestellt. Diese Seite ist auch für Nicht-Facebook-Nutzer erreichbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt 2012 war ein voller Erfolg. Alles lief rund und sehr zur Zufriedenheit der Band. Das Showlicht entsprach genau dem, was sie sich für diese Veranstaltung vorgestellt hatten: dezent und ruhig, wo es ruhig sein sollte und effektvoll und bunt, wenn die Songs temporeich waren. Ein Lob gab es auch von den Verantwortlichen von der Videoaufzeichnung, dass dieses Jahr insbesondere das Grundlicht sehr gut eingestellt war, sodass nach dem Einstellen der Kameras an die Lichtverhältnisse hier während des Konzerts keine Veränderungen mehr vorgenommen werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Hakler waren bei der Band und auch beim Licht vorhanden – beide hatten mal einen Einsatz verpasst – aber gerade diese Sachen machen solche Veranstaltungen persönlich und individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Die Kirche rockt 2012 neben wir für uns persönlich mit, dass für solche Veranstaltungen immer ein Hazer insbesondere für die MovingHeads zum Einsatz kommen muss, der über das gesamte Konzert hinweg für einen gleichmäßigen Dunst in der Veranstaltungsstätte sorgt. Eine normale Nebelmaschine ist hier zu aufdringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* Die [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offizielle Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Zugehöriger Thread [http://www.dmxcontrol.de/forum/index.php?page=Thread&amp;amp;threadID=7983 &#039;&#039;&#039;Die Kirche rockt 2012 - der Thread zum Wiki-Bericht&#039;&#039;&#039;] im DMXControl-Forum&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/user/FSCEO Youtube-Channel der Firma F.S. Media Productions], der Produktionsfirma der DVDs und der eingestellten Ausschnitten vom Konzert-Mitschnitten der bisherigen DKr-Konzerte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=8350</id>
		<title>Die Kirche rockt 2012</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=8350"/>
		<updated>2013-01-09T14:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Technik &lt;br /&gt;
 | Licht1 = BrightLight Indigo 150&lt;br /&gt;
 | Licht1_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht2 = Lightmaxx Mini StudioPar&lt;br /&gt;
 | Licht2_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht3 = PAR30 á 100W&lt;br /&gt;
 | Licht3_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht4 = HQPower VDP 1500&lt;br /&gt;
 | Licht4_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht5 = Windmaschine &lt;br /&gt;
 | Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht6 = PAR64 Multilens á 500W&lt;br /&gt;
 | Licht6_Anzahl = 5&lt;br /&gt;
 | Licht7 = Theater-Spot á 650W&lt;br /&gt;
 | Licht7_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht8 = Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
 | Licht8_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1 = DMXControl 2.12 Beta (vom 06.12.2012)&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2 = 21,5&amp;quot;-Touchscreen&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3 = FX5-USB-Interface&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4 = Eurolite EDX-4 Dimmerpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5 = Eurolite ERX-4 Switchpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine letzten beiden Berichte vom York und vom Soda handelten von der Einführung von DMXControl in zwei Kasseler Clubs. Nun hatten mein Bruder und ich erstmals die Gelegenheit, mit unserem eigenen Lichtequipment ein Benefizkonzert in Kaufungen in der Nähe von Kassel zu beleuchten. Dies war für uns gewissermaßen eine kleine Herausforderung, die wir aber gerne angenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nun viel Spaß beim Lesen, beim Bilder anschauen und Videos gucken! Beste Grüße, Stefan von den LightningBrothers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist „Die Kirche Rockt“? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt ist ein Benefizkonzert zu Gunsten verschiedener sozialer Projekte. Im Jahr 2007 fand dieses Konzert zum ersten Mal in der evangelischen Kirche Niederkaufungen statt – aus einer spontanen Idee heraus. Hauptakteur dieses ersten Konzerts und allen folgenden Konzerten ist die Band Pythagoras aus Kaufungen bei Kassel. Über die Jahre hinweg hat sich Die Kirche rockt in Kaufungen zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders etabliert und findet so im Jahr 2012 nun zum fünften Mal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Konzert, an dessen Ende die Spenden für ein bestimmtes Projekt gesammelt werden, wird das Konzert auch immer mit professionellem Videoequipment aufgezeichnet. Die Erlöse aus dem Verkauf der Konzert-DVD kommen ebenfalls dem Projekt zu gute, genauso wie die Einnahmen aus dem Wurst- und Glühweinverkauf für die Gäste nach dem Konzertende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;285&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_I_need_a_dollar.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;I need a dollar&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_Loving_you_is_killin_me.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;loving you is killin me&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_Crazy.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;crazy&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vom Konzert aus 2011 gibt es bei YouTube folgende Videos (von denen die oben gezeigten Screenshots stammen):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=jyyhVwsbxRc &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I need a dollar&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=mOJkFVju_40 &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Loving you is killin me&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=ODKlzY0wAzg &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Crazy&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie läuft die Die Kirche rockt ab? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzert findet immer an einem Samstagabend im Dezember statt. An diesem Abend spielt die Band ca. zwei Stunden lang neben verschiedenen Cover-Versionen von Klassikern und aktuellen Chart-Hits auch immer wieder eigene Stücke. Ein wichtiger Bestandteil des Konzerts ist neben dem musikalischen Teil ein Imagefilm. In diesem Film wird den Gästen gezeigt, welchem Projekt die Spenden am Konzertende und die Einnahmen aus dem DVD-Verkauf sowie dem Bratwurst- und Glühweinverkauf zu Gute kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtige Grundlage dieses Konzert ist im Übrigen die Tatsache, dass alles auf Basis von ehrenamtlichen Tätigkeiten läuft – beginnend von der Organisation des Konzerts, über den Aufbau, Durchführung, Wurst- und Glühweinverkauf bis hin zur Produktion der DVD vom Konzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommen wir zu dieser Veranstaltung? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sicherlich feststellen, dass einige Dinge nie auf direktem Wege funktionieren, sondern immer ein paar Umwege benötigen. So war es auch bei uns in Bezug auf das Showlicht für diese Veranstaltung. Hier bedurfte es den besagten Umweg über die Silberhochzeit der Eltern eines Bandmitglieds, dessen Bruder mit meinem Bruder befreundet ist. Bei der Silberhochzeit haben wir mit einem kleinen Teil unseres Lichtequipments den Veranstaltungsort – den Garten und die Terrasse der Gastgeber – stimmungsvoll in Szene gesetzt. Und dass alles nicht nur zur größten Zufriedenheit der Gastgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unsere Installation ist auch der Kopf der Band und Initiator von Die Kirche rockt aufmerksam geworden. Er ist daraufhin mit dem Anliegen an uns herangetreten, ob wir in der Lage wären und Lust hätten, das diesjährige Konzert effektvoll und stimmungsvoll in Szene zu setzen. In den letzten Jahren spielte das Showlicht auch in Bezug auf die Anzahl an Geräten eine eher untergeordnete Rolle, was aber in diesem Jahr (erstmals) anders sein sollte. Da wir bislang eine solche Art von Veranstaltung noch nicht beleuchtet hatten, vereinbarten wir also eine Vorort-Begehung und ein damit verbundenen kleinen Testaufbau unserer Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbegehungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die erste im August ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen begannen bereits im August. Wir trafen uns an einem Abend mit einem der Musiker der Band, um den Ort des Geschehens genauer kennen zu lernen. Das Konzert findet dieses Jahr nun bereits zum fünften Mal statt. Für uns ist es aber eine Premiere und so sollte neben der Ideenfindung für einen ansprechenden Bühnenaufbau auch ausprobiert werden, ob unser Lichtequipment insbesondere in Bezug auf die Helligkeit für das Konzert ausreicht. Zu unserer Freude hatten unsere LED-PARs und MovingHeads trotz voll aufgedrehter Beleuchtung des Altarbereichs ausreichend Reserven, um sich über das Grundlicht hinwegzusetzen. So stand dem Projekt aus technischer Sicht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0368.jpg|Außenansicht des Kirchplatzes in Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0370.jpg|Blick in Richtung des Altars zu den probeweise aufgebauten MovingHeads und LED-PARs&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0372.jpg|Blick zurück vom Altarraum auf die Zuschauerbänke, die Empore und die Orgel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Punkt war die Gestaltung des Bühnenaufbaus. An dem Konzertabend stehen insgesamt zehn Musiker mit Schlagzeug, Keyboards, Gitarren und vielem mehr auf der Bühne, wodurch der Platz für Showlicht in Bodennähe fast gegen null tendiert. Hinzu kommt, dass während des Konzerts auch der ein oder andere Filmeinspieler (insbesondere der Imagefilm) per Beamer gezeigt werden soll, sodass neben dem gut ausgenutzten Bühnenboden auch darüber ein gewisser Korridor praktisch belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langen Überlegungen entwickelten wir die Lösung mit einem eckigen Traversenbogen mit einem hinteren dritten Standbein. So erhielten wir zum einen den benötigten Freiraum auf dem Bühnenboden und zum anderen konnten auf die Weise das gesamte Lichtequipment unaufdringlich montieren, da sich die Geräte nun nicht mehr im Hauptblickfeld der Zuschauer befinden. Ein weiterer Vorteil des dreibeinigen Traversenkarrees war, dass sich hieran neben dem Showlicht auch sehr einfach das ein oder andere Dekoobjekt wie Lampenschirme etc. befestigten lassen. Mit den Dekoobjekten und einer ansprechenden Verkleidung der Traversen mit Molton soll eine gewisse Gemütlichkeit, eine Art Wohnzimmer-Atmosphäre erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die zweite im Oktober ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hatten wir geplant, an dem von uns mit viel Kopfzerbrechen ausgetüftelten Lichtkonzept nichts mehr zu ändern, zumal es sich in Bezug auf die beengten Platzverhältnisse als günstigste Variante erwies. Doch wie heißt es schön: es kommt immer alles anders als man ursprünglich geplant hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober hatten wir endlich Zugriff auf unsere eigenen Traversen. Mein Bruder und ich nutzen direkt die Gelegenheit für verschiedene Probeaufbauten, wozu u. a. auch der Aufbau für Die Kirche rockt gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Höhe 2,50 m Oberkante Traversen war alles noch ganz einfach. Doch die zwei zusätzlichen Meter in vertikaler Richtung ließen sich dann aber deutlich schwieriger unterschieben als gedacht. Wenn es nur eine schwierige Montage gewesen wäre, wäre noch alles in Ordnung gewesen – helfende Hände lassen sich in der Regel schnell herbeirufen. Jedoch sahen wir nach dem Entfernen der Kurbelstative sofort, dass die Konstruktion sehr instabil stand und die Garantie gegen ein Umkippen nicht gegeben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-01_DKr_2012_Bild_0694.jpg|Probeaufbau des am Ende nicht stabil stehenden eckigen Traversenbogens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so waren wir gezwungen, uns ein komplett neues Lichtkonzept auszudenken. Da wir dies nicht im Alleingang beschließen wollten, verabredeten wir uns also nochmals mit einem Musiker der Band in der Kirche in Kaufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Vorortbegehung nutzen wir dann aber nicht nur, um über den neuen Aufbau zu sprechen, der dann schneller feststand als gedacht. Denn bereits am Abend des gescheiterten heimischen Probeaufbaus hatten wir uns direkt Gedanken über eine neue Variante gemacht. Am Ende landeten wir bei der Variante mit vier großen Pfeilern im Hintergrund, die alle durch auf dem Boden liegende Traversen miteinander verbunden waren. Dieses neue Konzept wurde mit offenen Augen und Ohren begeistert aufgenommen. Gleichzeitig beschlossen wir, in diesem Fall auf zusätzliche Dekoobjekte zu verzichten, da man zudem auch Gefallen an den silbernen Aluminiumtraversen gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen dieser zweiten Vorortbegehung nahmen wir zudem in der Kirche noch ein paar Maße auf und warfen einen genauen Blick auf die Elektrik. Für das diesjährige Konzert werden immerhin deutlich mehr elektrische Geräte aufgestellt als während eines normalen Gottesdienstes. In Bereich des Showlichts sprachen wir über eine Anschlussleistung von rund 5 kW. Jedoch zeigte sich bei einem Blick auf den Sicherungskasten sehr schnell, dass wir hier auf keinerlei Probleme stoßen werden. Denn trotz des Alters der Kirche entspricht die Elektrik dem aktuellen Stand der Technik. Neben zahlreichen einzeln abgesicherten, in der gesamten Kirche verteilten Schuko-Steckdosen stand uns auch ein 16A-CEE-Anschluss im Altarbereich zur Verfügung (der zweite Anschluss am FOH ist anderweitig belegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0696.jpg|Innenansicht des Sicherungskastens der evangelischen Kirche Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0700.jpg|Rechter Teil des Altarraums mit der Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ToDo-Liste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Konzertabend verwendeten wir unser „Standard-Projekt“ von DMXControl, in dem all unser Lichtequipment eingebunden ist. Das Anlegen eines neuen, eigenständigen Projekts für den Abend hätte einen viel größeren Programmieraufwand mit sich gezogen und somit vermeidbare doppelte Arbeit bedeutet. Zudem beinhaltete das Erweitern und Aufmotzen unseres Standard-Projekts noch die Option, richtig Live-Licht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor ich mich an das eigentliche Vorbereiten des Abends machen konnte, bedurfte das Projekt einer entsprechenden Überarbeitung. Hierzu zählte unter anderem:&lt;br /&gt;
* Anpassung der Helligkeitssteuerung für alle Gerätegruppen an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Einbindung der acht zusätzlichen MSPs und Erweiterung der entsprechenden Effekte.&lt;br /&gt;
* Anpassung der Farbwechsel für LED, MSP an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Umbau der Kommandobox für den Live-Betrieb ebenfalls entsprechend nach dem York-Standard mit aufeinander abgestimmten Gerätegruppen pro Seite (LED-PARs, MovingHeads) sowie Freiräumen für neue Geräte.&lt;br /&gt;
* Erstellung einer separaten Seite für das Konzert entsprechend der Setlist mit Lichtstimmungen für Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro sowie Positionen für MovingHeads.&lt;br /&gt;
* Ergänzung des Projekts um weitere Effekte für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* Umsetzung des geplanten Aufbaus inklusive der räumlichen Verhältnisse mit Magic 3D EasyView.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Punkt war der wichtigste auf meiner ToDo-Liste. Während beim York- und Soda-Projekt die Visualisierung vornehmlich für mich zur Überprüfung der neuen Effekte diente – diese aber sonst niemand gesehen hat – musste die Visualisierung von Die Kirche rockt letztendlich die gesamte Kirche abbilden. Mit dieser aufwendigen Visualisierung sollten sich alle Beteiligten durch verschiedene Screenshots und Videos vorab ein sehr genaues Bild vom Gesamtkonzept machen und frühzeitig eventuelle Änderungswünsche äußern. Nebenbei war es für mich möglich, die Positionen der MovingHeads sowie die Aktionsradien der Bewegungen genauer vorausplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;192&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;DieKircherockt 2012 im EasyVeiw&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V1_Bild_1.jpg|Erste Version des Aufbaus für DKr2012 in EasyView&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_2.jpg|Zweiter und realisierter Aufbau im EasyView für DKr2012&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_5.jpg|Momentaufnahme eines Songs aus der Setlist für das Konzert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienkonzept für den Konzertabend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dreh- und Angelpunkt Kommandobox ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der ToDo-Liste bereits angedeutet habe ich entsprechend der im Vorfeld festgelegten Setlist für jeden Song verschiedene Lichtstimmungen programmiert: Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro. Diese Lichtstimmungen wurden dann immer an den entsprechenden Stellen durch Weiterschalten eines übergeordneten Befehle-Effekt oder manuell über die Kommandobox aufgerufen. Für den Konzertabend hatte ich zu diesem Zweck gemäß ToDo-Liste separate Seiten entworfen, die neben der Setlist auch zusätzliche Buttons zur Steuerung des Grundlichts enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Showlicht hatte ich zudem zwei Lichtstimmungen vorbereitet, die ich vor und nach dem Konzert sowie während des Konzerts zwischen den einzelnen Songs aktiviere. So konnte das Publikum auch auf visuellem Wege erkennen, dass ein Song beendet oder das Konzert am Ende angelangt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Akzentlicht wie Blinder- oder Strobe-Effekte habe ich auf das iPad meines Bruders mit TouchOSC zurückgegriffen. Aus Erfahrung hatte sich gezeigt, dass insbesondere Touchscreens mit optischer Abtastung für schnelle Abfolgen von Anschlägen nicht gut geeignet sind. Diese Effekte zählen nämlich zu denen, die am wenigsten voraus geplant werden können und immer situationsabhängig eingesetzt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lichtshow so gut wie ohne Audioplayer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sich jetzt fragen, wieso ich nicht auf den Audioplayer zurückgegriffen habe. Ich hatte mich bewusst gegen die Verlichtung mit dem Audioplayer entschieden, damit am Konzertabend immer die Möglichkeit bestand, auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können. Hierzu zählen unter anderem ein längeres Solo oder einer zusätzliche Wiederholung einer Textpassage. Zudem ließen sich auf diese Weise auch recht aufwendige Songs dank Copy&amp;amp;Paste im Effektsequenzer verhältnismäßig schnell verlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für das Lightintro habe ich auf den Audioplayer zurückgegriffen. Das hierfür extra komponierte Musikstück kam vom Band (also von der Festplatte), sodass hier kurzfristige Änderungen auszuschließen waren. Hier haben wir uns dann in der Aufbauwoche zudem dazu entschlossen, den Audioplayer auch als Signalquelle für das Lightintro zu verwenden, um die 100%ige Synchronität von Licht und Ton zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geräteliste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich vielleicht das ein oder andere Video aus den Vorjahren angeschaut hat, dem wir spätestens beim Lesen der folgenden Aufstellung ein Licht aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gestelltes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 BrightLight Indigo 150 (IND)&lt;br /&gt;
* 16 Lightmaxx Mini StudioPar (MSP)&lt;br /&gt;
* 16 PAR30 100 W (PAR)&lt;br /&gt;
* 1 HQPower VDP 1500 (VDP)&lt;br /&gt;
* 1 Windmaschine, via Switchpack (VET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des ersten DMX-Kreises mit dem gestellten Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brightlight_indigo_150.jpg|BrightLight Indigo 150 V2&lt;br /&gt;
Datei:Lightmaxx_platinum_led_mini_par_tri-led.jpg|Lightmaxx Platinum LED Mini PAR Tri-LED&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_par-30_spot.jpg|Eurolite PAR-30&lt;br /&gt;
Datei:Hq_power_vdp-1500_sm.jpg|HQ Power VDP-1500 SM.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorhandenes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5 PAR64 Multilens 500W&lt;br /&gt;
* 4 Theater-Spot 650 W&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des zweiten DMX-Kreises mit dem vorhandenen Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_ml-64_pro_gkv.jpg|Eurolite ML-64 Pro GKV (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_theatre_spot_650.jpg|Eurolite Theatre Spot 650 (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led_par-64_rgb_36x1w_floor.jpg|Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitplanung ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch die vielen Auf- und teilweise auch Umbaumaßnahmen in der Kirche und insbesondere durch die Menge an zusätzlichen technischen Geräten bedurfte es im Vorfeld einer Planung, wann was angeliefert und aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dienstag, 03.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Anlieferung des Licht-Equipments und Traversen und Einlagerung in der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittwoch, 04.12.2012 – Donnerstag, 06.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau der Traversen und des Lichtequipments&lt;br /&gt;
* Verkabelung&lt;br /&gt;
* Einleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freitag, 07.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau von Kameras, Videotechnik, Tontechnik&lt;br /&gt;
* Einbindung der Grundbeleuchtung im Projekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samstag, 08.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Bis 18:00 Uhr: Sound-Check, Generalproben&lt;br /&gt;
* Ab 18:30 Uhr: Einlass der Besucher&lt;br /&gt;
* 19:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr: Konzert&lt;br /&gt;
* Ab 21:30 Uhr: Abbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau des Licht- und Tonequipments ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt war Die Kirche Rockt 2012 unser erstes Live-Konzert, welches wir mit unserem Equipment standesgemäß in Szene setzen. Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen – hier sei nur das Schlagwort Traversenkarree genannt – hatten wir vereinbart, bereits unter der Woche das gesamte Lichtequipment aufzubauen. Am Freitagnachmittag bzw. Freitagabend sollte dann schon alles stehen und in Ruhe die ersten Probeläufe mit Playback absolviert sein. So ist es nicht nur für uns am Ende viel entspannter, sondern auch für die anderen Beteiligten, die wie in den letzten Jahren auch am Freitag ihr Equipment aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ausgedacht, so auch ausgeführt. Für den reinen Aufbau bis zum ersten Funktionstest hat mein Bruder mit einem Freund zwei entspannte Tage in der evangelischen Kirche Niederkaufungen zugebracht. Das bis dato großzügige Platzangebot auf der Szenenfläche wurde auch fleißig in Anspruch genommen, denn zwei unserer beschriebenen Türme hatten eine Höhe von 4,5 m und waren im oberen Teil logischerweise nur noch per Leiter zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Standfestigkeit des zweiten Lichtkonzepts zahlte sich die Umstellung aus. Der gesamte Aufbau stand um ein vielfaches Stabiler. Eine testweise in Schwingung gebrachte Säule mit den MSPs und den INDs war nach wenigen Sekunden wieder zur Ruhe gekommen. Auch ein kräftiges Gegenlehnen hat der Aufbau ohne Probleme aufgenommen – denn alle vier Türme waren für das Publikum teilweise sichtbar, teilweise unsichtbar miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Aufbautag beinhaltete vor allem das Einleuchten der Positionen und Bewegungen für die MovingHeads sowie das Einrichten des TouchOSC-Layouts in DMXControl. Das TouchOSC-Layout hatte ich erst ziemlich zum Schluss der Programmierung des Showlichtes erstellt, da ich dann auch erst den Umfang der Effekte kannte, die ich am Konzertabend manuell und live abfahren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Freitagabend fiel darüber hinaus die Entscheidung, bei den Proben und beim Konzert mit der Beta-Version von DMXControl 2.12 mit dem Build-Datum 06.12.2012 zu arbeiten. Diese Entscheidung basierte auf der Grundlage, dass ich zum einen bereits ohne Probleme die Programmierung des Showlichts vorgenommen habe und zum anderen die 2.12er-Version neben den allgemeinen Verbesserungen und Fehlerkorrekturen insbesondere mit der Version vom 06.12.2012 ein wichtiges Feature erhalten hatte, die sich in der Summe sehr positiv auf das Ergebnis auswirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das zweite Advent-Wochenende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Generalproben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generalproben waren für Samstag ab 10:00 Uhr angesetzt. Nach und nach entwickelten sich die Generalproben im Tagesverlauf zu einer sehr unterhaltsamen Angelegenheit. Und ganz nebenbei deckten die Proben verschiedene Fehler und erforderliche Änderungen in der Programmierung in der Lichtsteuerung auf. Nennenswerte Änderungen beliefen sich insbesondere auf andere Songabläufe, die in der Konzert-Version nicht der Video-Version entsprachen. Kleine Programmierfehler waren zum Beispiel vergessene Befehle in den Lichtstimmungen, damit zu Beginn jedes Songs auch immer nur die gewünschten Gerätegruppen an sind. Aber neben Fehlerkorrekturen in der Showlicht-Programmierung musste die Band selbst auch noch die eine oder andere Fehlerkorrektur vornehmen, insbesondere bei ein paar Noten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kleinen Pausen zwischendurch ergaben sich immer wieder Gespräche zwischen den Musikern und mir. Schnell wurde erwähnt, dass sie sehr beeindruckt von unserem Aufbau sind. Darüber hinaus waren sie zudem sehr erstaunt, dass der Aufbau so nah an der Visualisierung liegt (oder umgekehrt). Spätestens mit dieser Aussage hatte sich also meine Arbeit gelohnt, die Visualisierung (erstmals) so aufwendig zu gestalten.&lt;br /&gt;
Die letzten großen Programmiertätigkeiten waren dann das Anlegen von Effekten für das Grundlicht zum Ausleuchten der Bühne mit den PAR56 und die Programmierung eines Songs, für den ich anhand des Beispielvideos kein passendes Showlicht umsetzen konnte. In der Summe liefen die Generalproben und die Tests (wie üblich) bis ca. 15 min vor Einlassbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Konzert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Türen der evangelischen Kirche Niederkaufungen für die Gäste geöffnet, die sich schon zahlreich vor der Kirche versammelt hatten. Zu diesem Anlass hatten wir das Grundlicht in der Kirche auf ein Minimum reduziert und die Bühne in ein Blau getaucht. Erst mit dem Beginn um 19:00 Uhr haben wir mehr Licht auf die Bühne gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da an lief alles so, wie wir uns es vorgestellt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0174.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0177.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0227.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Bilder vom Konzert und auch vom Aufbau sind in der Bildergalerie [https://www.facebook.com/media/set/?set=a.428554577197883.129312.121890931197584&amp;amp;type=3 DKr- So war&#039;s 2012] auf der [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offiziellen Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;] eingestellt. Diese Seite ist auch für Nicht-Facebook-Nutzer erreichbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt 2012 war ein voller Erfolg. Alles lief rund und sehr zur Zufriedenheit der Band. Das Showlicht entsprach genau dem, was sie sich für diese Veranstaltung vorgestellt hatten: dezent und ruhig, wo es ruhig sein sollte und effektvoll und bunt, wenn die Songs temporeich waren. Ein Lob gab es auch von den Verantwortlichen von der Videoaufzeichnung, dass dieses Jahr insbesondere das Grundlicht sehr gut eingestellt war, sodass nach dem Einstellen der Kameras an die Lichtverhältnisse hier während des Konzerts keine Veränderungen mehr vorgenommen werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Hakler waren bei der Band und auch beim Licht vorhanden – beide hatten mal einen Einsatz verpasst – aber gerade diese Sachen machen solche Veranstaltungen persönlich und individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Die Kirche rockt 2012 neben wir für uns persönlich mit, dass für solche Veranstaltungen immer ein Hazer insbesondere für die MovingHeads zum Einsatz kommen muss, der über das gesamte Konzert hinweg für einen gleichmäßigen Dunst in der Veranstaltungsstätte sorgt. Eine normale Nebelmaschine ist hier zu aufdringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* Die [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offizielle Facebook-Seite von Die Kirche rockt&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Zugehöriger Thread [http://www.dmxcontrol.de/forum/index.php?page=Thread&amp;amp;threadID=6357 &#039;&#039;&#039;DMXControl im York Kassel – Kassels angesagtestem Club&#039;&#039;&#039;] im DMXControl-Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=8349</id>
		<title>Die Kirche rockt 2012</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.dmxcontrol-projects.org/index.php?title=Die_Kirche_rockt_2012&amp;diff=8349"/>
		<updated>2013-01-09T14:01:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LightningBrothers: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Technik &lt;br /&gt;
 | Licht1 = BrightLight Indigo 150&lt;br /&gt;
 | Licht1_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht2 = Lightmaxx Mini StudioPar&lt;br /&gt;
 | Licht2_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht3 = PAR30 á 100W&lt;br /&gt;
 | Licht3_Anzahl = 16&lt;br /&gt;
 | Licht4 = HQPower VDP 1500&lt;br /&gt;
 | Licht4_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht5 = Windmaschine &lt;br /&gt;
 | Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Licht6 = PAR64 Multilens á 500W&lt;br /&gt;
 | Licht6_Anzahl = 5&lt;br /&gt;
 | Licht7 = Theater-Spot á 650W&lt;br /&gt;
 | Licht7_Anzahl = 4&lt;br /&gt;
 | Licht8 = Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
 | Licht8_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1 = DMXControl 2.12 Beta (vom 06.12.2012)&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht1_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2 = 21,5&amp;quot;-Touchscreen&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht2_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3 = FX5-USB-Interface&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht3_Anzahl = 2&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4 = Eurolite EDX-4 Dimmerpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht4_Anzahl = 3&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5 = Eurolite ERX-4 Switchpack&lt;br /&gt;
 | Steuerung_Licht5_Anzahl = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine letzten beiden Berichte vom York und vom Soda handelten von der Einführung von DMXControl in zwei Kasseler Clubs. Nun hatten mein Bruder und ich erstmals die Gelegenheit, mit unserem eigenen Lichtequipment ein Benefizkonzert in Kaufungen in der Nähe von Kassel zu beleuchten. Dies war für uns gewissermaßen eine kleine Herausforderung, die wir aber gerne angenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nun viel Spaß beim Lesen, beim Bilder anschauen und Videos gucken! Beste Grüße, Stefan von den LightningBrothers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist „Die Kirche Rockt“? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt ist ein Benefizkonzert zu Gunsten verschiedener sozialer Projekte. Im Jahr 2007 fand dieses Konzert zum ersten Mal in der evangelischen Kirche Niederkaufungen statt – aus einer spontanen Idee heraus. Hauptakteur dieses ersten Konzerts und allen folgenden Konzerten ist die Band Pythagoras aus Kaufungen bei Kassel. Über die Jahre hinweg hat sich Die Kirche rockt in Kaufungen zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders etabliert und findet so im Jahr 2012 nun zum fünften Mal statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Konzert, an dessen Ende die Spenden für ein bestimmtes Projekt gesammelt werden, wird das Konzert auch immer mit professionellem Videoequipment aufgezeichnet. Die Erlöse aus dem Verkauf der Konzert-DVD kommen ebenfalls dem Projekt zu gute, genauso wie die Einnahmen aus dem Wurst- und Glühweinverkauf für die Gäste nach dem Konzertende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;285&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_I_need_a_dollar.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;I need a dollar&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_Loving_you_is_killin_me.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;loving you is killin me&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
Datei:DKr2011_-_Video_Crazy.jpg|Screenshot des Videos &amp;quot;crazy&amp;quot; des DKr-Konzerts 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vom Konzert aus 2011 gibt es bei YouTube folgende Videos (von denen die oben gezeigten Screenshots stammen):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=jyyhVwsbxRc &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I need a dollar&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=mOJkFVju_40 &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Loving you is killin me&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=ODKlzY0wAzg &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Crazy&amp;quot; by Pythagoras&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie läuft die Die Kirche rockt ab? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzert findet immer an einem Samstagabend im Dezember statt. An diesem Abend spielt die Band ca. zwei Stunden lang neben verschiedenen Cover-Versionen von Klassikern und aktuellen Chart-Hits auch immer wieder eigene Stücke. Ein wichtiger Bestandteil des Konzerts ist neben dem musikalischen Teil ein Imagefilm. In diesem Film wird den Gästen gezeigt, welchem Projekt die Spenden am Konzertende und die Einnahmen aus dem DVD-Verkauf sowie dem Bratwurst- und Glühweinverkauf zu Gute kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtige Grundlage dieses Konzert ist im Übrigen die Tatsache, dass alles auf Basis von ehrenamtlichen Tätigkeiten läuft – beginnend von der Organisation des Konzerts, über den Aufbau, Durchführung, Wurst- und Glühweinverkauf bis hin zur Produktion der DVD vom Konzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kommen wir zu dieser Veranstaltung? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sicherlich feststellen, dass einige Dinge nie auf direktem Wege funktionieren, sondern immer ein paar Umwege benötigen. So war es auch bei uns in Bezug auf das Showlicht für diese Veranstaltung. Hier bedurfte es den besagten Umweg über die Silberhochzeit der Eltern eines Bandmitglieds, dessen Bruder mit meinem Bruder befreundet ist. Bei der Silberhochzeit haben wir mit einem kleinen Teil unseres Lichtequipments den Veranstaltungsort – den Garten und die Terrasse der Gastgeber – stimmungsvoll in Szene gesetzt. Und dass alles nicht nur zur größten Zufriedenheit der Gastgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unsere Installation ist auch der Kopf der Band und Initiator von Die Kirche rockt aufmerksam geworden. Er ist daraufhin mit dem Anliegen an uns herangetreten, ob wir in der Lage wären und Lust hätten, das diesjährige Konzert effektvoll und stimmungsvoll in Szene zu setzen. In den letzten Jahren spielte das Showlicht auch in Bezug auf die Anzahl an Geräten eine eher untergeordnete Rolle, was aber in diesem Jahr (erstmals) anders sein sollte. Da wir bislang eine solche Art von Veranstaltung noch nicht beleuchtet hatten, vereinbarten wir also eine Vorort-Begehung und ein damit verbundenen kleinen Testaufbau unserer Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbegehungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die erste im August ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen begannen bereits im August. Wir trafen uns an einem Abend mit einem der Musiker der Band, um den Ort des Geschehens genauer kennen zu lernen. Das Konzert findet dieses Jahr nun bereits zum fünften Mal statt. Für uns ist es aber eine Premiere und so sollte neben der Ideenfindung für einen ansprechenden Bühnenaufbau auch ausprobiert werden, ob unser Lichtequipment insbesondere in Bezug auf die Helligkeit für das Konzert ausreicht. Zu unserer Freude hatten unsere LED-PARs und MovingHeads trotz voll aufgedrehter Beleuchtung des Altarbereichs ausreichend Reserven, um sich über das Grundlicht hinwegzusetzen. So stand dem Projekt aus technischer Sicht nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0368.jpg|Außenansicht des Kirchplatzes in Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0370.jpg|Blick in Richtung des Altars zu den probeweise aufgebauten MovingHeads und LED-PARs&lt;br /&gt;
Datei:2012-08-07_DKr_2012_Bild_0372.jpg|Blick zurück vom Altarraum auf die Zuschauerbänke, die Empore und die Orgel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Punkt war die Gestaltung des Bühnenaufbaus. An dem Konzertabend stehen insgesamt zehn Musiker mit Schlagzeug, Keyboards, Gitarren und vielem mehr auf der Bühne, wodurch der Platz für Showlicht in Bodennähe fast gegen null tendiert. Hinzu kommt, dass während des Konzerts auch der ein oder andere Filmeinspieler (insbesondere der Imagefilm) per Beamer gezeigt werden soll, sodass neben dem gut ausgenutzten Bühnenboden auch darüber ein gewisser Korridor praktisch belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langen Überlegungen entwickelten wir die Lösung mit einem eckigen Traversenbogen mit einem hinteren dritten Standbein. So erhielten wir zum einen den benötigten Freiraum auf dem Bühnenboden und zum anderen konnten auf die Weise das gesamte Lichtequipment unaufdringlich montieren, da sich die Geräte nun nicht mehr im Hauptblickfeld der Zuschauer befinden. Ein weiterer Vorteil des dreibeinigen Traversenkarrees war, dass sich hieran neben dem Showlicht auch sehr einfach das ein oder andere Dekoobjekt wie Lampenschirme etc. befestigten lassen. Mit den Dekoobjekten und einer ansprechenden Verkleidung der Traversen mit Molton soll eine gewisse Gemütlichkeit, eine Art Wohnzimmer-Atmosphäre erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die zweite im Oktober ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich hatten wir geplant, an dem von uns mit viel Kopfzerbrechen ausgetüftelten Lichtkonzept nichts mehr zu ändern, zumal es sich in Bezug auf die beengten Platzverhältnisse als günstigste Variante erwies. Doch wie heißt es schön: es kommt immer alles anders als man ursprünglich geplant hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Oktober hatten wir endlich Zugriff auf unsere eigenen Traversen. Mein Bruder und ich nutzen direkt die Gelegenheit für verschiedene Probeaufbauten, wozu u. a. auch der Aufbau für Die Kirche rockt gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Höhe 2,50 m Oberkante Traversen war alles noch ganz einfach. Doch die zwei zusätzlichen Meter in vertikaler Richtung ließen sich dann aber deutlich schwieriger unterschieben als gedacht. Wenn es nur eine schwierige Montage gewesen wäre, wäre noch alles in Ordnung gewesen – helfende Hände lassen sich in der Regel schnell herbeirufen. Jedoch sahen wir nach dem Entfernen der Kurbelstative sofort, dass die Konstruktion sehr instabil stand und die Garantie gegen ein Umkippen nicht gegeben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-01_DKr_2012_Bild_0694.jpg|Probeaufbau des am Ende nicht stabil stehenden eckigen Traversenbogens&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so waren wir gezwungen, uns ein komplett neues Lichtkonzept auszudenken. Da wir dies nicht im Alleingang beschließen wollten, verabredeten wir uns also nochmals mit einem Musiker der Band in der Kirche in Kaufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Vorortbegehung nutzen wir dann aber nicht nur, um über den neuen Aufbau zu sprechen, der dann schneller feststand als gedacht. Denn bereits am Abend des gescheiterten heimischen Probeaufbaus hatten wir uns direkt Gedanken über eine neue Variante gemacht. Am Ende landeten wir bei der Variante mit vier großen Pfeilern im Hintergrund, die alle durch auf dem Boden liegende Traversen miteinander verbunden waren. Dieses neue Konzept wurde mit offenen Augen und Ohren begeistert aufgenommen. Gleichzeitig beschlossen wir, in diesem Fall auf zusätzliche Dekoobjekte zu verzichten, da man zudem auch Gefallen an den silbernen Aluminiumtraversen gefunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen dieser zweiten Vorortbegehung nahmen wir zudem in der Kirche noch ein paar Maße auf und warfen einen genauen Blick auf die Elektrik. Für das diesjährige Konzert werden immerhin deutlich mehr elektrische Geräte aufgestellt als während eines normalen Gottesdienstes. In Bereich des Showlichts sprachen wir über eine Anschlussleistung von rund 5 kW. Jedoch zeigte sich bei einem Blick auf den Sicherungskasten sehr schnell, dass wir hier auf keinerlei Probleme stoßen werden. Denn trotz des Alters der Kirche entspricht die Elektrik dem aktuellen Stand der Technik. Neben zahlreichen einzeln abgesicherten, in der gesamten Kirche verteilten Schuko-Steckdosen stand uns auch ein 16A-CEE-Anschluss im Altarbereich zur Verfügung (der zweite Anschluss am FOH ist anderweitig belegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0696.jpg|Innenansicht des Sicherungskastens der evangelischen Kirche Niederkaufungen&lt;br /&gt;
Datei:2012-10-03_DKr_2012_Bild_0700.jpg|Rechter Teil des Altarraums mit der Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ToDo-Liste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Konzertabend verwendeten wir unser „Standard-Projekt“ von DMXControl, in dem all unser Lichtequipment eingebunden ist. Das Anlegen eines neuen, eigenständigen Projekts für den Abend hätte einen viel größeren Programmieraufwand mit sich gezogen und somit vermeidbare doppelte Arbeit bedeutet. Zudem beinhaltete das Erweitern und Aufmotzen unseres Standard-Projekts noch die Option, richtig Live-Licht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor ich mich an das eigentliche Vorbereiten des Abends machen konnte, bedurfte das Projekt einer entsprechenden Überarbeitung. Hierzu zählte unter anderem:&lt;br /&gt;
* Anpassung der Helligkeitssteuerung für alle Gerätegruppen an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Einbindung der acht zusätzlichen MSPs und Erweiterung der entsprechenden Effekte.&lt;br /&gt;
* Anpassung der Farbwechsel für LED, MSP an den York-Standard.&lt;br /&gt;
* Umbau der Kommandobox für den Live-Betrieb ebenfalls entsprechend nach dem York-Standard mit aufeinander abgestimmten Gerätegruppen pro Seite (LED-PARs, MovingHeads) sowie Freiräumen für neue Geräte.&lt;br /&gt;
* Erstellung einer separaten Seite für das Konzert entsprechend der Setlist mit Lichtstimmungen für Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro sowie Positionen für MovingHeads.&lt;br /&gt;
* Ergänzung des Projekts um weitere Effekte für alle Gerätegruppen.&lt;br /&gt;
* Umsetzung des geplanten Aufbaus inklusive der räumlichen Verhältnisse mit Magic 3D EasyView.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Punkt war der wichtigste auf meiner ToDo-Liste. Während beim York- und Soda-Projekt die Visualisierung vornehmlich für mich zur Überprüfung der neuen Effekte diente – diese aber sonst niemand gesehen hat – musste die Visualisierung von Die Kirche rockt letztendlich die gesamte Kirche abbilden. Mit dieser aufwendigen Visualisierung sollten sich alle Beteiligten durch verschiedene Screenshots und Videos vorab ein sehr genaues Bild vom Gesamtkonzept machen und frühzeitig eventuelle Änderungswünsche äußern. Nebenbei war es für mich möglich, die Positionen der MovingHeads sowie die Aktionsradien der Bewegungen genauer vorausplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;192&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;DieKircherockt 2012 im EasyVeiw&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V1_Bild_1.jpg|Erste Version des Aufbaus für DKr2012 in EasyView&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_2.jpg|Zweiter und realisierter Aufbau im EasyView für DKr2012&lt;br /&gt;
Datei:DKr2012_im_Visualizer_-_Aufbau_V2_Bild_5.jpg|Momentaufnahme eines Songs aus der Setlist für das Konzert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienkonzept für den Konzertabend ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dreh- und Angelpunkt Kommandobox ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der ToDo-Liste bereits angedeutet habe ich entsprechend der im Vorfeld festgelegten Setlist für jeden Song verschiedene Lichtstimmungen programmiert: Song-Intro, Strophe, Bridge, Refrain, Outro. Diese Lichtstimmungen wurden dann immer an den entsprechenden Stellen durch Weiterschalten eines übergeordneten Befehle-Effekt oder manuell über die Kommandobox aufgerufen. Für den Konzertabend hatte ich zu diesem Zweck gemäß ToDo-Liste separate Seiten entworfen, die neben der Setlist auch zusätzliche Buttons zur Steuerung des Grundlichts enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Showlicht hatte ich zudem zwei Lichtstimmungen vorbereitet, die ich vor und nach dem Konzert sowie während des Konzerts zwischen den einzelnen Songs aktiviere. So konnte das Publikum auch auf visuellem Wege erkennen, dass ein Song beendet oder das Konzert am Ende angelangt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Akzentlicht wie Blinder- oder Strobe-Effekte habe ich auf das iPad meines Bruders mit TouchOSC zurückgegriffen. Aus Erfahrung hatte sich gezeigt, dass insbesondere Touchscreens mit optischer Abtastung für schnelle Abfolgen von Anschlägen nicht gut geeignet sind. Diese Effekte zählen nämlich zu denen, die am wenigsten voraus geplant werden können und immer situationsabhängig eingesetzt werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lichtshow so gut wie ohne Audioplayer ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele werden sich jetzt fragen, wieso ich nicht auf den Audioplayer zurückgegriffen habe. Ich hatte mich bewusst gegen die Verlichtung mit dem Audioplayer entschieden, damit am Konzertabend immer die Möglichkeit bestand, auf kurzfristige Änderungen reagieren zu können. Hierzu zählen unter anderem ein längeres Solo oder einer zusätzliche Wiederholung einer Textpassage. Zudem ließen sich auf diese Weise auch recht aufwendige Songs dank Copy&amp;amp;Paste im Effektsequenzer verhältnismäßig schnell verlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur für das Lightintro habe ich auf den Audioplayer zurückgegriffen. Das hierfür extra komponierte Musikstück kam vom Band (also von der Festplatte), sodass hier kurzfristige Änderungen auszuschließen waren. Hier haben wir uns dann in der Aufbauwoche zudem dazu entschlossen, den Audioplayer auch als Signalquelle für das Lightintro zu verwenden, um die 100%ige Synchronität von Licht und Ton zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geräteliste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich vielleicht das ein oder andere Video aus den Vorjahren angeschaut hat, dem wir spätestens beim Lesen der folgenden Aufstellung ein Licht aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gestelltes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 BrightLight Indigo 150 (IND)&lt;br /&gt;
* 16 Lightmaxx Mini StudioPar (MSP)&lt;br /&gt;
* 16 PAR30 100 W (PAR)&lt;br /&gt;
* 1 HQPower VDP 1500 (VDP)&lt;br /&gt;
* 1 Windmaschine, via Switchpack (VET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des ersten DMX-Kreises mit dem gestellten Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brightlight_indigo_150.jpg|BrightLight Indigo 150 V2&lt;br /&gt;
Datei:Lightmaxx_platinum_led_mini_par_tri-led.jpg|Lightmaxx Platinum LED Mini PAR Tri-LED&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_par-30_spot.jpg|Eurolite PAR-30&lt;br /&gt;
Datei:Hq_power_vdp-1500_sm.jpg|HQ Power VDP-1500 SM.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorhandenes Equipment ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5 PAR64 Multilens 500W&lt;br /&gt;
* 4 Theater-Spot 650 W&lt;br /&gt;
* 3 Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Geräte des zweiten DMX-Kreises mit dem vorhandenen Equipment&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_ml-64_pro_gkv.jpg|Eurolite ML-64 Pro GKV (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_theatre_spot_650.jpg|Eurolite Theatre Spot 650 (oder vergl.)&lt;br /&gt;
Datei:Eurolite_led_par-64_rgb_36x1w_floor.jpg|Eurolite LED PAR-64 RGB 36x1W Floor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitplanung ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch die vielen Auf- und teilweise auch Umbaumaßnahmen in der Kirche und insbesondere durch die Menge an zusätzlichen technischen Geräten bedurfte es im Vorfeld einer Planung, wann was angeliefert und aufgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dienstag, 03.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Anlieferung des Licht-Equipments und Traversen und Einlagerung in der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittwoch, 04.12.2012 – Donnerstag, 06.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau der Traversen und des Lichtequipments&lt;br /&gt;
* Verkabelung&lt;br /&gt;
* Einleuchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freitag, 07.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Aufbau von Kameras, Videotechnik, Tontechnik&lt;br /&gt;
* Einbindung der Grundbeleuchtung im Projekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Samstag, 08.12.2012 ====&lt;br /&gt;
* Bis 18:00 Uhr: Sound-Check, Generalproben&lt;br /&gt;
* Ab 18:30 Uhr: Einlass der Besucher&lt;br /&gt;
* 19:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr: Konzert&lt;br /&gt;
* Ab 21:30 Uhr: Abbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau des Licht- und Tonequipments ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits erwähnt war Die Kirche Rockt 2012 unser erstes Live-Konzert, welches wir mit unserem Equipment standesgemäß in Szene setzen. Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen – hier sei nur das Schlagwort Traversenkarree genannt – hatten wir vereinbart, bereits unter der Woche das gesamte Lichtequipment aufzubauen. Am Freitagnachmittag bzw. Freitagabend sollte dann schon alles stehen und in Ruhe die ersten Probeläufe mit Playback absolviert sein. So ist es nicht nur für uns am Ende viel entspannter, sondern auch für die anderen Beteiligten, die wie in den letzten Jahren auch am Freitag ihr Equipment aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ausgedacht, so auch ausgeführt. Für den reinen Aufbau bis zum ersten Funktionstest hat mein Bruder mit einem Freund zwei entspannte Tage in der evangelischen Kirche Niederkaufungen zugebracht. Das bis dato großzügige Platzangebot auf der Szenenfläche wurde auch fleißig in Anspruch genommen, denn zwei unserer beschriebenen Türme hatten eine Höhe von 4,5 m und waren im oberen Teil logischerweise nur noch per Leiter zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Standfestigkeit des zweiten Lichtkonzepts zahlte sich die Umstellung aus. Der gesamte Aufbau stand um ein vielfaches Stabiler. Eine testweise in Schwingung gebrachte Säule mit den MSPs und den INDs war nach wenigen Sekunden wieder zur Ruhe gekommen. Auch ein kräftiges Gegenlehnen hat der Aufbau ohne Probleme aufgenommen – denn alle vier Türme waren für das Publikum teilweise sichtbar, teilweise unsichtbar miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Aufbautag beinhaltete vor allem das Einleuchten der Positionen und Bewegungen für die MovingHeads sowie das Einrichten des TouchOSC-Layouts in DMXControl. Das TouchOSC-Layout hatte ich erst ziemlich zum Schluss der Programmierung des Showlichtes erstellt, da ich dann auch erst den Umfang der Effekte kannte, die ich am Konzertabend manuell und live abfahren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Freitagabend fiel darüber hinaus die Entscheidung, bei den Proben und beim Konzert mit der Beta-Version von DMXControl 2.12 mit dem Build-Datum 06.12.2012 zu arbeiten. Diese Entscheidung basierte auf der Grundlage, dass ich zum einen bereits ohne Probleme die Programmierung des Showlichts vorgenommen habe und zum anderen die 2.12er-Version neben den allgemeinen Verbesserungen und Fehlerkorrekturen insbesondere mit der Version vom 06.12.2012 ein wichtiges Feature erhalten hatte, die sich in der Summe sehr positiv auf das Ergebnis auswirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das zweite Advent-Wochenende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Generalproben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Generalproben waren für Samstag ab 10:00 Uhr angesetzt. Nach und nach entwickelten sich die Generalproben im Tagesverlauf zu einer sehr unterhaltsamen Angelegenheit. Und ganz nebenbei deckten die Proben verschiedene Fehler und erforderliche Änderungen in der Programmierung in der Lichtsteuerung auf. Nennenswerte Änderungen beliefen sich insbesondere auf andere Songabläufe, die in der Konzert-Version nicht der Video-Version entsprachen. Kleine Programmierfehler waren zum Beispiel vergessene Befehle in den Lichtstimmungen, damit zu Beginn jedes Songs auch immer nur die gewünschten Gerätegruppen an sind. Aber neben Fehlerkorrekturen in der Showlicht-Programmierung musste die Band selbst auch noch die eine oder andere Fehlerkorrektur vornehmen, insbesondere bei ein paar Noten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kleinen Pausen zwischendurch ergaben sich immer wieder Gespräche zwischen den Musikern und mir. Schnell wurde erwähnt, dass sie sehr beeindruckt von unserem Aufbau sind. Darüber hinaus waren sie zudem sehr erstaunt, dass der Aufbau so nah an der Visualisierung liegt (oder umgekehrt). Spätestens mit dieser Aussage hatte sich also meine Arbeit gelohnt, die Visualisierung (erstmals) so aufwendig zu gestalten.&lt;br /&gt;
Die letzten großen Programmiertätigkeiten waren dann das Anlegen von Effekten für das Grundlicht zum Ausleuchten der Bühne mit den PAR56 und die Programmierung eines Songs, für den ich anhand des Beispielvideos kein passendes Showlicht umsetzen konnte. In der Summe liefen die Generalproben und die Tests (wie üblich) bis ca. 15 min vor Einlassbeginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Konzert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Türen der evangelischen Kirche Niederkaufungen für die Gäste geöffnet, die sich schon zahlreich vor der Kirche versammelt hatten. Zu diesem Anlass hatten wir das Grundlicht in der Kirche auf ein Minimum reduziert und die Bühne in ein Blau getaucht. Erst mit dem Beginn um 19:00 Uhr haben wir mehr Licht auf die Bühne gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von da an lief alles so, wie wir uns es vorgestellt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0174.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0177.jpg&lt;br /&gt;
Datei:2012-12-08_DKr_2012_Bild_0227.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Bilder vom Konzert und auch vom Aufbau sind auf der [https://www.facebook.com/die.kirche.rockt &#039;&#039;&#039;offiziellen Facebook-Seite von DieKircherockt&#039;&#039;&#039;] eingestellt. Diese Seite ist auch für Nicht-Facebook-Nutzer erreichbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche rockt 2012 war ein voller Erfolg. Alles lief rund und sehr zur Zufriedenheit der Band. Das Showlicht entsprach genau dem, was sie sich für diese Veranstaltung vorgestellt hatten: dezent und ruhig, wo es ruhig sein sollte und effektvoll und bunt, wenn die Songs temporeich waren. Ein Lob gab es auch von den Verantwortlichen von der Videoaufzeichnung, dass dieses Jahr insbesondere das Grundlicht sehr gut eingestellt war, sodass nach dem Einstellen der Kameras an die Lichtverhältnisse hier während des Konzerts keine Veränderungen mehr vorgenommen werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Hakler waren bei der Band und auch beim Licht vorhanden – beide hatten mal einen Einsatz verpasst – aber gerade diese Sachen machen solche Veranstaltungen persönlich und individuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Die Kirche rockt 2012 neben wir für uns persönlich mit, dass für solche Veranstaltungen immer ein Hazer insbesondere für die MovingHeads zum Einsatz kommen muss, der über das gesamte Konzert hinweg für einen gleichmäßigen Dunst in der Veranstaltungsstätte sorgt. Eine normale Nebelmaschine ist hier zu aufdringlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwenderberichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LightningBrothers</name></author>
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